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Sommer '04
 
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Sommer '04

Robert Seeliger , Martina Gedeck , Stefan Krohmer    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Robert Seeliger, Martina Gedeck, Nicole Marischka
  • Regisseur(e): Stefan Krohmer
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
  • Bildseitenformat: 1.76:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
  • Erscheinungstermin: 20. April 2007
  • Produktionsjahr: 2006
  • Spieldauer: 93 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000MV9PTE
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 14.443 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Ein geruhsamer Urlaub an der Küste sollte es werden, gelegentliche Segeltörns auf der Schlei sind für die 40-jährige Miriam und ihren Lebensgefährten André genug der Abwechslung. Mit von der Partie auch Miriams Sohn Nils, der seine gerade mal zwölf Jahre alte Freundin Livia mitgebracht hat. Doch als der Amerikaner Bill in dieses künstliche Idyll einbricht und erst in Livia, dann in Miriam heftige Gefühle weckt, zeigt sich die Zerbrechlichkeit dieser scheinbaren Harmonie. Bei einem der Bootsausflüge kommt es zur Katastrophe.

Produktbeschreibungen

Die augenscheinlich glückliche Miriam verbringt mit ihrem Lebensgefährten André, ihrem 15-jährigen Sohn, sowie dessen
12-jährigen Freundin Livia die Sommerferien in ihrem Haus an der Schlei. Die Vier gehen Segeln, treiben Sport,essen gemeinsam. Ein ganz normaler Sommerurlaub, bis die scheinbare Idylle durch den Auftritt eines Fremden gestört wird. Livia lernt den 38-jährigen Amerikaner Bill kennen und es scheint sich ein Liebesverhältnis zwischen dem frühreifen Mädchen und dem attraktiven Mann anzubahnen. Miriam fühlt sich für Livia verantwortlich und will eingreifen. Doch aus Fürsorge entwickelt sich bald ein Konkurenzverhältnis zu dem jungen Mädchen. Denn Miriam findet selbst Gefallen an Bill und beginnt eine Affäre mit ihm. Bald weiß sie nicht mehr, ob sie Livia aus Eifersucht von Bill fernhält, oder um sie vor jugendlichen Fehlern zu schützen. Miriam verliert nach und nach die Kontrolle nüber

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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von jury HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:DVD
Regisseur Stefan Krohmer und Autor Daniel Nocke haben sich mit dem laut IMDB merkwürdigerweise 2006 veröffentlichten Ferien-Beziehungsgeflecht "Sommer '04 (an der Schlei)" extrem viel vorgenommen, aber bei kritischer Wertung nicht viel mehr erreicht, als dass die 97 Minuten wie Wolken am blauen Himmel im Flug vorübersegeln. Doch das ist ja auch schon eine Menge, oder?

Die Faszination liefert die 2006 tatsächlich erst 14-jährige Svea Lohde - oder fanden die Aufnahmen wie im Titel behauptet bereits 2004 statt und sind erst zwei Jahre später veröffentlicht worden? Ich unterstelle hier hinsichtlich der Altersangaben mal ein Dreh-Jahr 2006. Svea Lohde spielt jedenfalls das 12-jährige Mädchen Livia, das Miriam (Martina Gedeck, 45), Miriams Lebensgefährten André (Peter Davor, 43) und Miriams Sohn Nils (Lucas Kotaranin, 15) in ein Ferienhaus an der Schlei zum Segelurlaub begleiten darf.

Livia mag Nils, möchte aber gerne (zusätzlich) Erfahrungen mit Männern sammeln. Da kommt der zufällig beim Segeln getroffene Bill (Robert Seeliger, damals 40) gerade recht. Bill ist dreimal so alt und hundertmal so erfahren, er sieht fantastisch aus, fährt ein schickes Cabrio, ist sportlich, hat geschickte Hände und verfügt über vorzügliche Umgangsformen - aber S*x mit Kindern passt logischerweise nicht zu seinem Selbstverständnis.

Livia biegt sich die Abfuhr zurecht und tröstet sich mit Nils, während Miriam zeigt, dass es sich bei der übereifrig vorgespielten mütterlichen Fürsorge doch mehr um weibliche Eifersucht gehandelt hat - sie mogelt beharrlich Bill einige Trostrunden ab, bevor der realisiert, dass sein Herz doch der kleinen Lolita gehört, und dies Miriam unmissverständlich zu verstehen gibt.

