Produktinformation
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| 1. In The Beginning |
| 2. Let There Be Light |
| 3. Supernova |
| 4. Magellan |
| 5. First Landing |
| 6. Oceania |
| 7. Only Time Will Tell |
| 8. Prayer For The Earth |
| 9. Lament For Atlantis |
| 10. The Chamber |
| 11. Hibernaculum |
| 12. Tubular World |
| 13. The Shining Ones |
| 14. Crystal Clear |
| 15. The Sunken Forest |
| 16. Ascension |
| 17. A New Beginning |
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
51 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Mike Oldfields musikalische Vertonung eines SiFi-Klassikers,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Songs of Distant Earth (Audio CD)
Ein Konzeptalbum - sowas macht eigentlich kaum noch einer! Und dann auch noch in jeder Hinsicht wirklich oppulent inszeniert und produziert ...Aber 1994 war das wohl noch möglich ... jetzt, wo die Musikindustrie alles rauskegelt, was nicht soundsoviel Umsatz macht, fast schon undenkbar. Und da hat sich der gute Mike eine Geschichte von ARTHUR C. CLARK ( 2001: A Space Odyssey/2001 Odysse im Weltraum; Rendevous With Rama/Rendevous mit 31/439 ) zur Brust genommen: The Songs Of Distant Earth - wow, allein schon der Titel setzt die Phantasie regelrecht in Flammen!!! 1958 als Kurzgeschichte herausgegeben worden, erlebten THE SONGS ... 1986 eine Reinkarnation, will heißen, 1983 griff Clark die Idee noch einmal auf, feilte bis 1985 an der Geschichte rum und machte so ein ganzes Buch draus, das dann 1986 veröffentlicht wurde. Arthur C. Clark gehört zu den SiFi-Autoren, die Wert auf wissenschaftliche Erkenntnisse legen und das rumgondeln durch den Weltraum mit WARP 9 als Fantasy betrachten. So webt er eine Story, in der die Sonne unserer Welt durch eine Explosion vor ihrer Vernichtung steht und damit auch die Vernichtung der Menschheit bevorsteht. Es werden riesige Raumschiffe gebaut und mit allem ausgerüstet, was die zukünftigen Siedler benötigen. Man ist nicht in der Lage Lichtgeschwindigkeit zu erreichen, am Anfang sogar nur einen Bruchteil davon. Reisen durch den interstellaren Raum bis zum nächstgelegenen bewohnbaren Planeten dauern folglich Jahrhunderte. Tiefgefrorene Foeten, in Kälteschlaf versetzt, werden zu den Sternen geschickt, die am Zielort von Robotern wiederbelebt und aufgezogen werden. Da die Menschheit aber über tausend Jahre Zeit hat, bis ihr alles um die Ohren fliegt, werden auch laufend Forschungsergebnisse erziehlt. Fast gegen Ende gelingt es, den Quantenantrieb zu erfinden, mit dem man beinahe Lichtgeschwindigkeit erreicht. So ist auch die Möglichkeit gegeben, selber in die Kältekammern zu klettern und sich auf die Reise zumachen. Auf halben Weg zum Bestimmungsort trifft man auf eine frühe, bewohnte Siedlerwelt. Der Cultreclash ist nicht von Pappe. Soweit eine grobe Zusammenfassung der Geschichte - Mike Oldfield war wohl so schwer von Clarks Buch angetan, daß er sich auf das Experiment, musikalische Umsetztung, eingelassen hat. Und hat voll gewonnen!!! So finden sich auf dieser CD keine für Oldfield typischen Pop/Rocksongs, sondern eine Filmmusik (!) vom Feinsten. Ähnlich wie auf der KILLING FIELDS zeigt der Meister was er kann. Zum akustischen Vergleich kann man VANGELIS, die instrumentalen Stücke von PETE BARDENS, die TRANSFER STAION BLUE von MICHAEL SHRIEVE & KLAUS SCHULZE, oder auch JEAN MICHEL JARRE, um nur mal ein paar Sportsfreunde zu nennen, heranziehen. Mike nutzt hippe Drum Loops, so daß die Scheibe nicht altbacken