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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Auch Def Leppard werden älter!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Songs from the Sparkle Lounge (Audio CD)
Was hat Sänger Joe Elliot doch zu diesem Werk für Sprüche geklopft. Der Band wird es nicht so ergehen, wie z.B. Nazareth die nachdem sie in den 70ern und 80ern in grossen Arenen gespielt haben, heute sich mit kleineren Hallen zufriedengeben müssen.Doch das geplante Riesencomback wird es mit dieser Scheibe auch für Def Leppard nicht geben. Die neue Single "Nine Lives" ist zwar tatsächlich super und erinnert stark an die grossen Hits der Glanzzeit. Doch alles andere fällt schon gewaltig ab. "Tommorow" und "Come undone" sind noch gepflegte Rockstücke auf höherem Level, und "Only the good die young" ist auch ein klasse Song. Der Rest ist jedoch schon eher durchschnittlicher Hard-Rock irgendwie gewollte auf Hit-Material getrimmt. Und da liegt auch der Hund begraben. Def Leppard schielen immer wieder auf den Chart-Erfolg und verkrampfen so im Wunsch wieder Top Hits in den USA zu landen. So erscheint alles nach ein paar Mal hören flach und alt bekannt. Gerade im Rock findet man normalerweise zeitlose Musik, die auch von Def Leppard zu High and Dry Zeiten geliefert wurde. Heute will die Band eine Hitmaschine sein, ohne ausreichend Hitmaterial liefern zu können. Schade... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Die tauben Leoparden im (guten) Mittelfeld,
Von
Rezension bezieht sich auf: Songs from the Sparkle Lounge (Audio CD)
Endlich mal wieder ein Lebenszeichen von Def Leppard, die Band, die in den 80ern Musikgeschichte schrieb und anschliessend viele Probleme und Niederschläge zu verkraften hatte. In 2008 erschien also "Songs From The Sparkle Lounge" und kann nicht ganz überzeugen.Die Songs sind nett, die Produktion ist gut. Schöne Musik für eine gemütliche Autobahnfahrt. Man lässt sich berieseln, aber mehr ist nicht. Woran liegt das? Die CD ist mit 11 Songs 39 Minuten lang. Für heutige Verhältnisse doch recht kurz. Alle Songs dauern nur so 3 oder 4 Minuten. Jeder Song könnte als Single ausgekoppelt werden. Aber es fehlt das Besondere, längere Instrumentalpassagen und längere Soli. Mir geht es wie einigen anderen Rezensenten, ich erkenne die Stimme von Joe Elliot kaum wieder. Bei den Chorgesängen schon eher, aber wenn er alleine singt hört sich das sehr `clean` an, komisch. "Songs From The Sparkle Lounge" ist aber nicht schlecht, eigentlich sogar ganz gut. "High And Dry" und "Pyromania" sind eben Geschichte. 3 Sterne mit leichter Tendenz in Richtung 4 Sterne. Anspieltipps: `Go`, `Gotta let it go` und `Only the good die young`. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Nicht die DEF LEPPARD der 80er...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Songs from the Sparkle Lounge (Audio CD)
Nach der erstklassigen ersten Singleauskopplung "Nine Lives" macht sich unwiderruflich Vorfreude auf dieses Album breit und es stellt sich die Frage, ob etwa wieder ein solches Hammeralbum auf uns zukommt wie "Pyromania" oder "Hysteria" aus den glorreichen 80ern. Um es vorwegzunehmen - leider nicht...Dieses eingängige, harte Riff und dieser hymnenhafte, LEPPARD-typische Gesang in Bridge und Refrain in "Nine Lives" sind eindeutige Trademarks dieser Ausnahmeband, haben sie damals so populär und erfolgreich werden lassen und machen auch diesen Song - so wie eigentlich alle ihrer alten - zu einem absolut gnadelosen