In einem verschlafenen irischen Nest soll ein modernes Hotel gebaut werden...so weit, so gut. Wie dadurch das Leben der Menschen dort verändert wird, zeigt diese Geschichte, die ganz langsam beginnt und bald so viel Spannung entfaltet, daß man das Buch nicht aus der Hand legen mag. Die besondere Stärke dieses Romans liegt darin, daß die "Eindringlinge" nicht als gut oder böse geschildert werden, es wird vielmehr klar, daß sich Veränderungen nicht aufhalten lassen und daß manches gut Gemeinte eben nicht funktioniert. Die personen sind bis zur kleinsten "Statistenrolle" liebevoll detailgetreu gezeichnet und die Wirtin Kate ist die Art von Gutmensch, der in allen Binchy-Romanen vorkommt. Einziger Schwachpunkt: Das Zwillingspärchen, das im Mittelpunkt der Handlung steht, wirkt zu stereotyp.