Sommer in Orange 2011

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Sommer 1980: Die Erleuchtung kommt nach Talbichl. Die Bhagwan-Anhängerin Amrita zieht mit ihren Kindern Lili und Fabian und ihrer gesamten WG aus Berlin in die bayerische Provinz. Urschrei-Therapie und Vollkornschrot treffen auf Schützenverein und festgefügte Horizonte. Ein Bauernhof soll ihr neues "Therapie-Zentrum" werden, was in der beschaulichen Gemeinde einige Unruhe auslöst. So hat vor allem der erzkonservative Bürgermeister ein waches Auge auf die neuen Nachbarn - besonders wenn diese halbnackt im Garten meditieren. Und während die Situation beim Dorffest zu eskalieren droht, wünscht sich die 12-jährige Lili nichts sehnlicher als eine ganz normale Familie . . .

Darsteller:
Georg Friedrich, Amber Bongard
Verfügbar als:
DVD

Details zu diesem Titel

Discs
  • Film FSK ages_12_and_over
Laufzeit 1 Stunde 45 Minuten
Darsteller Georg Friedrich, Amber Bongard, Petra Schmidt-Schaller, Oliver Korittke, Bela Baumann
Regisseur Marcus H. Rosenmüller
Genres International
Studio Majestic
Veröffentlichungsdatum 20. Januar 2012
Sprache Deutsch

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lothar Hitzges am 11. Juni 2013
Format: DVD
Ein ererbter Bauernhof in Talbichl veranlasst eine Berliner Kommune Anfang der Achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts nach Bayern umzuziehen. Während die Gruppe von einem Therapiezentrum träumt, treffen ihre Kinder in der Schule die örtliche Realität. Besonders Lili gefällt es nicht von den Mitschülern ausgegrenzt zu werden. So folgt Lili zuhause den Regeln ihrer Mutter Amrita, versucht aber außer Haus sich in die Dorfgemeinschaft zu integrieren.

Die heimatliche Geschichte wird mit einem zwinkernden Auge erzählt. Gute Dialoge und schlüssige Handlungen feilen an den Profilen der Protagonisten und fördern allzu bekannte Charakteren zutage. Überraschende Wendungen sorgen für Spannungsschübe. Gut ausgestattete Szenenbilder verwöhnen das Auge und generieren Atmosphäre. Regie und Schauspielern liefern eine kurzweilige Komödie ab.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von gabriela am 9. April 2014
Format: DVD
Vielleicht geht es in diesem Film weniger um die Inhalte der Lehre Baghwans, als um das Drama der Kinder, deren Eltern sich selbst zu verwirklichen suchen. Mich hat die einsame Suche der Geschwister nach Zugehörigkeit berührt und all die Anstrengungen, sie sie hierfür aufwenden - bis hin zu Lügen und Verrat.
Beeindruckend.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Tomate am 12. Oktober 2012
Format: DVD
Regisseur Marcus H. Rosenmüller sammelte für Wer früher stirbt, ist länger tot" einige Preise, was für das Danach immer eine Bürde ist.

STORY

Die 12jährige Lili (Amber Bongard) lebt mit ihrem Bruder (Bela Baumann) und ihrer Mutter (Petra Schmidt-Schaller) in einer Sannyasin-Kommune (Bhagwan) in Berlin. Deren Mitglieder sind zwar allesamt liebenswert, was aber die freie Meinung, z. B. der Kinder, angeht, auch nicht besser als das von ihnen verpönte Bürgertum. Nachdem Siddharta (Georg Friedrich) einen Bauernhof in Bayern erbt, ziehen alle dort hin. Das dörfliche Bayern ist dann doch was anderes als Berlin.

MEINUNG

Der Film hat einige Akte, die richtig gut gelungen sind, weil sie einer gewissen Forschung nach Wahrhaftigkeit dem Vorzug vor lächerlichem Zirkus geben. So, dass Lili in der Bürgermeistergattin eine Stabilisation als Kind erfährt. Dass die liebenden Jünger doch was recht Militantes haben, was gar nicht so weit weg von der marschierenden Trachtenkappelle ist. Oder dass auch Siddharta nur ein eifersüchtiger Mensch ist, obwohl er den Namen Buddhas trägt und auch, dass Lilis Mutter im Kreislauf der Selbstfindung auf ewig stecken geblieben ist, was sie letztlich zu einer egoistischen Glucke macht, ohne es zu merken.