Ohrwurm allererster Güteklasse, der sich wochenlang in den Gehörgängen festsetzt und man sich an ihn einfach nicht sattzuhören weiß. Doch leider war dies auch schon das einzig wirklich Positive, was es zu "Songs From The Sparkle Lounge" zu sagen gibt. Der Rest dieses Albums ist bestenfalls guter Durchschnitt und erfüllt keinesfalls die durch "Nine Lives" entstandenen hohen Erwartungen. Der Opener "'Go"' kann noch ein wenig durch sein markantes, hartes Riffing überzeugen, versagt dann textlich aber völlig und verkommt letzten Endes zu einem 08/15-Standardrocksong, wie ihn jede x-beliebige Rumpelkapelle auch hätte fabrizieren können. Zu standardmäßig und belanglos wirkt auch der Großteil der übrigen Songs. '"C'mon C'mon"' erinnert von Refrain und Melodie her sehr an einen Schützenfest-Partyschlager à la Hermes House Band und Konsorten. Die darauffolgende, absolut schreckliche und überflüssige Ballade '"Love"' verursacht Stresspusteln anstatt Gänsehaut und lässt jegliche Emotion vermissen. Lediglich beim pompöswirkenden Gitarrensolo wird etwas Atmosphäre erzeugt. In "'Only The Good Die Young'" soll dem 1991 verstorbenen Gitarristen Steve Clark Tribut gezollt werden, was allerdings missrät, da der Song viel zu fröhlich und eingängig scheint, als dass er seinem eigentlichen Zweck, welcher ein wenig Tiefgang und Emotionalität voraussetzt, erfüllt. Immerhin weist der Refrain gewisse Ohrwurmansätze auf. '"Cruise Control'" und '"Hallucinate'" sind noch die Songs, die neben dem Überhit (und wohl deutlich auf Kommerz und erste Singleauskopplung getrimmten) "'Nine Lives"' die meisten Erinnerungen an frühere Zeiten wecken - jedoch auch nur in geringem Maße. Als weiterer kleiner Hit entpuppt sich '"Tomorrow"', der ebenfalls einen eingängigen Chorus besitzt, ansonsten textlich leider abermals ins Belanglose, Oberflächliche und Austauschbare ausufert. Um es zusammenzufassen: "Songs From The Sparkle Lounge" ist schlichtweg zu unspektakulär und belanglos ausgefallen, als dass es das Erbe seiner grandiosen Vorgänger aus den 80ern antreten könnte. DEF LEPPARD klingen eindeutig anders als früher. Joe Elliots Stimmfärbung ist sehr viel dunkler und tiefer als noch vor 20 Jahren - was nicht unbedingt schlecht sein muss. Doch auch die Tatsache, dass beim Songwriting nicht alle Bandmitglieder an allen Songs mitgeschrieben haben (wie es früher der Fall war), sondern einige Songs von einer Person alleine geschrieben wurden, ist wohl eine weitere Ursache dafür, dass DEF LEPPARD einfach nicht mehr so klingen, wie man es vom Namen her erwartet... Als ich 2006 den von ihrem Coveralbum "Yeah!" stammenden Song "Waterloo Sunset'" im Radio hörte, diese Band somit (leider) erst kennengelernt habe und mir anschließend ältere Stücke anhörte, war ich absolut davon überzeugt, dass es sich um unterschiedliche Leadsänger handele. Dem ist bekanntlich nicht so. Nur hat sich der Stil der tauben Leoparden auf diesem Album so sehr verändert, dass man rein klanglich eigentlich nicht ausmachen könnte, es handele sich um DEF LEPPARD, wenn man diese CD ohne jegliches Vorwissen quasi blind anhören würde (was für ein Wortspiel)... Das ist sehr schade und es bleibt nur zu hoffen, dass unsere einstigen Helden nach dieser langen Strecke an schlechten Alben endlich wieder zu alter Stärke und Form zurückfinden und wieder übertolle Knaller bringen. "Nine Lives" ist da ja schon mal ein guter Ansatz... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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