André schaut bei alledem ziemlich ratlos zu, wenn man von ein paar gefeilten Kommentaren absieht, die Menschen im wirklichen Leben niemals einfallen würden. Miriam möchte behalten, was sie sich schon genommen hat, und sucht bei einem Segelausflug das Gespräch mit Livia. Doch es kommt zu einem Unfall...

Das Ganze läuft mit einer Nonchalance ab, die man sonst eher von französischen Filmen gewohnt ist - ohne sich groß aufzuregen, zeigt man die Dinge halt so, wie sie sind, mit großer Leichtigkeit und Gelassenheit. Verherrlichende Kritiken wie "tiefgründige Reflexion über das S*xuelle als treibende Kraft im menschlichen und sozialen Leben" (Lexikon des internationalen Films) hängen das schlichte "lass mich rein, lass mich raus" aber doch etwas zu hoch.

Leider fällt es gelegentlich schwer, die Akteure und die Handlungen stimmig zusammen zu bringen. Dass Bill und Livia "in 6 Jahren ein Traumpaar" abgeben könnten, sollte ein 26 oder 28 Jahre älterer und reifer(!) Mann keineswegs als naturgegeben einschätzen. Das, was ansonsten angeblich zwischen den Protagonisten abläuft, überzeugt noch weniger. Ich bin ein ausgesprochener Fan von Frau Gedeck (Bella Martha) - aber die in diesem Film recht stramme Mutti Miriam passt nun wirklich besser in die Küche als auf den Tisch. Man nimmt ihr das großartig gespielte "Spätgeile" gerne ab, kann aber nicht nachvollziehen, dass Bill irgendwann doch ihrem Gedrängele nachgibt. Aus André werde ich gar nicht klug. Vor allem aber die Auflösung läuft den vorher aufgebauten Figuren völlig zwerch. Immerhin wirken die Darsteller in den Grenzen des Buchs glaubwürdig, wobei es Martina Gedeck trotz ihrem großen Können für meinen Geschmack nur mühsam gelingt, aus der inkonsequenten Figur Miriam noch etwas halbwegs Nachvollziehbares zu stricken. Das mag aber auch mit an der blassen Rolle liegen, die man ihrem Lebensgefährten zugebilligt hat.

Nicht nur der Plot hakelt, sondern auch die Umsetzung. Beim Schnitt ist da ganz offensichtlich schon mal häufiger die Maus ausgerutscht. Mal sind Einstellungen amateurhaft breit, mal hektiken die Szenen ineinander, so dass man sich als Zuschauer gelegentlich erst mal wieder sortieren muss.

Spannend ist das Ganze, gerade weil es so konstruiert und damit unerwartet läuft, und die Bilderbuch-Szenerie Wasser/Segeln/Freizeit mögen wir wohl alle gern. Aber damit sind wir unter dem Strich doch auf Soap-Niveau gelandet, wo bekanntlich auch nach einigen Folgen jeder mal mit jeder agiert hat, ohne dass sich das eigentlich aufgedrängt hätte. Um mehr daraus zu machen, hätte es einer sorgfältigeren Abstimmung der Figuren und der Darsteller bedurft. Aber was soll's? Soaps sind beliebt, Segeln ist schön, Svea Lohde kommt schlicht umwerfend rüber. Insofern gilt meine Überschrift für die junge Hauptdarstellerin wie für die Produktion insgesamt gleichermaßen: Irgendwie unfertig, und doch schon faszinierend.

Im Original 97 Minuten, Format 1,85:1 auf 35 mm Film, DTS (IMDB)

film-jury 4* A0233 30.7.2010e 9A Genre: Drama
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Kampf gegen Windmühlen 13. November 2009
Format:DVD
Eine dem Tod geweihte Lolita, eine außereheliche Affäre, die ins Nichts führt. Der realistische Nihilismus des Lebens. So weit die Zutaten dieses Films, dessen wichtigster Part ein anderer ist: Martina Gedeck liefert eine Höchstleistung ab, welcher der Film nichts entgegenzusetzen weiß.