Daneben gibt es die eine oder andere kleine witzige Szene, für die man genauer hinsehen muss sowie die versuchten großen Lacher, die aber nicht so recht zünden. Das schadet aber nicht so sehr, denn die Grundausrichtung des Films bleibt sympathisch. Nicht zu viel drauf geladen und kein Spiel mit Hohn und Spott, weder für die eine noch die andere Seite.

FAZIT

Am Schluss bleibt: Alles sind nur Menschen. Egal was sie wie tun und wie sie rumlaufen. Schöne Aussage auf Kosten des Humors. Mehr ein amüsant, leichter Bilderwind als ein knallendes Witzfestival.
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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Doris Iding TOP 500 REZENSENT am 20. Januar 2012
Format: DVD
Im Sommer 1980 zieht die Bhagwan-Anhängerin Amrita mit ihren beiden Kindern und ihrer gesamten WG aus Berlin in die niederbayerische Provinz. Ein geerbter Bauernhof soll ihr neues Therapie-Zentrum" werden, was in der beschaulichen Gemeinde einige Unruhe auslöst, weil zwei vollkommen unterschiedliche Welten aufeinanderprallen. Drehbuchautorin Ursula Gruber hat Autobiographisches verarbeitet und Rosenmüller ist es gelungen die unterschiedlichen Charaktere der spirituellen Kommune so überspitzt darzustellen, dass man herzhaft darüber lachen kann. Da der Film weder Partei für die ausgeflippte Sannyasin-Kommune noch das bayerische Spießbürgertum ergreift, verdeutlicht er auf spielerische Weise, wie ähnlich wir uns im Grunde alle sind und dass es gut ist, sich selbst nicht allzu ernst zu nehmen.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hans Krone am 23. Dezember 2012
Format: Blu-ray
Eine deutsche Komödie? Da regen sich bei mir immer erst mal leichte Zweifel in memoriam solcher Streifen wie "Mein Führer" oder "Männerpension". Doch gibt es auch schöne Erinnerungen: "Drei Herren" oder "Goodbye Lenin". Alles Geschmackssache, dito, aber nicht in jedem Fall.
"Sommer in Orange" machte mich schon neugierig durch den Klappentext. Dann ausgeliehen und volle 106 Minuten geschmunzelt und gelacht. Etwa in der Mitte des Films kam in mir die Befürchtung auf: "Hoffentlich kackt das jetzt nicht ab, hoffentlich holen die nicht am Ende doch noch die fette Moralkeule raus und hauen mir eine über'n Detz! Hoffentlich!". Aber gottlob hat sich diese Angst nicht bestätigt. Es ging unbeirrt um das Leben, die Liebe, das Jung- und Alt-Sein, all so'n Zeugs eben, was das Leben spannend und schön macht. Und überhaupt geht es um Lichtjahre auseinanderliegende Lebensauffassungen. Wie schnell aber diese Räume im Menschlich-Allzumenschlichen zusammenfallen können, zeigt liebevoll "Sommer in Orange". Bis zum Ende balanciert die Geschichte ausgewogen und virtuos auf ihrem Till-Eulenspiegel-Seil.
Eine Botschaft gab es zum Schluss aber trotzdem, eine schöne Botschaft, ohne Häme oder Belehrung: Da sind auf der einen Seite die blauweißen bayrischen Ureinwohner und auf der anderen die orangen "Zuagreisten", die Bhagwanspinner. Allesamt sind sie ein bisschen verrückt, allesamt reinrassige Menschen, alle irgendwie wie ich und Du. Und alle irren sich nicht, wenn sie das leben, was sie sind. Im Abspann einträchtig beieinander: Eine Seite blau und eine orange. Vorzüglich!
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