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Sommerbuch
 
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Sommerbuch [Gebundene Ausgabe]

Tove Jansson
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 157 Seiten
  • Verlag: Oetinger; Auflage: 3 (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3789139084
  • ISBN-13: 978-3789139086
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 20,2 x 13,7 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 116.777 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Neue Zürcher Zeitung

Zwischen zwei Generationen
Ein «Sommerbuch»der finnischen Autorin Tove Jansson gew.
Im vergangenen Jahr ist die finnische Autorin Tove Jansson, Schöpferin der «Mumins», gestorben. Kaum jemand kennt das, was Jansson neben den neun «Mumintroll»-Bänden geschrieben hat, und im Moment ist auf Deutsch auch nichts erhältlich – ausser dem «Sommerbuch», das in diesem Frühling in neuer Übersetzung herausgekommen ist (im schwedischen Original 1972 erschienen). Ein wunderbares Büchlein, eine Art Episoden-Roman, der die besondere Beziehung eines Mädchens zu seiner Grossmutter von einem finnischen Inselsommer zum nächsten erzählt, phantasievoll und poetisch und immer auch ein bisschen verrückt. Natürlich stehen die Landschaft, die Natur samt ihren Gewalten immer irgendwie im Zentrum. Und doch geht es auch um die Brücke zwischen zwei Generationen, die sich, was ihre Position in der Gesellschaft betrifft, immer mehr annähern: das Kind, das langsam selbständig wird, und die Grossmutter, die das Alter immer stärker in die Unselbständigkeit zwingt. Es ist ein existenzielles Spiel, das die beiden spielen, das sie laufend dazu bringt, sich einzufühlen oder gar die Rollen zu tauschen. Es geht dabei auch um Einsamkeit, um Ängste und Freuden und darum, dass man in einem kleinen Universum wie dieser Inselwelt nicht nur die kleinen Dinge besser sehen, sondern auch die einfachen Wahrheiten leichter aussprechen kann. So wie Sophia an einem geradezu perfekten Insel-Sommertag: «Weisst du, manchmal finde ich es aasig langweilig, wenn alles so schön ist.»

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.09.2002
Monika Osberghaus bemerkt, dass Großmutter-Kind- oder Großvater-Kind-Paare in der Literatur für Kinder und Jugendliche Konjunktur haben und sieht deren Aufgabe vor allem darin, "altkluge" Gespräche über "vulgärphilosophische" Themen zu führen. Das gibt dann ihrer Meinung nach schrecklich "einschläfernde Anleitungen" mit didaktischer Stoßrichtung. Nicht so dieses bereits 30 Jahre alte Buch der schwedischen Autorin, das jetzt wiederaufgelegt worden ist. Diesem Buch attestiert sie, "immun gegen falsche Sentimentalität" zu machen, auch wenn der Verlag versucht habe, es in Umschlag und Klappentext als "Kinderbuchidyll" erscheinen zu lassen. Osberghaus freut sich an der "Schroffheit" und der "Frische" des Buches, das sie gut ins Deutsche übersetzt findet. Es vermittelt trotz seiner unsentimentalen Haltung etwas "Heilsames und Tröstliches", lobt sie.

© Perlentaucher Medien GmbH

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schlicht und schön! 22. Juli 2003
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Auf sehr einfache und schlichte Weise beschreibt Tove Jansson, wie es ist jung und alt zu sein. Sie zeigt z.B. die Sturheit eines Kindes, die dann auch bei der Oma gefunden werden kann. Das kleine Mädchen wirkt altklug und kommt somit der älternden und leicht verwirrten, aber trotzdem klugen Oma sehr nah. Auf diese Weise behandelt das Buch existenzielle Probleme und Werte.
Auch die Erzählweise ist sehr schlicht und einfach. Jansson schreibt in kürzen, präzisen Sätzen, jedoch ohne überdeutlich zu werden. Manchmal geschieht dies auch mit einer sprachlichen Abruptheit eines Kindes. Die sprachlichen Bilder sind oft mit der Beschreibung der herben Natur der finnischen Schären verbunden. Der Stil ist sehr deutlich vom Märchenstil beeinflusst, in sofern, dass die Magie der Natur und der Ereignisse damit übereinstimmen. Trotzdem ist dies kein Märchen für Kinder, sondern eher für jemand, der sich in die Kindheit zurückversetzen will; in die magische Welt der Kindheit.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Vom Kind sein und vom Sterben 4. September 2002
Format:Gebundene Ausgabe
Das "Sommerbuch" kam für mich sehr überraschend. Erst spät, als Erwachsener und damit eher in der Vorleser- denn in der Leserrolle, habe ich die Mumins entdeckt und liebgewonnen, diese quietschfidelen, aber keinesfalls dauergrinsenden Trolle aus Janssons Phantasia. Mit dem Sommerbuch kehrt sie auf die Erde zurück und lässt ein eigenartiges Paar sommerliche Inselgeschichten erleben. Die kleine Sophia und ihre Großmutter durchstreifen das Eiland in den finnischen Schären und haben dort meist gemeinsam, aber auch allein, magische Momente. Das Haus in dem sie wohnen und insbesondere das Gästezimmer, das Wetter, die Pflanzen, Fundstücke am Strand, eigenbrödlerische Nachbarn und Touristen sind ihnen während der Sommerferien die Welt. Tove Jansson Schreiben ist ihre künstlerische Herkunft anzumerken. Sie beobachtet die Umwelt genau, manchmal schon ans Überreizte grenzend, findet vorher nie gelesene sprachliche Bilder und verleiht beiden Figuren starke Charaktere. Ich las das Sommerbuch auf einem Segeltörn auf der Ostsee, und weil es so schön war, und man beim Segeln eine Menge Zeit hat, las ich es gleich nochmal. Absolut empfehlenswert.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Neues Lieblingsbuch 11. Dezember 2003
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ganz wunderbar und erfrischend, denn so ist das Leben, so sind wir Menschen nun mal: nicht schwarz-weiss. Tove Jansson beobachtet unsere Welt, ohne den moralischen Finger zu heben.
Das allerbeste ist ihre Unkonventionalität. Sie lässt uns auch unsere Eigenarten, die nicht immer Fehler sein müssen. Die Eigensinnigkeit und Selbstständigkeit der Großmutter, die Selbstsicherheit und Frechheit der Enkelin, die gegenseitige sehr direkte, unkomplizierte Kommunikation.
Herrlich.
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