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Der Sommer ohne Männer [Gebundene Ausgabe]

Siri Hustvedt , Uli Aumüller
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (63 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

11. März 2011
«Eine Weile nachdem er das Wort Pause ausgesprochen hatte, drehte ich durch und landete im Krankenhaus. Die Pause war eine Französin. Natürlich war sie jung, und ich vermute, dass Boris schon lange scharf auf seine Kollegin gewesen war, bevor er sich auf ihre signifikanten. Bereiche stürzte ...» Von einer der großen Denkerinnen der US-Literatur: ein erfrischend frecher, geistreicher und amüsanter Roman über den sogenannten Geschlechterkrieg. «Die intellektuelle Demut und die Wissbegier sind Siri Hustvedts Schwestern.» DIE ZEIT

Wird oft zusammen gekauft

Der Sommer ohne Männer + Was ich liebte + Die zitternde Frau: Eine Geschichte meiner Nerven
Preis für alle drei: EUR 38,93

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Produktinformation

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  • Gebundene Ausgabe: 299 Seiten
  • Verlag: Rowohlt; Auflage: 4. (11. März 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3498030108
  • ISBN-13: 978-3498030100
  • Originaltitel: The Summer Without Men
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,6 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (63 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 92.553 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Die intellektuelle Demut und die Wissbegier sind Siri Hustvedts Schwestern." (Die Zeit)

Über den Autor

Siri Hustvedt wurde 1955 in Northfield, Minnesota, geboren. Sie studierte Literatur an der Columbia University und promovierte mit einer Arbeit über Charles Dickens. Sie lebt in Brooklyn und ist mit dem Schriftsteller Paul Auster verheiratet, mit dem sie eine Tochter hat. Bekannt wurde sie mit den Romanen Die unsichtbare Frau, Die Verzauberung der Lily Dahl und vor allem mit den internationalen Bestsellern Was ich liebte, Die Leiden eines Amerikaners und Die zitternde Frau.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
158 von 170 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenn nur der ganze Pipifax nicht wäre... 21. April 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Ja, man kann sagen, Siri Hustvedt sei eine kluge und sensible Frau. Etliche Stellen in dem Buch sprechen für einen zärtlichen und sensitiven Blick auf die Dinge und mehr als einmal hat die Autorin es geschafft, mich damit anzurühren. Wenn es ihr nun gelänge, sich ganz souverän dieser Fähigkeit zu widmen, wieviel Gewinn läge für uns alle darin. Was mich aber schon an "Was ich liebte" störte, ist Hustvedts enormes Bedürfnis, sich selbst und ihre Romane mit Fachwissen in Psychologie und anderen Wissenschaften zu schmücken. Ich nehme Frau Hustvedt durchaus ihre Begeisterung dafür ab, verstehe auch ihren Wunsch, darüber zu schreiben. Doch weniger wäre hier in jedem Fall mehr, vor allem wäre der Verzicht auf "professorale" Terminologien unerläßlich. Wer das möchte, kauft sich ein entsprechendes Buch. Ebenso ungeschickt kommt es mir vor, wenn sie ganze Sätze in Latein hüllt, um ihnen damit - wer weiß - mehr Tiefsinn zu verleihen. In meinen Augen funktionieren solche Manierismen nicht, ein französischer "Cri de Coeur" ist ebenso kitschig wie "der Schrei des Herzens" im Deutschen. Allein für den Versuch, des öfteren mit solchen Spielchen zu blenden, muss man sie schelten. In diese Kategorie fallen auch solch besonders dichterischen Versuche wie >>In jener Nacht träumte mir... <<
Überflüssig erscheint mir in diesem Buch auch die e-Mail-Episode mit einem anonymen Schreiber namens "Niemand". Sie führt nirgendwo hin und dient noch nicht einmal als Spannungselement, sondern einzig und allein als Vehikel, das ein weiteres Mal das große wissenschaftliche Wissen der Autorin beweisen soll.

Beispiel:

Mia (Hustvedts Protagonistin) schreibt über eine eMail von jenem "Niemand" (Seite 132):

>>Dieser Niemand war geistig rege und beweglich. Er sprang, ohne Luft zu holen, von Leibniz' Monadologie über Heisenberg und Bohr in Kopenhagen zu Wallace Stevens, und trotz seiner Überdrehtheit fühlte ich mich gut unterhalten und schrieb zurück, übefiel ihn mit Widerspruch und ausufernden Argumenten. Er war ein knallharter Anitmaterialist, so viel las ich heraus. Er spuckte auf Physikalisten wie Daniel Denett und Patrcia Churchland und war für eine post-Newton'sche Welt, die die Substanz im Staub hinter sich gelassen hatte.<<

Mit Verlaub, DAS verbuche ich nun ganz bestimmt unter Angabe. Außerdem ist es schriftstellerisch schwach. Mich als Leser hätten die WIRKLICHEN eMails der beiden interessiert, nicht aber dieser "blenderische" Pipifax, von dem ich behaupte, das ihn 98 Prozent aller Leser ohnehin nicht verstehen.

