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Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen
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am 11. Oktober 2006
Es ist ja immer wieder nett zu sehen, wenn moderne Künstler - besonders wenn sie von solchem Range sind wie Sting - die Schönheiten der älteren Musik als Quelle für Inspiration und Weiterbildung entdecken. Auch Sting hat sich an für Liebhaber moderner Musik eher aussergewöhnliches gewagt: die Musik des Rennaissancekünstlers John Dowland (1563-1626). Sting hat bei einem der begabtesten Lautisten unserer Zeit, Edin Karamazov, Lautenunterricht genommen und spielt jetzt das Instrument gut und ohne grössere Missgeschicke. Die Zusammensetzung der Stücke auf der CD ist repräsentativ für Dowlands Musik und umfasst Stücke aus den "Songbooks" wie das phantastische "Flow My Tears" bis hin zu fein zisellierten Miniaturen wie "Clear Or Cloudy". Zusätzlich gibt es auch einige gesprochene Passagen (Auszüge aus Dowland-Briefen). Karamazov spielt die Laute auf seinem üblichen Weltklasseniveau, und Sting interpretiert die Lieder in seiner ihm typischen hintergründigen Art. Allerdings wird seine Stimme der Rennaissancemusik nicht gerecht, bleibt besonders in den ersten Stücken der CD zu verhalten und verpasst dadurch oftmals die Gelegenheit die tiefgründigen Gefühle der Worte authentisch auszudrücken. Als Pluspunkt verbleibt vor allem die Idee, dass Sting mit dieser CD eventuell einige Liebhaber moderner Musik an die Schätze der älteren Musik heranführt.
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am 10. Februar 2010
Ich bin seit vielen Jahren ein fan von Sting und bewundere seinen Mut, immer neue und ungewöhnliche Projekte anzufangen. Einige Titel des "Labyrinth" CDs hörte ich bereits vor einem Jahr oder mehr im Klassik Radio und dachte "naja, da sollte man doch lieber die Aufnahme mit Andreas Scholl kaufen..." Dann sah ich Sting in der Live Übertragung des Konzertes zur Verleihung des Deutschen Musikpreises--bei dem große Künstler aus der Opernwelt, wie Cecila Bartoli und Susan Graham, auch auftraten--und änderte meine Meinung rasch. Sting hatte ein paar Titel des Albums "Songs from the Labyrinth" live mit Eddie Karamazov vorgetragen; Ich und das Publikum waren hingerissen, und "la Bartoli" kommentierte anschließend: "Sting sings like an Angel!" Grund genug, um die CD endlich zu kaufen und mir alles in Ruhe anzuhören.
Nun bin ich überzeugt. Die Besonderheit an Stings Interpretationen der alten Dowland Lieder liegt vielleicht darin, dass ihm mit seiner durch den Rockgesang angerauhte Stimme eine authentische, emotionale und wenig gekünstelte Wiedergabe gelungen ist ... was man nicht von den meisten "geschulten" Stimmen behaupten kann. Er hat keine Angst vor "unschönen" Tönen, kann Schmerz, Trauer, Freude und Sinnlichkeit gekonnt zum Ausdruck bringen. Er bleibt dicht am Text und formt jede Strophe neu, manchmal mit melodischen Verziehrungen oder rhythmischen Varianten. Trotzdem ist der Vortrag eines jeden Lieds von großer Disziplin, Genauigkeit und Liebe zum Detail geprägt. Der Hörgenuss steigt beim erneuten Zuhören. Der Lautist Edin Karamazov ist wahrscheinlich einer der weltbesten Partner, den man für ein solches Projekt überhaupt wählen kann. Die glückliche Fügung beider Künstler lässt etwas Magisches und Einmaliges entstehen. Ich wünschte, ich könnte Sting/Karamazov mal live mit dem Programm erleben...die "Tour Edition" CD vermittelt aber fast das Gefühl, bei der Live Tournee dabei zu sein.
Ich habe in den letzten Wochen die CD bestimmt mindestens 50mal angehört und kriege immer noch nicht genug davon. Für die Fans, die meinten, diese Aufnahme wäre ein Wagnis, möglicherweise ein kaum zu verzeihender Fehltritt des Rockers gewesen, kann ich nur erwidern: Doch, das ist Sting, bestimmt ... nur besser als man ihn bislang je erlebt hat! Ich denke, der Künstler Sting möchte uns alle, die ihn so lange kennen und schätzen, dazu einladen, ihn aufs Neue kennen zu lernen und mit ihm gemeinsam Neues (wie Dowland) zu entdecken.
Die Reise lohnt sich, bestimmt!
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am 30. Mai 2009
Das ist keine CD zum Nebenherlaufenlassen, sondern eher für den Kopfhörer. Für Sting-Fans sicher ganz neue Musik. Für Leute, die akademische Interpretationen von Renaissance-Musik gewohnt sind, eine ganz fremde, eigene Stimmgebung: in beiden Fällen wird man sich an die Klangfärbungen gewöhnen müssen. Nicht nach dem ersten Hören zur Seite legen! Im Gegenteil: Stings Gesang und das einfühlsame Zusammenspiel mit Edin Karamazov macht durchaus Appetit, Dowland (wieder mal) selbst zu erarbeiten und nicht nur zu konsumieren.
Die Bonus-Tracks sind ihr Geld wert, diese Edition ist daher vorzuziehen.
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am 10. Oktober 2006
Tja! Da überrascht der alternde Held der eigenen Jugend mit einem Bekenntnis im Booklet, seit 20 Jahren ein Freund der Musik des einzigartigen John Dowland zu sein und überrascht heuer mit einer denkwürdigen Einspielung.

