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Der Sommer ohne Männer
 
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Der Sommer ohne Männer [Taschenbuch]

Siri Hustvedt , Uli Aumüller
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (45 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

Leseprobe Jetzt reinlesen [198kb PDF]
  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: rororo (1. Juni 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499255863
  • ISBN-13: 978-3499255861
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (45 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.371 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Siri Hustvedt
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Gefühlvoll und klug. (Gala )

Ein verblüffender Roman, klug, witzig und sehr entspannt. (Der Tagesspiegel )

Schon lange konnte man kein so zartes und illusionsloses, so feines und intelligentes Porträt einer Mutter-Tochter-Beziehung lesen. (Frankfurter Allgemeine Zeitung )

Erneut verwebt Hustvedt kunstvoll ihre Lieblingsthemen: Paarbeziehungen, Psychoanalyse und Poesie. (Emotion )

Kein Roman nur für Frauen! (Frankfurter Rundschau )

Siri Hustvedt erzählt so sensibel, selbstironisch und schonungslos offen, als habe sie es selbst erlebt. (Freundin )

Ein exzellentes Frauenbuch: über Mütter und Töchter, über Freundinnen, über Rivalinnen, über alte und junge Frauen. Federleicht, gefühlssicher und verblüffend. (FAZ )

Die intellektuelle Demut und die Wissbegier sind Siri Hustvedts Schwestern. (Die Zeit )

Mit Humor und einer großen Portion Selbstironie erzählt. (Süddeutsche Zeitung )

Kurzbeschreibung

Eine Frau erlebt den Sommer: mit kühlem Blick und Herzenswärme. Die New Yorker Dichterin Mia steckt in einer Krise. Ihr Mann Boris will eine Ehe-Pause. Als Mia feststellt, dass die «Pause» viel jünger als sie und überdies Boris’ Assistentin ist, erleidet sie einen Zusammenbruch. Und beschließt kurzerhand, den Sommer in der Nähe ihrer Mutter, einer rüstigen Neunzigjährigen, zu verbringen. Es ist eine Zeit ohne Männer. Mia trifft die alten Freundinnen der Mutter und unterrichtet eine Gruppe pubertierender Mädchen in Lyrik. Und sie lernt sich selbst neu kennen. Endlich atmet Mia wieder frei durch — bis eine flehende Mail von Boris kommt ... «Ein exzellentes Frauenbuch: über Mütter und Töchter, über Freundinnen, über Rivalinnen, über alte und junge Frauen. Federleicht, gefühlssicher und verblüffend.» Frankfurter Allgemeine Zeitung

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
139 von 152 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Fast traumatisiert stellt Mia mit ihren 55 Jahren eines Tages fest, dass ihr Mann eine "Pause" von der Ehe sucht.
Die Pause: das ist eine 20 Jahre jüngere Kollegin, mit der er sich verlustiert.

Es entspräche nicht der klugen, tiefsinnigen Siri Hustvedt, wenn sich hinter dieser Geschichte nicht mehr verbirgt!

Und so ist es denn auch: ihre sensible und feinsinnige Heldin landet zuerst in der Psychiatrie, bis sie sich zu einer Auszeit von ihrem Leben in Brooklyn NY entschließt. Sie verbringt einige Monate in der Nähe ihrer Mutter, die in einem Altenheim in Minnesota lebt.
Hier gibt Mia Kurse in kreativem Schreiben und lernt die alten Freundinnen ihrer Mutter mit ihren Geheimnissen kennen und eine Anzahl junger Mädchen, die von erotischen Nöten und Träumen bedrängt werden.

Zu dieser Zeit beginnt Mia ihr eigenes Leben zu reflektieren und taucht tiefgründig in Erinnerungen an die Kindheit, Schulzeit, an Gefühle von Verlust, Liebe und Ausgestoßensein ein. Ihre Einsichten erfahren Bereicherung in der Begegnung mit den fünf alten Damen, von Mia liebevoll die "Schwäne" genannt. Sie sind von ungewöhnlicher Frische und nachdenklichen Lebensweisheiten und bieten Mia indirekt Trost und Hilfe. Abigail zeigt ihr einen versteckt in einen Gobelin gewebten Spruch "Gedenke, dass mein Leben ein Wind ist...", den man im Buch Hiob im Alten Testament findet.

In der Adaption der Erkenntnisse und Erfahrungen aus ihren Begegnungen mit den alten Damen und eigenen Beobachtungen gewinnt Mia innere Festigkeit und neue Einsichten. Zu diesen gehört die Feststellung, dass es eine Zeit gibt, von der an man mit Schicksalsschlägen rechnet.