Ein weiterer Kritikpunkt: Außer Mia bleiben fast alle anderen Figuren schwach. Boris, Mias Ehemann und eigentlicher Auslöser des Ganzen, wandelt als kümmerlicher Schatten durch die Story. Die Tochter ist romanhaft zauberhaft und herzerfrischend und sonst - nichts. Und überhaupt: Wo ist das Neue an der Geschichte? Mann verläßt Frau gab es schon oft, das macht aber nichts. Was wurde hier daraus gemacht? M.E. nichts, was einen umhauen könnte oder gar Überraschendes birgt. S. Hustvedt reiht Geschichtenfragmente aneinander, mischt ihre Mia dazwischen,läßt sie über sich und ihre Welt reflektieren und hie und da weinen. Dabei wären schon Teile des Romans (z.B. der stickende Schwan oder auch die der mobbenden Teenager )tolle Geschichten für sich gewesen.
Ich habe das Buch dennoch zu Ende gelesen, es aber, ohne großen Nachhall zu empfinden, geschlossen. Dennoch gab es einen Satz, der mich sehr angesprochen hat und mir deshalb in guter Erinnerung bleiben wird:

>>Es gibt in der Kunst kein Gefühl, das nicht ausgedrückt, und keine Geschichte, die nicht erzählt werden darf. Es sei denn, man hat ein Brett vor dem Kopf. Die Verzauberung entsteht durch das Fühlen und das Erzählen, das ist alles.<<
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152 von 166 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von Frauen und Männern..... 20. März 2011
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Fast traumatisiert stellt Mia mit ihren 55 Jahren eines Tages fest, dass ihr Mann eine "Pause" von der Ehe sucht.
Die Pause: das ist eine 20 Jahre jüngere Kollegin, mit der er sich verlustiert.

Es entspräche nicht der klugen, tiefsinnigen Siri Hustvedt, wenn sich hinter dieser Geschichte nicht mehr verbirgt!

Und so ist es denn auch: ihre sensible und feinsinnige Heldin landet zuerst in der Psychiatrie, bis sie sich zu einer Auszeit von ihrem Leben in Brooklyn NY entschließt. Sie verbringt einige Monate in der Nähe ihrer Mutter, die in einem Altenheim in Minnesota lebt.
Hier gibt Mia Kurse in kreativem Schreiben und lernt die alten Freundinnen ihrer Mutter mit ihren Geheimnissen kennen und eine Anzahl junger Mädchen, die von erotischen Nöten und Träumen bedrängt werden.

Zu dieser Zeit beginnt Mia ihr eigenes Leben zu reflektieren und taucht tiefgründig in Erinnerungen an die Kindheit, Schulzeit, an Gefühle von Verlust, Liebe und Ausgestoßensein ein. Ihre Einsichten erfahren Bereicherung in der Begegnung mit den fünf alten Damen, von Mia liebevoll die "Schwäne" genannt. Sie sind von ungewöhnlicher Frische und nachdenklichen Lebensweisheiten und bieten Mia indirekt Trost und Hilfe. Abigail zeigt ihr einen versteckt in einen Gobelin gewebten Spruch "Gedenke, dass mein Leben ein Wind ist...", den man im Buch Hiob im Alten Testament findet.

In der Adaption der Erkenntnisse und Erfahrungen aus ihren Begegnungen mit den alten Damen und eigenen Beobachtungen gewinnt Mia innere Festigkeit und neue Einsichten. Zu diesen gehört die Feststellung, dass es eine Zeit gibt, von der an man mit Schicksalsschlägen rechnet.

Siri Hustvedt beschreibt in ihrer lebhaften, intelligenten und einfühlsamen Diktion Dinge, die unmittelbar an eigenes Erleben rühren. Dabei umfasst sie mit ihren Analysen einen ganzen Kosmos von immer gleichen Erfahrungen aus der Menschheitsgeschichte.

Von Witwen und Verstoßenen, von Müttern und Töchtern, von der Liebe sehr junger Mädchen und sehr alten Damen und von traurigen und heiteren Begebenheiten weiß sie zu berichten. Immer sieht sie mit unsichtbarer Brille hinter Fassaden und entdeckt versteckte Signale, aus denen man herausdestilliert, wie es um uns Menschen, um Männer und Frauen und um deren Zusammenleben bestellt ist. Doch auch das eigene Erleben und Leiden kommt nicht zu kurz.