Gemeinsam mit dem etablierten Lautenisten Edin Karamasov spielt Sting eine überzeugende Auswahl des "Best Of" aus dem Werk des großen englischen Lautenisten ein und greift dabei neben dem Gesangspart auch zur zweiten Laute.

Vorweg: Wer die klassische gesangliche Interpretation von Dowland hören mag, sollte beispielhaft zu John Potter greifen. Für die Laute sind meines Erachtens die Aufnahmen von Paul O'Dette wegweisend. die vorliegende Aufnahme ist anders.

ersten Gesangsstück "Can she excuse my wrongs" greifen die Beiden zu einem gefährlich hohen Tempo, was letztendlich gelingt, von leichten Schleuderspuren in der Laute nach der letzten Strophe einmal abgesehen.

Zwischen den einzelnen Werken folgen immer wieder im autenischen Altenglisch gelesene Zitate aus Briefen von Dowland an Robert Cecil.

Die Stimme von Sting klingt durhweg rauchig belegt, streckenweise zu monoton, in der tiefen Lage teilweise sicher nicht optimal für die Musik, zumindst sehr ungewöhnlich.

Wenn er die Möglichkeit erhält, nur geringfügig an Höhe zu gewinnen, entfaltet sich eine wunderbare Stimmung, bereits im Klassiker "Flow my tears".

Highlights sind allerdings die mehrstimmigen Stücke, z. B. "Fine knacks for ladies", wo Sting mit Sting Hintergrund singt.

Ebenfalls außerordentlich sind die Stücke für zwei Lauten ohne Gesang, die "Battle Galliard" noch reichlich konventionell eingespielt; herausragend mit einer für die Laute teilweise absurden aber faszinierenden Tongebung das "Forlorn Hope Fancy".

Über alle Zweifel erhaben und begeisternd ist die absolute saubere Intonation im Gesang, die maßgeblich zur positiven Bewertung der Platte beiträgt. Alles in allem ein sehr zu empfehlendes Werk für jeden, der auch abseits der klassischen Interpretation interessiert ist.
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am 23. Oktober 2006
...wäre mir eine große Enttäuschung erspart geblieben.

Als Sting-Fan und Dowland-Verehrer war diese Kombination gleichsam reizvoll wie gewagt.

Natürlich ist die Frage, inwieweit Sting mit seiner eher "nöligen" Stimme überhaupt den Dowland'schen Ton trifft, aber gerade das hatte -wie ich fand- durchaus seinen Reiz. Und genau da liegen Stärken und auch Schwächen der CD.

Natürlich erwartet man von Sting nicht 1a Rennaissance-Gesangskunst im Stile von Emma Kirkby etc. Und ebenso hat gerade das "Nölige" irgendwie (beim zweiten/dritten Hören) großen Charme, aber (und das versaut die Platte leider ungemein) verbockt er das Ganze dann unendlich, indem er nicht dem "Charme des Schäbigen" und Handgemachten treu bleibt, sondern einige Stücke mit mehrstimmigem "Sting begleitet Sting"-Gesang vermurkst. Das ist peinlich, schaurig, und wir dürfen froh sein, dass Dowland schon lange tot ist, sonst träfe ihn sicherlich umgehend der Schlag.

Dadurch geht leider der ganze Flair der CD flöten, die ansonsten sicherlich eigenwillig, aber dennoch klasse wäre. So ist's gedanken- und lieblos. Sehr, sehr schade. Weniger wäre deutlich mehr gewesen.