Martina Gedeck spielt offensiv, setzt jede ihrer Gesten mit augenfälliger Präzision, detailliert, ausgefeilt und genau - zu genau bisweilen. Dann und wann unterwirft sich ihr Spiel allzu sehr der schauspielerischen Kontrolle, wirken Gesten und Sätze zu abgeklärt, durchdacht, bedeutungsschwanger. Spontanität und Improvisation lässt ihre Darstellung vermissen. Gleichwohl intensiv fällt die Zeichnung ihres Charakter aus und auf - umso mehr als ihre Mitspieler allzu sehr hinter ihren Fähigkeiten zurückbleiben. So sehr sie sich auch die Seele aus dem Leib spielt - die Leistungen ihrer Mitspieler wiegt das nicht auf.

Wo Gedeck es versteht, ihre Haltungen zwiespältig, offen und vage zu gestalten, agieren ihre Mitspieler auf dem Niveau einer Soap-Opera. Mehrdeutigkeit, Spannung und Hintergrund weichen sehr bald der blassen und eindimensionalen Darstellung insbesondere der jugendlichen Charaktere, aber auch der erwachsenen, männlichen Parts. Keiner der Schauspieler versteht es, seiner Rolle die Dimension zu geben, die Martina Gedeck das Wasser reichen und ihrer Rolle den entsprechenden Background hätte liefern können und müssen. Von Konkurrenz zwischen ihrer Figur und der des Mädchen kann auf schauspielerischer Ebene keinerlei Rede sein. Dem entspricht ein filmischer Stil, der es nur in wenigen Szenen vermag, eine Ästhetik zu verlassen, die allzu sehr den realistischen, unauffälligen, gleichförmigen Charakter der Handlung fixiert.

Umso offensichtlicher scheint der Film seine Metaphorik über eine Dramaturgie entwickeln zu wollen, die aufdringlicher und vordergründiger nicht in Szene gesetzt sein könnte. Da wird im entscheidenden Moment Billard gespielt und nicht eingelocht, da werden Zelte gespannt, Boote zum Wenden gebracht, da fallen fortwährend Sätze, die deutlicher nicht machen könnten, dass wir es hier mit einer Geschichte zu tun haben, die sich augenscheinlich bemüht, über ihren realistischen Gehalt hinaus auf andere Fragen zu verweisen.

Welche Fragen das seien - diese Frage beantwortet der Film freilich nicht. Wo er sich auf der einen Seite plakativer Metaphorik bedient, weigert er sich andererseits, die Handlungen seiner Figuren hinreichend zu motivieren. Sehr schnell schneidet die Handlung voran, geradezu unbarmherzig lässt der Schnitt eine Episode auf die nächste folgen, ohne die eigentliche Dynamik der Geschichte sinnhaft machen zu wollen. Was bleibt, ist der Eindruck einer bemerkenswerten Hauptdarstellerin und einiger Zutaten, die so recht einfach nicht zueinander passen wollen.
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5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ferien am Meer. 14. August 2007
Format:DVD
Die vierzigjährige Miriam und ihr Freund Andre machen Ferien an der Küste. Miriams Sohn Nils und dessen Freundin Livia sind ebenfalls dabei. In dieses Idyll bricht der smarte US-Amerikaner Bill ein. Zuerst verzaubert er Livia. Miriam macht sich Sorgen, weil sie die Verantwortung für Livia trägt. So kommt es, dass Miriam Bill öfters sieht, als es notwendig ist. Und die beiden verlieben einander. Damit sind weitere Spannungen innerhalb des trauten Ferienhauses vorprogrammiert. Bei einem gemeinsamen Segeltörn von Miriam und Livia kommt es zu einem tragischen Unfall und Todesfall. Die Ereignisse belasten schwer alle Beteiligten.

Jahre später treffen Miriam und Bill als Paar Livias Eltern und erhalten von ihnen einen Brief von Livia, wie sie die Situation im Sommer 04 einschätzte.

Die Geschichte wird humorvoll mit einem aufmerksamen Kameraauge erzählt. Geschickte Dialoge zwischen den Beteiligten helfen dem Zuschauer die Lage einzuschätzen. Die sich anbahnenden Konflikte bauen eine leichte Spannung auf, die sich in einem überraschenden Unfall entlädt. Authentisch wirkende Filmunterhaltung.
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