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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Tabula Rasa,
Von Roland Freisitzer "freisitzer" (Vienna, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Sommer des Lebens (Gebundene Ausgabe)
Tabula Rasa
J. M. Coetzees neuestes Buch "Sommer des Lebens" (engl. "Summertime") ist bezeichnenderweise mit dem Untertitel "Scenes from Provincial Life" versehen und ist der (möglicherweise) letzte Teil seiner autobiographischen Romane, nach "Der Junge" (Boyhood) und "Die jungen Jahre" (Youth). Damit weist der in Adelaide lebende Nobelpreisträger aus Südafrika J. M. Coetzee darauf hin, dass dieses Buch weder als Autobiographie, noch als Roman gelesen werden sollte. Ein Journalist schreibt ein Buch über den (wie man erst später erfahren wird) soeben, oder vor einigen Jahren verstorbenen Nobelpreisträgers John Coetzee. Er orientiert sich an den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts, an den Jahren, in denen der Autor seine Stimme fand und die ersten Erfolge einfuhr. Zu Beginn dieses Buches liest man scheinbar beliebig ausgewählte Tagebucheinträge des verstorbenen Autors. Danach kommen in Interviews verschiedene, auf ganz unterschiedliche Art und Weise für den Autor wichtige Menschen zu Wort. Die ehemalige Geliebte, die Lieblingscousine, die Mutter einer Schülerin des Autors, ein Kollege und eine Kollegin. Wer jetzt eine Beweihräucherung vermutet, liegt weit daneben. Coetzee zeichnet ein Selbstportrait, bzw. ein Portrait seines literarischen Alter Egos, das ihn als kalten, eigenwilligen, kleinen Mann und unbefriedigenden Liebhaber bezeichnet. Ein Bild, dass ihn die Mutter einer Schülerin in ihren Augen aus Leidenschaft verfolgen lässt. Ein Bild, das ihm jegliche Fähigkeit, einen anderen Menschen zu lieben eigentlich abspricht. Ein Mann, dessen Literatur von seiner Kollegin (und kurzzeitigen Geliebten) sogar mit den Attributen unterkühlt, kraftlos und uninspiriert versehen wird. "Sommer des Lebens" als literarisch inszeniertes, Lob suchendes "Ich-Bashing"? Eindeutig nein. Als Pendant zu den Tagebuchauszügen vom Anfang veröffentlicht der britische Journalist am Ende unvollendete Prosafragmente des Autors, die er vermutlich knapp vor seinem Tod geschrieben hat. Fragmente, die sich in erster Linie um den Vater des Autors, der Beziehung zum Vater und um eine sehr weibliche Mitarbeiterin des Vaters drehen. Fragmente, die zuerst vermeintlich wenig zum Verständnis des vorher Geschehenen beitragen, die die Perspektive der ca. 230 vorangegangenen Seiten jedoch bald unvermeidlich verändern, bzw. frisch beleuchten. Mit all diesen Zutaten ergibt sich ein höchst kunstvolles Selbstportrait des Autors, das möglicherweise weit vom wirklichen Autor entfernt ist, möglicherweise aber auch nicht. Ich denke, dass das Wissen um den Wahrheitsanteil in diesem Buch absolut nicht notwendig ist, da sich das literarische Kunstwerk weit über die Frage nach Fiktion und Autobiographie erhebt. "Sommer des Lebens" ist ein literarischer Geniestreich, ein Meisterwerk. Unverständlich, wie dieses Buch (obschon in der Shortlist des Booker Prizes 2009) nicht mit dem Booker-Prize ausgezeichnet wurde. "Sommer des Lebens" ist ein Höhepunkt im an Höhepunkten reichen Schaffen J. Coetzees. Seine formelle Anlage, die Stimmenführung und das polyphone Gesamterlebnis sind ein Erlebnis, meine Bewunderung gilt diesem Roman nicht nur in literarischer Hinsicht, sondern auch als Kunstwerk per se. Seine Entscheidung, diese Zeit seines Lebens aus der Perspektive Dritter durch Interviews "posthum" erzählen zu lassen, gibt ihm die Möglichkeit, jegliche Ich-Befindlichkeit zu vermeiden, die er ja schon in den ersten beiden Romanen dieses Zyklus vehement vermieden hat. Ein bewegendes Buch, das viele Fragen aufwirft, das kritisch mit Südafrika umgeht und ein sehr lebhaftes Portrait des Lebens in Kapstadt und Südafrika der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts zeichnet. Knapp vor dem Ende