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Die schlechte Nachricht zuerst: Der Käufer wird mit 46 Minuten Spielzeit abgespeist. Jetzt die gute: Die späten Einsamkeits-Monologe Liszts empfindet man nur als ausgedörrte Früchte einer versiegenden Phantasie, sondern als Dokumente eines zukunftsweisenden Stils. Und die Sonate bewältigt Pollini in einer packenden Mischung aus perfektem Fingerspiel, Ausdruck, klugen Steigerungen und Hochspannung so grandios, daß einige Jung-Künstler das Werk wohl aus ihrem Repertoire streichen werden.
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