Siri Hustvedt beschreibt in ihrer lebhaften, intelligenten und einfühlsamen Diktion Dinge, die unmittelbar an eigenes Erleben rühren. Dabei umfasst sie mit ihren Analysen einen ganzen Kosmos von immer gleichen Erfahrungen aus der Menschheitsgeschichte.

Von Witwen und Verstoßenen, von Müttern und Töchtern, von der Liebe sehr junger Mädchen und sehr alten Damen und von traurigen und heiteren Begebenheiten weiß sie zu berichten. Immer sieht sie mit unsichtbarer Brille hinter Fassaden und entdeckt versteckte Signale, aus denen man herausdestilliert, wie es um uns Menschen, um Männer und Frauen und um deren Zusammenleben bestellt ist. Doch auch das eigene Erleben und Leiden kommt nicht zu kurz.

Das neue faszinierende Buch der gebildeten und sensiblen Autorin, die eine herausragende Rolle in der New Yorker Intellektuellenszene spielt, begeistert den Leser mit einem dichten Netz von eindrucksvollen Bildern. Siri Hustvedt ist eine mit Empathie und Mitgefühl ausgestattete Philosophin. Der Roman gehört für mich zu den Highlights diesjähriger Neuerscheinungen.
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111 von 122 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ja, man kann sagen, Siri Hustvedt sei eine kluge und sensible Frau. Etliche Stellen in dem Buch sprechen für einen zärtlichen und sensitiven Blick auf die Dinge und mehr als einmal hat die Autorin es geschafft, mich damit anzurühren. Wenn es ihr nun gelänge, sich ganz souverän dieser Fähigkeit zu widmen, wieviel Gewinn läge für uns alle darin. Was mich aber schon an "Was ich liebte" störte, ist Hustvedts enormes Bedürfnis, sich selbst und ihre Romane mit Fachwissen in Psychologie und anderen Wissenschaften zu schmücken. Ich nehme Frau Hustvedt durchaus ihre Begeisterung dafür ab, verstehe auch ihren Wunsch, darüber zu schreiben. Doch weniger wäre hier in jedem Fall mehr, vor allem wäre der Verzicht auf "professorale" Terminologien unerläßlich. Wer das möchte, kauft sich ein entsprechendes Buch. Ebenso ungeschickt kommt es mir vor, wenn sie ganze Sätze in Latein hüllt, um ihnen damit - wer weiß - mehr Tiefsinn zu verleihen. In meinen Augen funktionieren solche Manierismen nicht, ein französischer "Cri de Coeur" ist ebenso kitschig wie "der Schrei des Herzens" im Deutschen. Allein für den Versuch, des öfteren mit solchen Spielchen zu blenden, muss man sie schelten. In diese Kategorie fallen auch solch besonders dichterischen Versuche wie >>In jener Nacht träumte mir... <<
Überflüssig erscheint mir in diesem Buch auch die e-Mail-Episode mit einem anonymen Schreiber namens "Niemand". Sie führt nirgendwo hin und dient noch nicht einmal als Spannungselement, sondern einzig und allein als Vehikel, das ein weiteres Mal das große wissenschaftliche Wissen der Autorin beweisen soll.

Beispiel:

Mia (Hustvedts Protagonistin) schreibt über eine eMail von jenem "Niemand" (Seite 132):

>>Dieser Niemand war geistig rege und beweglich. Er sprang, ohne Luft zu holen, von Leibniz' Monadologie über Heisenberg und Bohr in Kopenhagen zu Wallace Stevens, und trotz seiner Überdrehtheit fühlte ich mich gut unterhalten und schrieb zurück, übefiel ihn mit Widerspruch und ausufernden Argumenten. Er war ein knallharter Anitmaterialist, so viel las ich heraus. Er spuckte auf Physikalisten wie Daniel Denett und Patrcia Churchland und war für eine post-Newton'sche Welt, die die Substanz im Staub hinter sich gelassen hatte.<<

Mit Verlaub, DAS verbuche ich nun ganz bestimmt unter Angabe. Außerdem ist es schriftstellerisch schwach. Mich als Leser hätten die WIRKLICHEN eMails der beiden interessiert, nicht aber dieser "blenderische" Pipifax, von dem ich behaupte, das ihn 98 Prozent aller Leser ohnehin nicht verstehen.

