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Somniferus. Ein phantastischer Roman aus der Eifel
 
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Somniferus. Ein phantastischer Roman aus der Eifel [Taschenbuch]

Michael Siefener
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.




Produktinformation

  • Taschenbuch: 250 Seiten
  • Verlag: Kbv; Auflage: 1., Aufl. (30. September 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3937001379
  • ISBN-13: 978-3937001371
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 12 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 638.648 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Michael Siefener
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Jahrelang galt er als bestgehütetes Geheimnis der deutschsprachigen Fantastikszene, jetzt hat der Erfolg ihn endlich eingeholt: Nach Die Söhne Satans ist nun ein weiterer Roman des Rheinländers Michael Siefener erschienen.

Am Anfang steht ein Testament. Ralf Weiler, ebenso erfolg- wie mittelloser Kleinschriftsteller, wird von einem amtlichen Schreiben in die Eifel gerufen. Dort eröffnet ihm ein Notar, dass ihm sein Onkel ein beträchtliches Erbe hinterlassen hat. Allerdings hat die Angelegenheit gleich zwei Haken: Jakob Weiler ist nicht offiziell verstorben, sondern nur verschwunden. Und er hat Bedingungen an die Übernahme von Haus und Vermögen geknüpft, die -- gelinde gesagt -- merkwürdig sind.

Ralf Weiler findet alsbald heraus, dass Onkel Jakob in dem kleinen Eifelstädtchen Manderscheid nicht nur als äußerst ungnädiger und launischer Pfarrer bekannt war, er scheint sich auch mit okkulter Literatur und den Göttern des römischen und germanischen Altertums beschäftigt zu haben. Um an sein Erbe heranzukommen, muss der schüchterne junge Mann ein geheimnisvolles Buch in seinen Besitz bringen. Dabei kommt es zu einem mysteriösen Mordfall, und Ralf wird der Tat verdächtigt. Die Ereignisse überschlagen sich, und gemeinsam mit der Tochter des Verstorbenen muss Ralf Beweise für seine Unschuld finden.

Somniferus ist ein abenteuerlicher Parforceritt durch die Eifel, eine der beschaulicheren Gegenden Deutschlands -- sollte man meinen. Michael Siefener weiß die Schönheit der Landschaft durchaus zu schätzen, aber er beschwört auch eine düstere Atmosphäre herauf, die aus einer eher konventionellen Krimihandlung einen packenden, eindrucksvollen Roman macht. Der Figur des Ralf Weiler wünscht man manchmal etwas mehr Eigeninitiative, allzu oft ist es die "junge und schöne" Protagonistin, die an seiner Stelle die wichtigen Entscheidungen fällt. Aber auch das passt gut in eine Welt, in der die Menschen höheren Mächten ausgeliefert sind oder zumindest glauben wollen, dass sie die Verantwortung für ihr Leben an eine übergeordnete Instanz abgeben können. Ein stimmungsvoller Roman nicht nur für Eifelfreunde, in dunklen Abendstunden bei Kerzenschein zu genießen. --Hannes Riffel

Kurzbeschreibung

Er glaube nicht an Gespenster, bekennt Ralf Weiler, ein erfolg- und mittelloser Schriftsteller aus Köln zu Beginn der ganzen Sache, er glaube nicht an Übersinnliches und Unerklärbares, doch was er erlebt hat, sei so rätselhaft und verstörend, dass es ihn nun drängt, die ganze Geschichte niederzuschreiben. Er erhält den Brief einer Anwaltskanzlei aus der Eifel, worin ihm das beträchtliche Erbe eines verstorbenen Onkels in Aussicht gestellt wird. Sofort reist Weiler in das Burgstädtchen Manderscheid und wiegt sich eine Woche lang in dem Glauben, in den Genuss eines großen Vermögens und zu einem sorgenfreien Leben gekommen zu sein. Doch das unverhoffte Glück steht auf wackligen Füßen, denn der zwielichtige Anwalt scheint vor dem Ableben des Onkels ein obskures Mandat angenommen zu haben: Ralf Weiler wird im Auftrag des Verstorbenen auf die Suche nach einem wertvollen Buch geschickt, in dem die grauenhafte antike Gottheit Somniferus ihre mächtigen Arme nach den heute Lebenden auszustrecke n scheint. Für Ralf beginnt ein Albtraum, der ihn nie wieder loslassen wird.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Hekuba
Format:Taschenbuch
Wer die Eifel mag, und wer der wird den Somniferus lieben. Und wer sie ein bißchen kennt, wird hier vieles wiederentdecken und neues lernen. Offensichtlich aus großer Kennerschaft und Liebe zu dieser zauberhaften Region hat Michael Siefener eine von der ersten bis zur letzten Seite spannende Geschichte ersonnen. Ich konnte das Buch nicht fortlegen, so sehr zog mich der Autor in die Suche nach einem geheimnisvollen böswilligen römischen Gott hinein. Und am liebsten wäre ich gleich in die Eifel mit ihren Klöstern und ihrem römischen Erbe gefahren, um nachzuschauen, wo er seine Protagonisten hinschickt in der atemlosen Jagd. Und die Szenen, die in Köln, Trier und dem Burgenstädtchen Manderscheid spielen, möchte man gleich nachverfolgen. Ein liebenswertes, charaktervolles Heldenpärchen und ein unendlich böser Gegenspieler bringen den Leser zum genußvollen Gruseln. Dadurch ist das Buch kein Heimat oder Regionalroman, sondern für Liebhaber des sanften intelligenten Grusels und der feinen hochgelehrsamen Phantastik ebenso geeignet. Am besten gleich bestellen und bei Kerzenlicht und Moselwein genießen!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
SPANNUNG PUR 1. Dezember 2004
Format:Taschenbuch
Kurz und knapp zunächst: kaufen, kaufen, kaufen ;-) ...Spannung und blendender Schreibstil machen dieses Buch zu einem superspannenden Leckerbissen. Ich würde es gerne einen "Fantasy-Thriller" taufen.

