Ich bin über GYC mehr oder weniger zufällig gestolpert - durch einen Sampler, auf dem "Cherylene" enthalten war.
Die ersten Gedanken waren: "Was zur Hölle ist das?"
Neo-Rockabilly, Psychobilly, Garage-Punk oder gar Party-Metal?
Irgendwie ist von allem was drin, teilweise ("The wasted") findet man auch noch Gaelic Folk-Einflüsse.
Die Scheibe rockt unglaublich von der ersten bis zur letzten Nummer, der Slap-Bass ist fantastisch, die Drums schieben ordentlich an und was an der Gitarre abgeht, gehört mit zum Besten was ich bisher an Rhytmusgitarre gehört habe. Auch, wenn es stilistisch ein eetwas andere Richtung ist, der mann an der Klampfe braucht sich hinter einem Malcolm Young nicht zu verstecken.
Reduziert, aber so exakt auf den Punkt akzentuiert und mit so einem unglaublichen Drive gespielt, daß man kaum aufhöhren kann, dieses Meisterwerk (ja, ich lege mich fest, das hier ist eines) rauf und runter zu nudeln.
Was bei diesen Jungs live abgeht, vermag ich mir noch nichtmal auszumalen - hoffe aber, die Gelegenheit zu bekommen, dies zu erleben.
Platte kaufen, Party on!