Ein weiterer Kritikpunkt: Außer Mia bleiben fast alle anderen Figuren schwach. Boris, Mias Ehemann und eigentlicher Auslöser des Ganzen, wandelt als kümmerlicher Schatten durch die Story. Die Tochter ist romanhaft zauberhaft und herzerfrischend und sonst - nichts. Und überhaupt: Wo ist das Neue an der Geschichte? Mann verläßt Frau gab es schon oft, das macht aber nichts. Was wurde hier daraus gemacht? M.E. nichts, was einen umhauen könnte oder gar Überraschendes birgt. S. Hustvedt reiht Geschichtenfragmente aneinander, mischt ihre Mia dazwischen,läßt sie über sich und ihre Welt reflektieren und hie und da weinen. Dabei wären schon Teile des Romans (z.B. der stickende Schwan oder auch die der mobbenden Teenager )tolle Geschichten für sich gewesen.
Ich habe das Buch dennoch zu Ende gelesen, es aber, ohne großen Nachhall zu empfinden, geschlossen. Dennoch gab es einen Satz, der mich sehr angesprochen hat und mir deshalb in guter Erinnerung bleiben wird:

>>Es gibt in der Kunst kein Gefühl, das nicht ausgedrückt, und keine Geschichte, die nicht erzählt werden darf. Es sei denn, man hat ein Brett vor dem Kopf. Die Verzauberung entsteht durch das Fühlen und das Erzählen, das ist alles.<<
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Quälend 24. Mai 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Ich quäle mich aus Anhänglichkeit und Erinnerung an eine Schriftstellerin durch dieses Buch, von der ich fast alles verschlungen habe. Was ist nur passiert? Eine Ansammlung von pseudopsychologischen Ergüssen zu allen möglichen Themen, furchtbar, fast peinlich persönlich zwischen den Zeilen. Ich lese und denke, irgendwann muss doch mal eine Seite kommen, die das alles rechtfertigt?
Allen, die Hustvedt kennen, sei zu raten, nicht zu kaufen, es ist zu enttäuschend und allen, die sie nicht kennen, sei dies ebenfalls geraten, denn es wirft ein falsches licht auf ihr Werk. Gute Besserung, kann man da nur sagen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Der Sommer ohne Männer
Dieses Buch von Siri Hustvedt hat mich enttäuscht.
Hatte von dieser Schriftstellerin "Größeres" erwartet.
Mir war es eztwas zu langweilig.
Vor 1 Monat von Oma veröffentlicht
Furchtbar!
Ich liebe Hörbücher, aber bei diesem musste ich bereits bei der zweiten CD aufhören, da das Buch eine pseudointellektuelle Aneinanderreihung von Fremdwörtern... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Lexa veröffentlicht
sehr anrgend
Siri Hustvedt hat mit ihrem Roman "Der Sommer ohne Männer" einen wunderschönen, anregenden, melancholischen und zugleich fröhlichen Roman über das Leben einer... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Antje Burkert veröffentlicht
Große Erzählkunst
Nach 'Was ich liebte' war dies der zweite Roman von Siri Hustvedt, den ich las. Und auch diesmal hat es diese kluge, intellektuelle Frau geschafft, ein wunderbares Buch zu... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Judith R. veröffentlicht
Die Pause ...
Nachdem ich mit großer Begeisterung "Was ich liebte" gelesen habe, versprach ich mir von diesem Roman sehr viel, zumal der Titel neugierig machte. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Fiona veröffentlicht
zu viel Psychologie
Die Geschichte ist eigentlich ganz klassisch: Frau wird von Mann verlassen. Die "Pause" stellt sich als jüngere Arbeitskollegin raus ... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Frau Lächelt veröffentlicht
regt zum nachdenken an
Hier haben wir eine lebhafte einfühlsame Geschichte. Die 55 jährige Mia stellt eines Tages fest, dass sich ihr Mann sie mit einer 20 Jahre jüngeren Kollegin... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von ein Kunde veröffentlicht
schwierig
Vorab: durch dieses Buch musste ich mich teilweise durchquälen.
Wer komplizierte Sätze mag, wird hier bestens bedient. Ein Beispiel (S. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von josang veröffentlicht
solala
nicht schlecht, aber bei weitem nicht so rühmenswert wie die pressestimmen es tun....
ein netter zeitvertreib - eine lektüre bei der man nicht mitdenken muss.
Vor 7 Monaten von kristina karl veröffentlicht
Eine Frau und ein Mann, die Unzucht begehen, geißelt jeden von...
Im antiken Athen hatte der betrogene Ehemann das Recht, seine Ehefrau zu töten sowie den ehebrechenden Mann beliebig zu bestrafen. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Bernhard Horwatitsch veröffentlicht
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