Michael Siefener hat einen sehr schönen und flüssigen Sprachstil und macht einen Antihelden zur dramatischen Figur, ohne ihn unglaubwürdig zum Helden zu konstruieren. Die Figur Ralf Weiler ist dem Leser einfach sehr nah und angenehm. Seine Emotionen und Irritationen um den verstorbenen und ungeliebten Onkel sind bestens beschrieben.

Eine Passage, die ich sehr schätze ist, als er sich entscheidet, bei Herrn Adolphi einzubrechen. Weil es so hilflos ist... :o( ein Akt der Verzweiflung, wo der Leser mitempfindet, wie er im dunklen Keller eher beklommen denn entschlossen ist. Auch das "Antasten" zwischen der zunächst vorurteilsvollen Lisa Adolphi und Ralf Weiler wirkt sehr gelungen. Man bedenke, dass der Autor irgendwie "die Kurve kriegen muss", dass Lisa in Ralf Weiler keinen Mörder, sondern ein Opfer der Situation sieht. Durch den Mittler in Form des Notar Harders gelingt dies glaubwürdig. Wer misstraut auch schon einem Notar...

Mehr als die bereits beschriebenen Geschehnisse zu verraten, würde den Reiz nehmen. Ich möchte allerdings feststellen, dass die bereits existente "Hoch"spannung auf der Suche nach der antiken Gottheit Somniferus zur "Höchst"spannung wird. Und... ist Jakob Weiler wirklich tot ? Was bezweckt er, sei es tot oder lebend ?

Warum treibt er dieses Spielchen mit Nachrichten in der Form einer hochintelligenten Schnitzeljagd ? Man bemerke, diese immer wieder neuen Botschaften, die Ralf Weiler auf des Rätsels Spuren entdeckt, sind logisch und clever verpackt, um jeden Leser davon abzuhalten, die Nachttischlampe auszuschalten.

Flüssiger Schreibstil und "Höchst"spannung sind die Prädikate von diesem phantastischen Roman aus der Eifel.

Ein Roman der Gattung "Best Of".

Jean-Louis Glineur

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Ich mag an Michael Siefener seinen kreativen Schreibstil, der sehr anschaulich und flüssig ist. Auch die Beschreibungen der Eifel lassen erkennen, dass er dort sehr gut recherchiert hat und dort zu Hause ist. Auch mag ich diese kleinstädtische Gemütlichkeit, in der alleseinen Geschichten, die ich bisher von ihm gelesen habe, angesiedelt sind.
Somniferus ist von der Idee her nichts wirklich Neues, ein Pärchen aur einer Art Schnitzeljagd nach einem Geheimnis, bei dem alte Bilder und Bücher die Schlüssel sind, aber das Thema gibt immer wieder genug her um einen spannenden Roman zu schreiben. Spannend und temporeich ist das Buch auf jeden Fall. Und der Autor hat seinen Lovecraft sowie die anderen Horrorklassiker gelesen, was viele Anspielungen und Motive aus dem Genre zeigen.
Was mir nicht so gefällt ist, dass die Geschichte für meinen Geschmack zu konstruiert ist und das Ende hat mich auch etwas enttäuscht, da es nicht besonders originell ist: sogar Held und Heldin finden programmgemäss zueinander. Auch die Flucht vor der Polizei sowie das Verhalten des Notars, der den Helden an der Nase herumführt, kam mir nicht realistisch und unnötig vor. Der Autor ist aber sehr vielversprechend. Ich werde aber auf jeden Fall noch ein paar weitere Bücher von ihm lesen.
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