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Sommerhaus, später, 2 Cassetten Taschenbuch – Audiobook, 1999


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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Der HÖR Verlag DHV (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3895846473
  • ISBN-13: 978-3895846472
  • Größe und/oder Gewicht: 13,6 x 10,8 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (69 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.088.543 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Judith Hermann wurde 1970 in Berlin geboren, wo sie heute lebt und schreibt. 1998 erschien ihr erstes Buch »Sommerhaus, später«, das zu einem Bestseller wurde. »Judith Hermann erzeugt einen Sound, nach dem man süchtig werden kann.« (Franziska Wolffheim, Brigitte). 2003 erschien der Erzählungsband »Nichts als Gespenster«, der 2007 für das deutsche Kino verfilmt wurde. 2009 folgte »Alice«, das die Kritik als ihr bestes Buch feierte und das auch international große Aufmerksamkeit fand. Im Herbst 2014 erschien der erste Roman der Autorin, >Aller Liebe Anfang<. Ihr Werk wurde mit zahlreichen literarischen Preisen ausgezeichnet. »Die Prosa von Judith Hermann gehört zum Wichtigsten, was die deutsche Literatur unserer Jahre zu bieten hat.« (Marcel Reich-Ranicki).

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Eine Menge Vorurteile werden mit Judith Hermanns Debütwerk beseitigt: Erstens, es gibt doch gute deutsche Nachwuchsautoren, zweitens, die Gattung der Erzählung ist nicht tot, und drittens, deutsches Schreiben ist per se nicht schwerfällig und grüblerisch, sondern kann, so zeigt Sommerhaus, später, sehr leichtfüßig und virtuos daherkommen.

Die Erzählperson schlüpft in neun Geschichten in verschiedene Rollen und Geschlechter: Mal ist sie Enkelin, mal Geliebte, mal Künstler, mal Zuhörer. Und manchmal auch bloß Erzählerin. So schnell sie eine Intimität zum Leser aufbaut, so schnell endet die Geschichte auch wieder und es beginnt eine neue. Personen treten in das Leben der Protagonisten und gehen wieder, reißen kleine Wunden, die lange schmerzen. Da ist der alte, einsame Mann, der seine Klassikkassetten einem jungen Mädchen schenkt, obwohl sie ihn versetzt; oder Sonja, die wie ein naives Kind in einen Maler verliebt ist und dann wie ein Geist wieder aus seinem Leben verschwindet. Gute und Böse gibt es nicht, nur Unvermögen oder Großzügigkeit.

Hermanns Kunst ist unmittelbar: direkte Rede, reale Vergleiche, detaillierte Wahrnehmung. Und doch bleiben die Erzählungen angenehm unvollständig. Als hätte jemand eine Kamera auf ein paar Personen in Berlin oder New York oder sonstwo gehalten und wieder ausgeblendet. "Du musst lernen zu warten", sagt einer ihrer Protagonisten, "auch auf die kleinen Ereignisse".

Judith Hermann hat für Sommerhaus, später den Förderpreis des Bremer Literaturpreises 1999 erhalten. In der Begründung der Jury heißt es: "Judith Hermann formuliert in atmosphärisch dichter Prosa und mit großer sprachlicher Sicherheit das Lebensgefühl von Menschen, die in Liebe und Angst befangen, das wirkliche Leben verfehlen und das Scheitern der eigenen Lebenspläne mehr melancholisch beobachten als trauernd erleben." --Bettina Albert

Pressestimmen

"Kein Wort zuviel, keins am falschen Platz" NZZ
"Hinreißend, hochbegabt", lobt der Spiegel. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von film-o-meter am 2. Juli 2010
Format: Taschenbuch
In den kurzen Erzählungen Judith Hermanns geht es zumeist um unerfüllte Sehnsüchte oder, mit dem Titel einer der Geschichten, das "Ende von etwas". Der surreal anmutende, mit Mitteln des magischen Realismus arbeitende Eröffnungstext "Rote Korallen" ist zugleich der Höhepunkt des Bandes: Ein rotes Korallenarmband verbindet die Geschichte einer Frau, die im 19. Jahrhundert mit ihrem Mann, einem Ofenbauer, nach St. Petersburg gegangen ist und ihn aus Einsamkeit mit anderen Männern betrügt, und die ihrer Urenkelin im Berlin der Gegenwart, die unter einem apathischen Geliebten zu leiden hat.