des letzten Interviews bemängelt die französische Ex-Kollegin und Geliebte, dass John Coetzee ein Autor gewesen wäre, der nie versucht hätte, die literarischen Welten einzureißen um aus dem Schutt der Tradition eine neue Literatur, eine neuartige Stimme zu entwickeln. Möglicherweise hat Coetzee mit den Worten seiner Protagonistin recht. J. M. Coetzee musste nur nie irgendwelche Traditionen einstürzen lassen, um seine Werke zu schaffen, seine Stimme zu finden, seinen persönlichen Stil. Sein Oeuvre ist an Eigenständigkeit, Ernsthaftigkeit und Präzision, an literarischer Leidenschaft, die wohlgemerkt zum Großteil eine Art geschlechtslose, der Kunst dienende Leidenschaft ist, an Wichtigkeit und künstlerischer Innovation im Rahmen der Tradition kaum zu überbieten. Und wahre, zeitlose Kunst kann sich nur auf Basis der Tradition entwickeln. Bleibt nur noch zu hoffen, dass J. M. Coetzee noch weitere literarische Glanztaten folgen lässt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Unüberhörbare Klage über die gestohlene Urheimat,
Von Carl-heinrich Bock "Literatur- und Kinofan" (Bad Nenndorf) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (HALL OF FAME REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Sommer des Lebens (Gebundene Ausgabe)
Der in Südafrika in einer Afrikaaner - Familie geborene und heute in Australien lebende Literaturnobelpreisträger J. M. Coetzee gehört spätestens seit seinem Roman "Schande" zu den bedeutendsten Autoren der Weltliteratur. Jetzt erscheint, aus dem Englischen von Reinhild Böhnke übersetzt, mit "Sommer meines Lebens" nach "Eine afrikanische Kindheit" (1998) und "Die jungen Jahre" (2002) der Abschlussband der Trilogie seiner autobiografisch-fiktionalen Erinnerungen, in welchem der Autor Einblick in seine entscheidenden Lehrjahre als Schriftsteller gewährt, die Jahre seiner Rückkehr nach Südafrika 1971/72 bis zu seiner ersten öffentlichen Anerkennung 1977.
Anders, wie in den ersten beiden fiktionalisierten Autobiografien, öffnet diesmal Mister Vincent, ein "zwischengeschalteter Biograf", ein indirektes Porträt des Autors. Coetzee macht so das Verhältnis von Fiktion und Autobiografie zum Kernthema. Es ist also eine Autobiografie die er nicht selber schreibt, sondern schreiben lässt in der Überzeugung, dass man eigentlich von sich selbst gar nicht vorurteilsfrei schreiben kann. Mister Vincent hat den im Buch bereits verstorbenen Coetzee nie kennen gelernt. Coetzee schickt ihn auf Spurensuche. Der Roman nimmt seinen Anfang im Jahre 1972 nach dem Tod der Mutter, als der damals scheinbar völlig mittellose John M. Coetzee aus Amerika kommend zu seinem hinfälligen Vater nach Südafrika zieht. Mister Vincent interviewt vier Frauen und einen Kollegen dieses Sommers, die den Verstorbenen zu Lebzeiten gekannt haben, lässt sie im Rückspiegel über das Leben von Coetzee sprechen und legt die resultierenden Perspektiven übereinander, wobei Coetzee, der ja in Wahrheit hier über sich spricht, einige Ebenen dazwischen einflechtet. In Form einer gnadenlosen, schonungslosen Selbstabrechnung kann Coetzee so geschickt und grandios, je nach Wunsch exhibitionistisch oder diskret, andere über sein Leben sprechen lassen, stellt dabei aber gleichzeitig auch selbstironisch den Wahrheitsgehalt von Autobiografien in Frage. Coetzee stellt dabei sowohl selbstzweiflerisch und unbestechlich seine Realität auf den Prüfstand, wie auch die mosaikstückartigen Erinnerungen seiner Zeitzeugen. Die interviewten Personen äußern sich über seine Qualitäten als Lehrer oder Liebhaber sehr kritisch, bezeichnen ihn als "vergeistigten Schwächling", unansehnlich, schlecht gekleidet, mager, emotional gehemmt, weder reich noch hübsch, die Zähne in schlechtem Zustand, ohne sexuelle Ausstrahlung und als Einzelgänger für die Ehe vollkommen ungeeignet. Er wohnte in einem kleinen hässlichen Farmhaus mit primitiven Bad und unsauberer Toilette. Sex mit ihm war nicht weltbewegend, "er war nach besten Kräften bemüht, sein Gegenüber