Meisterstück... ein Titel den ich wahrlich nicht jeder Rezension vergebe. Aber eine zu dieser Platte hat es nun wirklich verdient. Zugegeben, dieses Debütalbum Matt Costas mag vielleicht an Jack Johnson erinnern, bei dessen Plattenfirma (Brushfire Records) er unter Vertrag steht, allerdings hört man hier einen eigenen Stil raus. Zu allererst allerdings die Einzelbewertungen:
1. Yellow Taxi: Sehr schönes Lied, gerne auch zum grübeln, gemütlich, einfach das was man gerne Abends zu einem Glas Wein hört. 9/10
2. Astair: Bei diesem Lied merkt man wieder was man alles so mit einer Gitarre spielen kann. Man braucht nicht gleiche eine ganze Band um was Ganzes zu schaffen, und das fällt einem hier auf. 6 Akkorde, aufgelöst gespielt, ein simpler einprägsamer Text und schon hat man ein tolles Lied. 10+1/10
3. Oh Dear: Mit nur 02:13 Min ist das ein Lied wo man einfach mitsingen muss - ob alleine oder mit Freunden. Daher ebenfalls 9/10
4. Cold December: Etwas anderst gesungen als die anderen Lieder überzeugt auch dieses Lied durch seine Simplizität - zwei Griffe im 16el-Takt spielen die Begleitung - Melodie durch die Stimme. Schön sowas. 10/10
5. Desire's Only Flying: Es gibt keine perfekte Platte - so auch hier. Ich muss zugestehen dieses Lied wird fast immer von mir geskipped. Recht langweiliger Text, mit schönem kleinem Gitarrensolo. 6/10
6. Sweet Rose: Wie Oh Dear ebenfalls ein Lied zum mitsingen, und Lieder die man mitsingt sind immer gut ;) 9/10
7. Songs We Sing: Eines der besten Lieder die ich je gehört habe. Instrumende, Gesang, Songtext - alles passt perfekt mit sehr schönem Refrain. Hier war keinesfalls Pfusch am Bau. 10+2(!)/10
8. Sunshine: Mag jetzt zwar banal klingen, aber auch das zähl ich mit zu den besten Liedern. Da muss man einfach gut gelaunt werden! Übrigens, ebenfalls leichtes Gitarrenspiel auch für Anfänger die grade ne handvoll Akkorde beherschen. 10+1/10
9. Whiskey and Wine: Ich weiß nicht warum, aber dieses Lied erinnert mich irgendwie an den Disneyfilm 101 Dalmatiner. Oder auch an das Paris der späten 80er des letzten Jahrhunderts. So oder so, gut anzuhören. 9/10
10. Shimmering Fields: Schon allein die ersten drei Zeilen machen sehr neugierig, also hört man weiter und kommt in den Genuss eines langsamen, doch sehr, sehr guten Liedes. 10/10
11. Behind The Moon: Nach diesen langsamen kommt nun was doch schnelleres, wenn auch nicht gleich ein Rocklied. Auch hier muss man sagen, dass Matt Costa wieder ein sehr schönes Stück geschrieben hat. Respekt Herr Costa! 10/10
12. Wash Away: Zu guter letzt nun doch wieder etwas langsam, als Abschluss vielleicht sehr schön, allerdings mit den vier vorangehenden Liedern nicht zu vergleichen. 8/10
112/120 = 93% = (klare) 5 Sterne.
Fazit:
Eine herrausragende Platte - das steht fest. Einfach prima zum Autofahren, im Bus per Mp3-Player, abends beim Grillen oder als letzte CD vor dem Einschlaf. Diese Platte ist mein persöhnlicher Geheimtipp, auch für angehende Gitarristen, wie schon vorher angeschnitten. Leichte Gitarrenmelodien, die man sich auch ganz ohne professionellen Lehrer autodidaktisch beibringen kann.
Als Schlussatz lässt sich nur sagen:
Respekt Herr Johnson!, sie haben einen würdigen Mitstreiter in dieser Musikrichtung!