"Brian Boru" als erster Song, fand ich doch sehr gewagt, nachdem es doch einige großartige Versionen von bretonischen und irischen Künstlern gab. Vor allem die Interpretation von Alain Stivell fällt mir dazu ein.
Ob sie sich da nicht ein wenig übernommen hat, dachte ich. Ich hätte es besser wissen müssen. Fast spielerisch wirkend, wie es schafft, auch altbekannten Songs ihren Stempel aufzudrücken. Alles wirkt leicht, aber doch kraftvoll und sehr abwechslungsreich.
Es ist ein Genuß, sich zurückzulehnen, die Augen zu schließen und sich von dieser Musik in andere Welten treiben zu lassen. Vor soviel Talent kann man nur den Hut ziehen.
Es ist nicht verwunderlich, dass sie mit ihrem Soundtrack "Ghibli Arriety the Borrower" in Japan große Erfolge feierte und dass sie auch in den USA und Deutschlsnd erfolgreiche Konzerte gab. Talent setzt sich durch und ich bin mir sicher, dass man noch viel positives von ihr hören wird.