Ich fand es sehr reizend, eigene Zeitrafferaufnahmen zu erstellen - beim Betrachten der Bilder war jedoch die Enttäuschung groß....
Doch der Reihe nach...
Verpackung / Lieferumfang / Verarbeitung:
--------------------------
Die Kamera wird in einem recht großen Karton geliefert. Darin enthalten sind die handtellergroße Kamera,
4 Mingnon AA-Zellen und ein Erdspieß mit Verlängerungsstücken. Die Kamera überrascht durch ihre Größe und Masse - ein echter "Brummer".
Eine Speicherkarte wird nicht mitgeliefert. Die Kamera ist ziemlich solide verarbeitet und hat schon heftige Regengüsse unbeschadet überstanden
Inbetriebnahme:
-------------------------
Die Bedienungsanleitung ist von eher schlechter Qualität - die Kamera durch Probieren kennenzulernen, erscheint sinnvoller.
Batterien einlegen, Speicherkarte installieren und die Kamera über die frontseitige Taste starten.
Im Display erscheint ein freundliches "Welcome" - der Minibildschirm ist zurAusrichtung der Kamera völlig ausreichend und eine echte Hilfe.
Mit einer 4GB Karte sind 8440 Bilder in den Kasten zu bekommen.
Das Aufnahmeintervall kann mit 3 Tasten editiert werden. Es stehen Zeiten von 1min, 5 min, 30min, 1h, 4h und 24h zur Verfügung. Wenn dies
nicht genügt, kann ein eigenes Zeitintervall programmiert werden.
Das wars auch schon mit den Konfigurationsmöglichkeiten.
Die Kamera in der Praxis:
-------------------------
Um es vorweg zu nehmen - die Bildqualität des 1,3 Megapixel-Sensors ist wirklich sehr enttäuschend.
Aufnahmen in der Weitwinkel-Stellung sind von schlimmer Qualität. Weder Schärfe noch Farben können überzeugen.
Bilder der Kamera meines 50 Euro-Handys sind um Klassen besser. Im Makro-Bereich ist die Bildqualität gerade noch zu tolerieren.
Beispielbilder habe ich hier eingestellt.
Fazit:
---------------
Sehr interessantes "Spielzeug", das jedoch durch einen grenzwertigen Sensor und der damit einhergehenden grauslichen Bildqualität enttäuscht.
Echt schade......