als Sex Ringkämpfer dem eigenen erotischen Willen zu unterwerfen". Dem Sex mit ihm fehlte das Prickelnde, wie er die Liebe betrieb hatte etwas "Autistisches". Frau Dr. Julia Frankl wusste zu berichten, "er verlangte, dass wir unsere erotischen Aktivitäten zum langsamen Satz von Schuberts Streichquartett ausführten. Franz Schubert als Liebesmeister, John der Schüler und die Frau das Instrument auf dem Sex Musik gespielt wurde." In den Augen der brasilianischen Ballerina Adriana war Coetzee kein sinnlicher Mensch, eher ein "Existentialist, Romantiker und Freigeist", der glaubte "ich sei die Frau, mit der man im Dunkeln im Bett liegt und Gedichte bespricht". Ihre Bekanntschaft bezeichnet sie als eine einseitige "Vernarrtheit von Mr. Coetzee". Dem Biographen mach sie den Vorschlag das Buch "Der hölzerne Mann" zu nennen. Talent und Begabung zum Schriftsteller sind zwar vorhanden, aber der junge Mann erscheint vielen als komischer Kauz. Übereinstimmend bezeichnen ihn alle als "erotischen Taugenichts". Die daraus resultierende "Verhärtung der Herzen" ist aus den vorhergehenden Autobiografien bekannt, hier ist alles jedoch viel virtuoser angelegt. In all diesen Beschreibungen erhält Selbstironie gegenüber Selbstqual den Vorrang. Die Frauen haben ihr Konzept von einem Mann, der ihnen in Erinnerung vorschwebt und sagen das ist nicht dieser Verstorbene gewesen, weil möglicherweise immer ein "Unschärfe Relativismus" mitspielt. Der Biograph entwirft ein ambivalentes Bild des jungen Coetzee, der Südafrika als Provisorium betrachtete, die Muttersprache Afrikaans ungern sprach und der Meinung war die Politik bringe das Schlimmste im Menschen in Vorschein. So zog er es vor, antipolitisch zu sein, hielt es jedoch für erstrebenswert die Bergwerke zu schließen, das Auto abzuschaffen, die Weinberge umzupflügen, die Streitkräfte aufzulösen, sich der Poesie auf den Straßen zu verschreiben und anzustreben das sich in der Liebe die Herzen öffnen. Er pflegte zu sagen, dass in Afrika Körper und Seele nicht voneinander zu trennen seien, der Körper sei die Seele". Als Kulturkonservativer war er mit dem Afrika seiner Jugend tief verbunden, mit den alten, "komplexen, feudalen sozialen Strukturen". Zusammengefasst entsteht also ein irrsinnig facettenreiches Bild von einer Figur, die man aber nicht wirklich zu fassen kriegt. Coetzee weiß, dass er als weißer Südafrikaner hier eigentlich der Eroberer" ist, hier gar keine Heimat hat, doch er liebt dieses Land und darin liegt seine Ambivalenz, der gnadenlose Konflikt den er auch in "Schande" messerscharf beschreibt. Coetzee sucht scharfsinnig und skeptisch nach einem Bild dieser Welt das nicht verkürzt und beschönigt. Dabei erinnert er an Kafkas Maxime "die Literatur muss die Axt sein, die in das gefrorene Meer unserer Seelen schlägt". So reflektiert John gegenüber seiner Cousine Margot "Reiße dich los von dem, was du liebst, und hoffe darauf, dass die Wunde heilt". Er selbst möchte in Karoo, dem "Heiligen Land" begraben sein, so lange "bis er wieder herauskommt". Leben und Werk werden kritisch gespiegelt, wobei dieser John M. Coetzee, auch bei wie immer gearteter realer biografischer Übereinstimmung, nicht mit dem Autor des Buches identisch ist. Das wirkt zwar uneitel doch eine narzisstische Komponente ist darin zu sehen, dass er hier so viele Figuren auffahren lässt und sich in denen spiegelt, wobei die Geschichten und Interviews auf einer stilistischen Ebene raffiniert gemacht sind und letztendlich darauf hinauslaufen, dass hier eine Existenz ganz zentral gespalten ist und so einfach nicht zu einer harmonische Ganzheit kommen kann. Das größte literarische Verdienst dieses Romans, in dem sehr ausführlich das Leben in Südafrikas Apartheidgesellschaft zwischen 1971 und 1979 beschrieben wird, ist das bei dem Zusammensetzten eines Ichs Ethos, Feinsinnigkeit und Formvollendung miteinander meisterhaft verwoben werden, wobei jedoch das Erschreckende darin zu sehen ist, dass er mit seinem Körper nicht