„Nun findet die Neuberlinerin für die südostungarische Gegend, in der sie nach London einige Jahre lebte, eine Sprache, in der sie auf märchenhafte und legendenhafte Weise erzählt und dabei die Zustände und Personen weder verurteilt noch beschönigt. (...) In „Sommerfrische“ schenkt Esther Kinsky dem Garstigen und Schäbigen für den Augenblick der Benennung den Glanz der Aufmerksamkeit. Und was für einen Glanz!“ --Jörg Plath, DeutschlandRadioKultur, 26. März 2009
„Lakonisch schildert Esther Kinsky das Anti-Idyll am Ende der Welt, die Brüche in den Lebensläufen, ohne Vor-Wende Zeiten zu idealisieren und Nach-Wende-Zeiten zu verteufeln (...) Übermächtiger Verfall, Verwesung und Untergang sind bei Esther Kinsky aufgehoben in wunderbaren Wortschöpfungen und Naturschilderungen. In ihrem schönen, schmalen Roman verleiht die Autorin den Dingen und Worten eine Aura, die man eher in Gedichten vermutet.“ --Judith Leister, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25. April 2009
„Die Übersetzerin Esther Kinsky hat einen ersten, traumschönen Roman geschrieben, an dem man sich trunken lesen kann. Kein Satz so, wie man ihn erwartet, und die Handlung getaucht in Hitze und Melancholie." --Claudia Vogt, Kultur SPIEGEL, Juni 2009
„Kinsky hat sich als Übersetzerin aus dem Polnischen , Russischen und Englischen einen Namen gemacht; nun übersetzt sie als Dichterin Atmosphäre in Sprache.“ --Ulrich Rüdenauer, Badische Zeitung, 27. Juni 2009
.(...) eine Art poetische Hochdruckkammer. Ein ideales Buch also für alle, die zu Hause bleiben müssen und trotzdem etwas vom Sommer haben wollen.“ --Ingo Arend, Der Freitag, 1. August 2009
„Esther Kinsky taucht die Ödnis an der Grenze zu Rumänien in ein zauberhaftes Licht. (...) Diese Sprachlust mit den daraus resultierenden Wortschöpfungen und immer wieder das Vertrauen in das Sehen macht das Romandebüt von Esther Kinsky zu einer Sommerlektüre schlechthin.“ --Wolfgang Scherreiks, Trokkenpresse, Aug./Sep. 2009
„Esther Kinsky beschreibt die kleinen alltäglichen Situationen in einer intensiven und hochpoetischen Sprache. Und irgendwann beginnen die Dinge und die Menschen zu schweben, und wir werden Zeugen eines verträumt-surrealen, romantischen Sommertraums.“ --Claus-Ulrich Bielefeld, rbb Kulturradio, 6. August 2009
"Als ausgesprochen schäbige Variante des Erhabenen leistet die ungarische Tiefebene allen Versuchen der Darstellung Widerstand. Wer diesen Lackmustest der Imaginationskraft dennoch und dazu so glänzend besteht wie Esther Kinsky, hat künftig wohl kaum etwas zu befürchten." --Jörg Plath, Frankfurter Rundschau, 3. September 2009
"Märchenhaft und marode Züge trägt dieser kurze Roman. (...) Erstaunlich, wie sehr die unerträgliche Hitze durch die Seiten flimmert, fast körperlich." --Michael Sager, Hessische/ Niedersäsische Zeitung, 8. September 2009
„Kinsky hat ein Buch geschrieben, in dem die Handlung nebensächlich, die Stimmung aber umso greifbarer ist. Traumhaft erscheint diese lyrische, in jedem Satz Gerüche, Geräusche und Gefühle erweckende Prosa.“ --Börsenblatt 45/2009, 5.November 2009
»Eine atmosphärische Aufnahme fremd scheinender Landschaftsmotive, 'fotografiert' in originellen Sprach- und Gedankenbildern (...).« --Michael Saager, meier, Oktober 2009
»Ein Roman wie ein Gedicht.« --Sybille Muot, Spiegel- Online, 06.08.2010