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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Irrungen, Wirrungen,
Von LeonSamuel (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Sonea: Die Heilerin (Kindle Edition)
Trudi Canavans neuester Roman "Sonea - Die Heilerin" hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck.Der Roman, in dem die Autorin die drei Handlungsstränge um Soneas Sohn Lorkin, Botschafter Dannyl und den Dieb Cery wieder aufnimmt, leidet, wie schon der erste Band der Trilogie, darunter, dass es Frau Canavan auch dieses Mal nicht gelingt, die Handlung zu straffen. Es geschieht im Großen und Ganzen zu wenig, um den Leser über die 576 Seiten, die die gebundene Ausgabe umfasst, durchweg fesseln zu können. Dass die Autorin die Romanhandlung nicht vorantreibt, wäre noch zu verschmerzen, wenn die Charaktere, von deren Schicksal und Befinden der Roman erzählt, nicht so lieblos geschildert wären. Auch die zahllosen Romanzen der Haupt- und Nebenfiguren, die sich am besten mit "Irrungen, Wirrungen" umschreiben lassen, bleiben zu blass, um wirkliches Interesse zu wecken. Lorkin, dessen Eltern Sonea und Akkarin in der Trilogie "Die Gilde der Schwarzen Magier", die Frau Canavans Ruhm begründete, als kraftvoll-energische Persönlichkeiten beschrieben wurden, scheint nicht nach seinen Eltern geraten zu sein. Auch im zweiten Band der Sonea-Trilogie bleibt er blass, ein schwacher skrupulöser Gutmensch, der sich, Tyvaras zuliebe und um die Handlungen seines Vaters wiedergutzumachen, bedingungslos der Willkür der "Verräterinnen" unterwirft. Dafür offenbaren diese ihm schließlich ein wohlgehütetes Geheimnis und erteilen ihm einen wichtigen Auftrag ... Ein wenig interessanter gestaltet sich die Handlung um Botschafter Dannyl, Ashaki Achati und den überraschend zum Botschafter Elynes ernannten Tayend, Dannyls Freund. Die Autorin schildert Land und Leute, die die drei Männer auf ihrer Reise durch Sachaka kennen lernen, farbenfroh und lebendig. Auch sind die drei etwas plastischer geschildert als Lorkin und Tyvara. Der Autorin gelingt es die zwischen den drei Männern bestehende knisternde Spannung authentisch zu schildern. So, als ob sie deren Schicksal weit mehr berühren würde, als das Lorkins. Davon abgesehen passiert nicht viel mehr, als dass es Botschafter Dannyl gelingt einen neuen Verbündeten zu gewinnen ... Während die Handlungsstränge um Lorkin und Dannyl vor sich hin plätschern, ist der dritte Handlungsstrang durchweg spannend, teils anrührend, lesenswert und auch für den Fortgang der Romanhandlung von großer Bedeutung. Der Leser erfährt viel Neues über Cery und dessen Tochter, einen mörderischen Konkurrenzkampf in der Diebesgilde, den verheerenden und immer weiter zunehmenden Einfluss der immer skrupelloser werdenden Feuelhändler und einen unter Verwendung von schwarzer Magie begangenen geheimnisvollen Mord. Sonea, um deren Gunst sich ein alter Verehrer bewirbt, gewinnt etwas von ihrer Energie zurück; sie agiert statt sich weiter vom Schicksal treiben zu lassen. Es ist schade, dass die Autorin so viel Zeit und Raum auf die uninspirierte Schilderung von zahllosen Romanzen verschwendet hat, statt der Handlung kraftvoll Fortgang zu geben. Und das, obwohl sie noch immer, was die Geschichte um Cery und dessen Tochter zeigt, Spannendes zu erzählen weiß. Nach allem ist der Roman nicht katastrophal schlecht, aber er sticht auch nicht aus der Vielzahl der Fantasy Romane, die jedes Jahr neu erscheinen, positiv hervor. Es handelt sich um ein Durchschnittswerk, das für Trudi Canavans Fans sicher ein Muss ist, sich auch für die empfiehlt, die eine einmal begonnene Trilogie auch bis zum Ende lesen zu wollen, allen anderen bietet sich eine Menge unterhaltsamerer Fantasy Literatur. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Spannender als der Vorgänger,
Rezension bezieht sich auf: Sonea: Die Heilerin (Gebundene Ausgabe)
