Fuer mich die bisher schwaechste Folge der Serie. Bei der Ueberfuehrung des betruegerischen Magnetiseur's Professor Terrano bilden der ruhige, manchmal eher gemaechliche Erzaehlstil und das nicht gaenzlich unbekannte uebersinnliche Thema keine runde Einheit. Die Folge kommt eigentlich nie richtig 'in Fahrt'. In langen Dialogsequenzen erzaehlt Sonderberg (Jan Gregor Kemp) Inspektor van den Beeck (Andreas Mankopff) seine Ermittlungsarbeit wobei der Polizist eher zu einem nicht ganz hellen Stichwortgeber degradiert wird. Der 'Hoehepunkt' ist dann wieder eine Sitzung mit Professor Terrano mit der das Hoerspiel auch begonnen hat. Dazwischen wird zwar ein bisschen ermittelt, aber fast alle Szenen sind Dialoge 'im Sitzen'-auch als Fan der eher ruhigeren Hoerspiele ist mir das auf die Dauer etwas zu langsam. Und falsche Fuffziger die sich als Magier, Zauberer, Hellseher, Hypnotiseure oder Magnetiseure ausgeben kennt die Hoerspielgeschichte natuerlich auch schon-daher ist die Aufloesung auch sehr unspektakulaer. An der Akustik gibt es wenig auszusetzen-was aber auch daran liegt, dass sich ueberwiegend in Raeumen aufhaelt. Ueber das Wiederhoeren mit Helmut Zierl habe ich micht gefreut und auch wenn sein Auftritt diesmal leider kurz war, wird angedeutet, dass er in Zukunft vielleicht eine wichtigere Rolle spielen koennte. Ohne besondere regionalspezifische und geschickte historische Verweise bleibt unter dem Strich ein sehr durchschnittliches Hoerspiel, aber Sonderberg kann mehr!