identisch ist, ständig mit ihm kokettiert. Er findet keine Identität in der Liebe, er findet keine Harmonie mit dem Vater und er leidet unter dem Verlust seiner Urheimat, der wüstenähnlichen südafrikanischen Landschaft. Der Verlust nimmt kein Ende bis zum bewegenden Finale mit dem sterbenden Vater. Die ungeheure Klage über das Schicksal des Landes mündet in der Metapher, dass er für den am Kehlkopf operierten Vater eine Sprache erfinden muss die dessen Sprache ersetzt. Die Sprache wird auch in anderen Büchern von John M. Coetzee immer thematisiert. In den Beurteilungen all der befragten Frauen heißt es ja immer wieder, dass John M. Coetzee wenig von Liebe versteht. Er ist ein Frosch und kein Prinz". Kann ein solcher Schriftsteller überhaupt über die Liebe schreiben? Natürlich, denn es gibt ja nicht nur die erotische Liebe. Er wird zum Schluss nicht nur wieder Sohn, er wird selbst Vater seines Vaters. Mit herzergreifender Wärme fokussiert er den unendlichen Schmerz zwischen Vater und Sohn. Und so schließt er das letzte undatierte Fragment voller Verzweiflung mit den Worten an seinen Vater "Ich verlasse dich. Auf Wiedersehen: Das eine oder das andere- einen dritten Weg gibt es nicht". "Sommer des Lebens" ist ein meisterhaft lässiges, selbstironisches Spiel mit Fakten und Fiktionen, ein raffiniert autobiografisches Vexierspiel unter gekonnter zu Hilfenahme einer widerspiegelnden Trickkiste. Ein genialer Roman von großem Unterhaltungswert, ein ganz außerordentlich politischer, der damit letztlich das Ausleben der Keimzelle von "Schande" ist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Ambivalent,
Von
Rezension bezieht sich auf: Sommer des Lebens (Gebundene Ausgabe)
Ambivalent: John Coetzees "Sommer des Lebens"
Sommer des Lebens? Wenn schon Sommer, dann ein eher düsterer. Der preisgekrönte, sogar nobelpreisgekrönte John Coetzee schreibt über John Coetzee, wobei letzterer mit ersterem wohl einiges gemeinsam haben dürfte. Das ganze ist kunstvoll konstruiert: ein nicht näher bezeichneter Mann interviewt vier Frauen und einen Mann zu John Coetzee. Die Julia habe ich mit Begeisterung gelesen, denn sie ist eine Frau nach meinem Geschmack. Die Adriana fand ich wegen ihrer umwerfenden Deutlichkeit erfrischend, und die drei restlichen Figuren habe ich der Vollständigkeit halber mitgenommen, auch wenn ich zu diesem Zeitpunkt der sich wiederholenden Bespiegelungen eigentlich schon überdrüssig war. Es gilt, wie schon gesagt, als ein Buch von Coetzee über Coetzee; ich habe es als Buch gelesen, in dem Frauen beschrieben werden. Die Reaktion von vier Frauen auf einen Mann, der keine auffallende Persönlichkeit ist und keine große Ausstrahlung hat, außerdem leidenschaftslos, gefühlsarm, beziehungsscheu, weich, sogar "hölzern" sein soll. "Nur eine Frau weiß, wer ein Mann ist". So ist es. Und darin liegt für mich der Reiz des Buches: Der Mann erfährt in Coetzees Buch, wie und was eine Frau über den Mann denkt und vor allem: was sie vom Mann will und wünscht. Coetzee kommt schlecht weg im Buch, aber er erweist sich, so scheint mir, als hervorragender Kenner der weiblichen Bedürfnisse und Vorstellungen. Zurück zu Julia. Sie ist jung und selbstbewusst, sexuell und intellektuell aktiv. Sie hat sich in der bürgerlichen Ehe eingerichtet und will doch etwas anderes, viel Aufregenderes, scheitert indes an den damit verbundenen Schwierigkeiten. Coetzee, der bemitleidete Kauz, geht seinen Weg zum Nobelpreis, während die vier Frauen, wiewohl vermeintlich stärker, allesamt in ihrem Gefühlsleben scheitern. Eine Anmerkungen noch zu den Notizbüchern: Die Notizbücher, die die Interviews einrahmen, sind deprimierend, weil ungeschönt. Wie alles, was Coetzee schreibt. Die Notizbücher sind ungeschönte Ausschnitte aus einem gebrochenen Vater-Sohn Verhältnis, das in einer eingemauerten Umgebung ein Dasein fristet, dem Afrika der Apartheit. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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