! ! ! Enthält Spoiler zum Vorgänger "Die Gilde der schwarzen Magier" ! ! !
Ich habe vor eineinhalb Jahren die "Gilde" gelesen und war begeistert. Bis heute hat dieses Buch mich nicht losgelassen und den dritten Band habe ich schon mehrmals gelesen. Ein Hauptgrund für meine Begeisterung war der Hohe Lord Akkarin, ein über alle Maßen faszinierender Charakter, der leider am Ende der Trilogie starb.
Nun, zwanzig Jahre später, hat sich in Imardin einiges geändert. Soneas Sohn Lorkin, der großes Interesse an alter Magie hat, beschließt, Lord Dannyl, der als Botschafter nach Sachaka reißt, als Assistenten zu begleiten. Sonea hat Angst, dass er aufgrund der Taten seiner Eltern in Sachaka nicht wilkommen ist, aber sie kann ihn nicht daran hindern, abzureißen.
In Sachaka erfährt Lorkin, dass die Ichani nicht die einzige Gruppe sind, die der Gilde gefährlich werden könnte, und gerät in große Gefahr ...
Unterdessen hilft Sonea ihrem alten Freund Cery, dessen Frau und Kinder ermordet wurden, den Mörder zu finden. Sie finden Hinweise auf eine mächtige Verschwörung und sind plötzlich auf der Jagd nach einem wilden Magier.
Meine Erwartungen an das Buch waren sehr gering. Und wie befürchtet, hinterlässt Akkarin eine Lücke, die von keinem anderen Charakter ausgefüllt werden kann. Sein Sohn Lorkin ähnelt ihm auf gewisse Weise - ich vermute, dass Akkarin einst genauso war, bevor er zu einem Sklaven Dakovas wurde (und beide haben dasselbe Talent, sich in Schwierigkeiten zu bringen). Aber er kann Akkarin nicht ersetzen.
Sonea hingegen ist ein Lichtblick. Sie hat Akkarins Tod überwunden, ist fröhlich, lacht und hat sich zu einer sehr beeindruckenden Frau entwickelt. Nicht wenige Magier lassen sich von ihr einschüchtern.
Die Handlung ist relativ interessant, wobei mich die Jagd nach dem wilden Magier in Imardin wesentlich mehr interessiert als Lorkins Abenteuer in Sachaka.
Insgesamt lohnt sich das Lesen, auch wenn Akkarin nicht mehr ist, aber ohne ihn wird diese Trilogie niemals an den Vorgänger heranreichen können.
Daher vier von fünf Sternen.