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5.0 von 5 Sternen
Ältere Joel-Stücke in rauschhafter Live-Atmosphäre, 30. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Gleich mit den ersten spektakulären Synthesizer-Tönen und Piano-Akkorden zeigt diese Platte unmißverständlich, wo es langgeht: hinein ins pure Live-Vergnügen. Dabei spielen Atmosphäre und Direktheit des Hörerlebnisses eine zentrale Rolle. Während etwa der kraftvolle Opener "Miami 2017" vor Zehntausenden im großen Madison Square Garden aufgenommen wurde, klingen balladeske Songs wie "She's Got A Way" oder "You're My Home" so, als ob man mit Joel und Begleitern nebenan im Club säße. Aufgenommen während der US-Tour 1980, versammelt SONGS FROM THE ATTIC (1981) insgesamt 11 ältere Joel-Kompositionen aus den Jahren 1971-1976, die im Vergleich mit den Original-Studiocuts allesamt enorm an Substanz gewinnen. Das beeindruckendste Beispiel ist der von frenetischer Zuhörerschaft im Stadium angepeitschte "Captain Jack," eine Hymne über einen endlos pubertierenden Anti-Helden, der sich mit Flucht in Phantasien und Drogenkonsum der Wirklichkeit New Yorks und dem eigenen Reifungsprozeß verschließt. Weitere Highlights sind das ebenfalls vom Publikum angetriebene "Say Goodbye to Hollywood," das verspielte Western-/Selbtportrait "The Ballad of Billy the Kid," sowie (als Rausschmeißer) das klassisch anmutende "I've Loved These Days" mit wehmütigem Sopransaxophon und melancholischem Klavier. SONGS FROM THE ATTIC verzichtet auf die üblichen Live-Mätzchen, wie dümmliche Reden oder geistlose Witze. Stattdessen präsentiert dieses intime Album den 'Piano Man' Billy Joel und seine Stammband auf dem Gipfel ihrer Kunst, mit fast unglaublicher Energie und unüberhörbarem Spaß beim Musizieren - sehr zur Freude des Publikums in den häuslichen Arenen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Billy Joel's Meisterwerk!, 4. März 2002
Diese Live-Mischung mit Songs aus jener Zeit, als Billy Joel noch im Vorprogramm großer Rockbands auftrat, hat es in sich. Phantastisch schon der Start mit "Miami 2017", das in der Live-Version den eher durchschnittlichen Studio-Titel weit in den Schatten stellt. Mit "Captain Jack" ist ein weiterer Gigant des Live-Repertoirs von Joel enthalten. Die Stimmung wechselt auf geniale Weise, je nachdem ob die Aufnahme in fast privater Club-Atmosphäre oder im Madison Square Garden aufgenommen wurde. Alles in allem das wohl erstaunlichste aller Joel-Alben - oft verkannt und daher um so wertvoller. Mein Tip für alle Joel-"Einsteiger": Kaufen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
the great billy joel, 10. Dezember 2004
Dieses Live-Album ist wirklich fantastisch. Die Soundqualität sowie die Atmosphäre sind klasse und Billy's Band spielt mit viel Druck und Energie. Die Songauswahl ist sehr gut selektiert, das Album hört sich an wie aus einem Guss!!
great stuff!!!
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