Das Laute-Spiel ist natürlich (wie zu erwarten war) gaaanz großer Sport, daher doch zwei Sterne.
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am 10. Oktober 2006
Es mag ja sein, dass die Musik von John Dowland Mr. Sting seit 20 Jahren verfolgt, wie er in einem Interview sagte. Und in der Tat ist die Musik von Dowland wirklich wunderschön. Als Sting-Fan und Dowland-Liebhaber habe ich mich wirklich auf diese Platte gefreut. Aber es ist für mich erschreckend, was man sich alles erlauben kann, wenn man berühmt ist. Die sehr ruhige Musik macht deutlich, dass Sting hier total stimmlich überfodert ist und wie sehr seine Stimme ihre Strahlkraft eingebüßt hat. "Rauh und holperig" ist dann doch etwas zu freundlich. Da hat der Meister sich definitiv im Labyrinth verlaufen. Wirklich nur eine CD für Hardcorer, die alles von Sting haben müssen.
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am 15. Dezember 2010
Obwohl kein dezidierter Sting-Fan finde ich diese CD wunderbar! Ich kenne mich relativ gut mit Renaissance-Musik aus, kenne auch andere Dowland-Vertonungen, die alle sehr "klassisch" gehalten sind. Sting macht aus den Lieder etwas Eigenes, Besonderes, er haucht den Lieder Leben ein, sodass man Dowland dahinter zu erkennen meint. Auch durch die zwischendurch gesprochenen Texte/Briefe von Dowland erhält die Musik einen Lebenshintergrund. Ich finde auch die etwas spröde Stimme von Sting zwar ungewöhnlich, aber absolut passend und authentischer als so mancher "geschleckte" Countertenor. Auch das Lautenspiel, das eben nicht perfektionistisch ist, sondern mit Absicht als "gespielt" hörbar, gefällt mir ausgesprochen gut. Also: ich bin begeistert und kann die CD nur empfehlen! Allerdings sollten man wohl eher Dowland-Fan als Sting-Fan sein, sonst kann man wohl möglicherweise eher wenig mit der Musik anfangen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 14. Oktober 2006
Ich bin ein großer Bewunderer von Sting und seiner Musik, seit Jahren schon. Als ich hörte das es eine neue cd von ihm gibt wollte ich mir das natürlich nicht entgehen lassen. Ich hatte schon gehört das Sting diesmal völlig neue Pfade beschreitet, die der Klassik. Ich war also vorbereitet und sehr gespannt.Nach dem ersten anhören muss ich allerding sagen das das Experiment nicht geglückt ist.Stings Stimme ist einmalig, keine Frage, aber ich finde sie passt nicht zu den Melodien und Texten von John Dowland. Stings Stimme ist sehr rauh, was mir sonst sehr gut gefällt, aber bei den Liedern von Dowland wirkt sie eher fehl am Platz, auch wenn er mit Inbrunst singt. Was man aus Dowland`schen Liedern machen kann hört man sehr gut am Beispiel des Liedes "Come again sweet love" auf der cd "When love speaks".Auf der cd wird es interpretiert von John Potter, und so leid es mir tut,diese Version gefällt mir sehr viel besser als die von Sting. Ich hoffe jedenfalls das Sting seinen Wurzeln nicht ganz abschwört, und seinen Fans vielleicht bald wieder ein Album in gewohnter Manier liefert.
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am 14. Januar 2013
vorneweg: ich bin kein sting-fan und auch dowland kann ich normalerweise nur in minimal-portionen genießen. pop-musik ist gar nicht meine welt und alte musik sowie barockmusik ist mir generell zu wenig virtuos. aber diese aufnahme finde ich einfach nur schön. die lautenmusik ist wunderbar, dazu ergänzt um den gesang von sting, der wunderbar einfühlsam dieser musik eine ruhige und - vor allem bei den stücken mit mehreren stimmen - eine fast schon gänsehautbringende stimmung erzeugt. über die authentizität mögen andere urteilen, ich liebe diese musik.
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am 4. Januar 2013
An dieser CD scheiden sich offenbar die Geister. Ich hatte eines dieser Stücke in "Wetten dass ..." gehört und war hin und weg. Bald darauf habe ich die CD bestellt, und je öfter ich sie höre um so unerträglich wird sie. Andere Rezensenten haben Stings Stimme in dieser Musik z.B. als nölig beschrieben. Meiner Meinung nach ist sie schlicht zu laut aufgenommen. Wer auch immer diese Musik abgemischt hat, sollte sich besser einen anderen Job suchen. Stings Stimme steht scharf und laut im Vordergrund, und übertönt die wunderbaren Instrumente anstatt mit ihnen einen harmonischen Einklang zu bilden. Eine andere Abmischung wäre hier dringend nötig!
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