rüberkommt, und fährt tüchtig Computerleistung auf. Seine verspielten Melodien, die er gerne mit seiner Guitarre einspielt, fehlen ebenso wenig, wie sein Hang zu außergewöhlichen Effekten und Instrumenten. Ein kurzer Dudelsackauftritt muß genauso sein, wie ein Vollsample der Saami-Gesänge aus der Titelsequenz des Films PATHFINDER. Es ist schon ein Erlebnis, wenn ein mit Tranquilizern beruhigter Captain supercool die Startsequence runtercountet ( Track 14: Crystal Clear) und dann die Triebwerke einsetzen - WAAAHNSINN!!! Besonders mit einer gescheiten Surroundanlage, möglichst volle Pulle, abgespielt - da hat dann auch der Nachbar was von, aber hallo. Gregorianische Choräle finden genauso Verwendung, wie ein Sample einer Übertragung der Weihnachtsansprache aus dem Buch Genesis, gelesen 1968 vom Astronauten Bill Anders an Bord der Apollo 8. Waalgesänge wechseln sich mit fast schon sinfonischen Parts ab - randvoll mit Ideen, Melodien, atmosphärischen Flächen und technischen Gimmicks undundund wird der Trip zu den Sternen ein echtes Event. Die CD selber ist sehr gut gemastert und kann daher mit tollem Klang überzeugen. Das Booklet enthält noch mal ausführliche Linernotes von Arthur C. Clark persönlich (!), unteranderem wo dieser sich sogar lobend über Mike Oldfields musikalische Umsetzung ausläßt. Höhere Weihen gehen ja eigentlich schon gar nicht mehr! Die Aufmachung des Booklets sieht fast aus, als wären Screenshots von einem Video zur Musik verwendet worden. Wenn's so ist, würde ich das Band gerne mal sehen! Fazit: Mit Mike zu den Sternen - das muß man genossen haben! Aber für die Shadow-On-The-Wall-Five-Miles-Out-To-France-Fans sicher nicht das Richtige ... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine von diesen CDs ...,
Von Urmeli (Stuttgart) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: The Songs of Distant Earth (Audio CD)
... bei denen ich mich noch genau erinnere, wo ich sie gekauft habe, wie ich sie zum ersten Mal eingelegt habe und mit aufgedrehten Lautsprechern durchgehört habe. So was nennt man wohl Magie, und das passiert nur sehr selten.Tipp für Hobby-Astronauten: einfach mal in einer warmen, klaren Sommernacht auf eine Wiese legen, die "Songs Of Distant Earth" auf die Ohren und in die Sterne anschauen. Abheben garantiert ... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Buch wird Musik,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Songs of Distant Earth (Audio CD)
Klar, wer das Buch nicht gelesen hat, weiß nicht, was er verpasst hat...:-)Für diejenigen ist die CD sphärisch, ein nettes Stück Ambient oder Chill-out. Wer jedoch das Buch von Arthur C. Clarke gelesen hat (welches Mike Oldfield immerhin so sehr inspiriert hat, dass dieser mit allen Gewohnheiten brach und einen Roman sozusagen vertont hat), der hört in dieser CD von Anfang an etwas völlig anderes. Zugegeben, dem Roman werden viele nichts Besonderes abkönnen, mich hat er jedoch von Anfang an gefesselt. Heute brauche ich das Buch gar nicht mehr zu lesen, ich lausche einfach der CD, die mit jedem Stück, ja mit jedem Klang träumerisch, fast schon wehmütig die Geschichte erzählt....von der Supernova, von der Reise zu den Sternen, dem eisigen Schlaf, dem Wehmut einer Generation von Heimatlosen und der neuen schönen Welt Thalassa. Ohne den Roman eine traumhafte CD, mit der Geschichte als Hintergrund tongewordene Erzählkunst....:-) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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