Auch in anderen Texten droht, verpackt in eine Sprache von kafkaesker Schlichtheit, gelegentlich ein Absturz ins nicht mehr Erklärliche und Surreale, so auch bei der im Vergleich etwas schwächeren Titelgeschichte, in der ein Berliner Hallodri von heute auf morgen in ein verfallenes Landhaus umziehen möchte. Mitunter fühlte ich mich an die Kurzgeschichten von Ingo Schulze erinnert. Der Unterschied ist: Wenn Schulze Absurditäten schildert, tendiert er zum Heiter-Skurrilen, während seine Berliner Kollegin das Tragisch-Abgründige wählt. Man steht genauso fassungslos und erschüttert vor der leeren Wohnungstür von Sonja wie der Ich-Erzähler der gleichnamigen Erzählung, der längsten in dem Band (und ein weiteres Glanzlicht), man findet ebensowenig eine Erklärung für den Brand des Canitzer Gutshauses wie die Empfängerin eines ausgeschnittenen Zeitungsartikels in der Titelgeschichte. Hermanns besonderes Talent ist dabei ohne Zweifel die Lakonik und Beiläufigkeit, mit der sie auch die erschütterndsten Ereignisse präsentiert wie die Kassiererin an der Ladenkasse die Einkaufssumme.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von P.Hastings TOP 500 REZENSENT am 28. April 2011
Format: Taschenbuch
Judith Hermann ist eine Autorin, welche die Rezensenten in zwei Lager teilt. Die einen überschlagen sich vor Begeisterung, die anderen finden in den Geschichten nichts anderes als größtmögliche Langeweile und Leere.

Wer sich die Bilder der Schriftstellerin anschaut, wie sie meist still in sich versunken und mit einem gewissen gelangweilten, vielleichtg sogar ins Leere gehendem Blick in die Kamera schaut, könnte ahnen, dass es sich hier um einen Menschen handelt, dem der Literaturbetrieb insgesamt irgendwie nebensächlich ist. Um aber hinter das Geheimnis, den speziellen Klang von Judith Hermanns Geschichten zu kommen, sollte man sich die Mühe machen, sich mit der Autorin selbst beschäftigen.

Nachdem ich "Nichts als Gespenster" gelesen hatte, von "Sommerhaus, später" manche Geschichten kenne, aber nicht alle, und nun nach vielen Jahren "Alice" las, hatte ich folgendes Gefühl: Die Autorin steht dem ganzen Literaturbetrieb mit einem sehr gesunden Abstand gegenüber. Sie macht den Hype, diesen ganzen Zirkus, der um ihre Art zu schreiben veranstaltet wird, nicht mit, unterwirft sich keinen Regeln, keinen den Buchmarkt beherrschenden Besonderheiten, sondern bleibt wie sie ist. Eine zurückhaltende, stille, vielleicht sogar schüchterne Frau, die nur ihre Geschichten schreiben will, nichts anderes, als das, und der es letztendlich egal ist, was die Kritiker darüber denken mögen.

Im vergangenen Jahr hatte ich das Glück, Judith Hermann bei einer Lesung zu erleben, und auch mit ihr zu sprechen. Sie ist genau so, wie ich sie mir vorgestellt hatte. Still, mit Abstand zu ihren eigenen Texten, die sie geschrieben hat, weil sie aus ihr herauswollten.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von A. Zanker TOP 500 REZENSENT am 21. Mai 2009
Format: Taschenbuch
Zunächst möchte vorausschicken, dass ich nur begrenzt Erzählungen lese, (wenn man mal von Hesse's absieht) und durch "Alice" angeregt, wollte ich frühere Schriften von Judith Herman nachlesen um einen weiteren Bezug zu ihrem Schaffen zu erhalten. Wenn man den Rezensionen Glauben schenken mag,teilt sich das Lager auf in völlig Begeisterte zum Einen und zum Anderen die völlig Gelangweilten und Frustrierten,man kann dies auch beim Bewerten der Rezensionen sehen, wo sich dasselbe wiederzuspiegeln scheint. Doch wer so wie ich von "Alice" völlig begeistert ist, kann mit diesem Buch eine Bauchlandung erleben, zumindest war das in meinem Fall der Fall.

Schwer verdaulich,bizarr,unreflektiert,substanzlos,zwiespältig,kitschig,undurchsichtig,oberflächlich, verloren,seltsam, ereignislos,nüchtern, nichts zu erzählen, unbeteiligt,langatmig,schwierig, trist, kühl,distanziert,flüchtig, steril, tja so kommt mir dieses Buch tatsächlich vor und wurde denn nun tatsächlich enttäuscht! schade schade.

Wenn man bedenkt, dass dieses Buch schon vor über 10 Jahren so hoch von den Kritikern eingeschätzt wurde, Judith Hermann mit Preisen versehen wurde, das Taschenbuch schon in der 12. Auflage steht, ohne die Hardcover-Ausgabe noch mit einzurechnen, mutet es schon komisch an, wie solch eine begabte Autorin, so dermassige Kontroversen auszulösen vermag und sich auch gleichzeitig noch so gut verkauft!
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