Mit Spannung habe ich das neue End of Green Album erwartet. Ich kannte zwar schon alle Songs, teils von Konzerten, aber hauptsächlich vom Demo zu "Songs for a dying world", das hier im Raum Stuttgart schon vor über einem Jahr "erschien", aber die neuen Aufnahmen sprengen einfach alles. Wie kann man nur so geniale, depressive Musik machen?!?! Das Album wird durch die neue "inoffizielle" Bandhymne "Motor" eröffnet, die Lieder 2 und 3 sind "Only One" und "Death in veins", die sich mit seichtem Chartsgeplänkel à la Bro'Sis und Konsorten locker messen können. Darauf folgt das knapp 12 minütige "I hate", dass einem richtig unter die Haut geht. Weitere Highlights auf dem Album: Die Uptempo Kracher "Everywhere" und "Godsick", sowie das groovige "Astrobastard" und die starke Type-O-Negative Coverversion "Black No. 1", die das Original blass erscheinen lässt. Vor allem der abgrundtiefe Gesang von Mike Hu-burn ist einfach nur GEIL!!!! "Songs for a dying world" ist im wahrsten Sinne des Wortes ein "Mörderalbum", dass der Band, im Underground längst eine feste Grösse, auch den kommerziellen Durchbruch bringen könnte. Mir ist es sowieso ein Rätsel, warum noch kein Major Label "End of Green" unter ihre Fittiche nahm. Selber schuld. Für mich eins der besten Alben des Jahres, und das kann ich schon Anfang April sagen, denn es wird keine Band schaffen, dieses Jahr eine Platte zu veröffentlichen, die so genial ist.
Also deshalb: Platte kaufen, ab in den Player damit und in das tiefste Dunkel der Seele abtauchen.
Anspieltipps: Alles