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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Im Hamburg der Aufklärung,
Von Alto Garino (paris.fr) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der Sommer des Kometen: Ein historischer Kriminalroman (Taschenbuch)
Dies war das erste Buch von Petra Oelker, das ich gelesen habe. Ich fand es zufällig in einer Buchhandlung in Las Palmas. Seither gehört Petra Oelker zu meinen bevorzugten Autoren.Die beiden Hauptpersonen des Romans sind Claes Herrmanns, ein sehr wohlhabender Kaufmann im Hamburg der Aufklärung (zweite Hälfte des 18. Jhdts), und Rosina, die fahrende Schauspielerin und Sängerin. Überhaupt stehen die Familie Hermmans, Claes' Frau Anne, Sohn Christian und Tante Augusta, sowie die die fahrende Schauspieltruppe um Rosina im Mittelpunkt des Geschehens. Die Personen sind sehr lebendig, menschlich, sympatisch. Viele historische Persönlichkeiten aus dem historischen Hamburg wie z.B. Musikdirektor Telemann runden das Bild ab. In diesem wie in ihren anderen historischen Romanen um die fahrende Schauspielerin Rosina erzählt uns Petra Oelker eine spannende Geschichte mit überraschenden Wendungen. Dabei lässt sie gesckicht und hervorragend recherchiert das Hamburg der Aufklärung wiederauferstehen. Auch als Nicht-Hamburger fühlt man sich gut in die vergangene Zeit versetzt. Man riecht beim Lesen förmlich den mit Nelken gewürzten Kaffee in Jensens Kaffeehaus oder spürt die Kälte der Alsternebel. Petra Oelker hat einen sehr schönen Schreibstil, dem Thema und der Zeit völlig angemessen. Sie schreibt flüssig, interessant und übt wohltuende Zurückhaltung bei der Beschreibung menschlicher Schwächen. Wer will, lernt au passage sehr viel, nicht nur über das Hamburg in der zweiten Hälfte des 18. Jhdts, sondern auch über Kultur, Handel und überhaupt die Lebensbedungungen dieser Epoche. Besonders ans Herz gewachsen zu sein scheint der Autorin Dr. Struensee, Artzt und Querdenker, der mit solch abstrusen Ideen wie Hygiene dem Sumpffieber zu Leibe rücken will. Bei der hervorragenden Qualität des Romans vergisst man fast, dass es sich um eine Kriminalgeschichte handelt. Der Plot ist hervorragend ausgedacht und basiert auf den menschlichen Schwächen Habgier und Eifersucht. Gut, man kann die Auflösung schon ein bisschen erraten, was aber nicht weiter stört, da das "warum" mindestens so interessant ist wie das "wer", und die Hintergründe erst im Laufe des Buches nach und nach enthüllt werden. Man kann das Buch auch mehrmals lesen, was ich getan habe. Auch wenn man die Lösung kennt, bleibt immer noch ein sehr unterhaltsamer Roman, wie ein wunderschönes Sittengemälde der Hansestadt Hamburg während der Aufklärung. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Hamburg des 17. Jahrhunderts - Interessant und Ideenreich,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Sommer des Kometen: Ein historischer Kriminalroman (Taschenbuch)
Petra Oelcker hat mit "Der Sommer des Kometen" ein sehr historisch sehr gelungenes Buch erstellt. Bekannte Fakten aus ihrem ersten Buch ihrer Serie historischer Krimis in Hamburg werden so übernommen, dass es unbedingt notwenig ist, ersteres zu lesen. Das Buch, aus der neutralen Beobachter-Perspektive geschildert, ist reich an Spannung und Ideen; doch fehlen Erklärungen oder reale Ereignisse. So endet das Buch, wie die anderen auch, sehr absurd, mit einre total unerwarteten Wendung, die nicht irreal erscheint, sondern auch die Glaubhaftigkeit in Frag stellt. Ansonsten hat Frau Oelcker mit den Krimifiguren Claes, Anne, ..., interessante Persönlichkeiten geschaffen, die jeder näher kennen lernen möchte.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Alles beim Alten !!,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Sommer des Kometen: Ein historischer Kriminalroman (Taschenbuch)
Es ist ein heißer Sommer in Hamburg , die Geschäfte der Handelherren gehen eher schleppend voran, da werden in sehr kurzer drei sehr wohlhabende Herren ermordet . Der Weddesenator bittet Claes Herrmanns um Hilfe bei den Ermittlung. Unterstützun erhält der Handelsherr nicht nur von seiner restlichen Familie, sondern auch von der beckischen Theathergruppe. Doch auch private Probleme machen den Kaufmann zu schaffen. Sein ältster Sohn ist unglücklich verliebt .Auch diesemal erzählt die Autorin die Geschichte ohne irgeendwelche Schörkel und läßt sich sehr gut lesen. Jedoch gelingt es ihr kaum einen Spannungsbogen aufzubauen und es ist dem Leser wieder unmöglich das Verbrechen vor den Helden zu lösen, da ihm wieder einmal die entscheiden Informationen fehlen . Doch die unglückliche Liebesgeschichte bewahrt das Buch vor einer unterdurchschnittlichen Bewertung !! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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