Lorkin wird von den Rebellen in Sachaka festgehalten. Nicht ganz unschuldig an dieser Situation versucht er das Beste daraus zu machen und gleichzeitig hinter das Geheimnis der Steine zu kommen. Seine Häscher erhoffen sich indessen, von ihm die Heilkunst durch Magie zu erlernen. Er ist fest entschlossen das Geheimnis seines Landes zu wahren.In Kyralia macht Sekellin währenddessen der Gilde das Leben schwer und selbst die Zusammenarbeit zwischen Sonea und Cery liefert den Dieb nicht ans Messer. Die Droge Feuel greift weiter um sich. Als wäre das nicht genug, geschieht ein Mord durch Schwarze Magie ... Oftmals baut eine Trilogie im Laufe seiner Bände ab. Jedoch nicht bei Trudi Canavan. Bei ihr empfinde ich es umgekehrt. Nachdem ich mich durch "Die Hüterin" gekämpft habe, hält dieser Teil genau die richtigen Überraschungen parat und ist wesentlich stärker. Canavan gelingt es, einen Pfad zwischen dem Buch und mir als Leser auszutreten. Ich befinde mich zurück in Kyralia, schmecke den Sand aus Sachaka und spüre die Hitze in Duna. Der Tümpel erhebt sich zu einem plätschernden Bach und wird zu dem erhofften Strom. Und ich bin mittendrin. Die Distanz, die im ersten Buch noch herrschte, hat wenig Chancen. Blasse Linien der Charaktere werden zu klar umrissenen Strukturen. Sie sind detailliert gezeichnet, mit Ecken, Ängsten und Wünschen. Die neuen Figuren fügen sich in die Geschichte in und um Kyralia ein. Personen, die man lieben, mögen oder hassen kann. Wie einst Sonea, Rothen, der Hohe Lord Akkarin oder Regin. Ich als Leser fühle wieder mit, es ist Kyralia, wie ich es kennen und lieben lernte. Ein echtes Canavan-Buch! Natürlich gibt es Kritikpunkte, wie die unglückliche Wortwahl an einigen Stellen und wiederkehrende Phrasen oder die Gefühlswelt mancher Charaktere. Bei dem einen passt sie auf einen Teelöffel und der Nächste ändert sie, wie das Wetter im April wechselt. Aber dazwischen - und es überwiegt - liegt das komplexere Gefühlschaos anderer Figuren: zum Beispiel Lorkin, der weiß was er will, jedoch kämpfen müssten, wenn er könnte - besser gesagt dürfte. Oder Sonea, im Zwiespalt ihrer Macht und der Sorge um ihren einzigen Sohn. Und jetzt, wo dieser weg ist, entdeckt sie, dass sie nicht nur Mutter ist, sondern ebenso eine Frau. Die Geschichte wirkt fülliger und Canavan beginnt Fäden zu ziehen und zu zupfen. Das Gesamtpaket "Die Heilerin" stellt die nervigen "Schnösis" und "Prollis" an den Rand. Vielleicht, weil der Leser nur wenig in der Gilde ist und stattdessen eine Weltreise macht, nach Sachaka, nach Duna und wieder nach Kyralia. Und Canavan lässt mich zurück - hungrig auf den dritten Teil. Schwankungen zwischen drei oder vier Sternen, gingen dieses Mal zugunsten Canavans aus: Vier von fünf Sternen (Kann den vierten Stern ja nicht halbieren um die eigentliche Wertung von dreieinhalb zu erreichen). © Kristin Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sonea ist zurück!,
Rezension bezieht sich auf: Sonea: Die Heilerin (Gebundene Ausgabe)
Sonea und ihre Freunde sind zurück!Spannend wie immer, so das man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Natürlich warten wir alle schon gespannt darauf wie es mit Lorkin bei den Verräterinnen weitergehen wird. Wird er seine Mutter wieder sehen können, bzw. irgendwann noch mal aus dem Berg der Verräterinnen hinaus kommen. Es wird einige Bekenntnisse und Zugeständnisse geben, und viele überraschende Wendungen. Ein zweiter Handlungsstrang zeigt auf, wie es mit Dannyl in Sachaka weitergeht. Kann er seine Forschungen weiterführen? Wird er neue Erkenntnisse erlangen, die der Gilde helfen können? Und natürlich zuletzt Sonea. Wie geht es mit ihr weiter? Kann sie mit Regins Hilfe Skellin endlich dingfest machen? Oder wird er ihr weiterhin durch die Netze schlüpfen? Wie geht es mit Regin und Sonea weiter, nähern die beiden sich einander an? Viele dieser Fragen werden wir beantwortet bekommen, aber einige bleiben leider oder auch Gott sei Dank - denn so gibt es gute Aussichten für die Fortsetzung - bis zum nächsten Band unbeantwortet. Wie man sieht gibt es wieder mehrere Handlungsstränge, aber es wird auch einen völlig neuen Charakter geben, der eine sehr wichtige Rolle in Soneas Welt aus Macht, Magie und Intrigen spielen wird. Ich hatte die große Ehre dieses Buch testlesen zu dürfen und ich muß ehrlich zugeben, ich war mal wieder begeistert. Zeitweise war ich über die einzelnen Abschnitte längst hinaus, bevor mir wieder einfiel mich an der Diskussion über das Buch zu beteiligen. Man konnte es einfach so sehr schwer aus der Hand legen, weil es immer spannend bleibt. Mein Fazit: Trudi Canavan ist mit Sonea ' Die Heilerin eine gelungene Fortsetzung der zweiten Trilogie um die Gilde der schwarzen Magier gelungen. Absolut süchtig machend und lesenswert. Von mir gibt es dafür 5 Sterne. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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