Das neue faszinierende Buch der gebildeten und sensiblen Autorin, die eine herausragende Rolle in der New Yorker Intellektuellenszene spielt, begeistert den Leser mit einem dichten Netz von eindrucksvollen Bildern. Siri Hustvedt ist eine mit Empathie und Mitgefühl ausgestattete Philosophin. Der Roman gehört für mich zu den Highlights diesjähriger Neuerscheinungen.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kein Nachklingen 29. Mai 2011
Von Alex
Format:Gebundene Ausgabe
Es lässt sich schwerlich bestreiten: diese Autorin ist eine gebildete, kluge, überaus geistreiche Frau, die das Geschäft des Schreibens kunstvoll versteht. Jeder Satz für sich betrachtet scheint mir gelungen, ist sicher Ausdruck literarischer Gewandheit in einem übergeordneten Sinn.
Trotzdem vermochte mich dieser Roman nicht zu fesseln und ich habe mich nicht sehr angetan, wenn auch nicht ausgesprochen lustlos, von Kurzkapitel zu Kurzkapitel geackert. Gerade letztere haben ein wenig zu meinem geringen Eingebundensein in das Geschehen beigetragen: Die oft nur wenige Seiten langen einzelnen Abschnitte wirken stark trennend, stellen immer wieder eine Unterbrechung des Geschehens und der Gedankengänge dar. Natürlich ist das Ganze durch eine Geschichte verbunden, deren Inhalt sich durch den Titel perfekt zusammenfassen lässt. Ich selbst habe jedoch zum Ganzen keinen Zugang finden können. Trotz der facettenreichen, teils auch von feinem Humor geprägten Beschreibungen, blieben mir die dargestellten Personen fremd, die Protagonistin inbegriffen.
Beim Weglegen des Buches nach der letzten Seite blieben meinerseits keine Gefühle zurück, kein Verweilen, kein Nachklingen des gerade Gelesenen.
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1.0 von 5 Sternen Fehlkauf
Defenitiv war das der Fehlkauf des Jahres. Eine interessante Geschichte, die leider zu kurz kommt, da die Autorin immer wieder in andere Sphären abschweift, in die ich ihr... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Tagen von Herbstkind veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Der Sommer ohne Männer
Ein wirklich sehr schönes Buch über Schuld und Vergebung und der Umgang damit. Auch wird sehr schön das Alltagsleben der alten Menschen in einem Altenheim... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Tagen von Hella Kalteis veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Langweilig
das Buch ist nicht das ,was ich erwartet habe,aber die Bestellung ging wie immer schnell und ohne Probleme,schade ist es trotzdem.
Vor 1 Monat von Mandy Spitzhüttl veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen ... ich hatte es mir nur ausgeliehen ...
Mir hat das Buch gefallen, sehr gut gefallen. Ich habe gerne die schlagfertige Mia in ihren Tagebuchnotizen" begleitet - mit ihrer häufig selbstironischen Auseinandersetzung... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Giran veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Warum nur ein Sommer ohne Männer?
Geschichten über Trennung und Schmerz gibt es wahrscheinlich so viele wie Sand am mehr,und das in allen Körnungen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Detlef.H. veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Der Sommer ohne Männer
Der Sommer ohne Männer: Ohne Spannung, da klar, was passiert, Aufzählung von Berühmtheiten, die sie kennt, sehr einseitig, larmoyant, langweilig-
Vor 3 Monaten von Jantz-Meinecke veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Wenn lesen zur Tortur wird
Ich habe mir das Buch wegen wärmster Empfehlungen gekauft, konnte es aber nicht zu Ende lesen.
Die - in meinen Augen - aufgesetzte Intellektualität und die recht... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von negativprojektion veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen der Sommer ohne Männer
Das Buch war überhaupt nicht witzig wie in den Kritiken versprochen, langatmig, langweilig, würde ich meinen Freundinen nicht weiterempfehlen, der Schreibstil hat mir... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Zuzana Brahmst veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Enttäuscht
Ich hatte mehr von dem Buch erwartet. Von der Autorin, von dem Klappentext. Aber weiter Teile des Buchs haben mich gelangweilt, weil zu häufig auf irgendwelche Philosophen und... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Eve veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen ohne Faden
So schnell gebe ich nicht auf, aber nach ca. 120 Seiten habe ich aufgegeben. Den Punkt kann ich somit nur für das schöne Cover vergeben, sorry :-(
Vor 7 Monaten von Susanne Müller-debuck veröffentlicht
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