Ich habe mir die Tasche vor dem Surfurlaub am Atlantik gekauft und dort ihren ersten Streßtest vollzogen (wie im Titel angegeben mit einer Sony Alpha 300 mit 18-70er Objektiv). Getaucht habe ich mit ihr nicht (absichtlich), aber die eine oder andre Welle hat mich schon mal überrascht und uns überspült. Trotzdem kein Tropfen Feuchtigkeit im Gehäuse. Auch am Strand gut vor Sand und Salzwassergischt geschützt.
Nachteile, generell kann man wohl sagen: Die optischen Eigenschaften einer Vinylfolie und Acrylscheibe vor dem Objektiv sind sicher nicht die besten, man verliert etwas an Schärfe und wenn man genau hinsieht, merkt man die kleinen Wellen der Folie auf der Scheibe. Insgesamt sind die Verluste jedoch wesentlich geringer als ich Anfangs dachte.
Etwas umständlich ist das Fotografieren, ich muss die Tasche immer etwas herumschieben, bis ich entweder das Display der Kamera, oder den optischen Sucher benutzen kann. Aber man gewöhnt sich daran. Wichtig: Vor dem Dichtverschließen die Luft aus der Tasche lassen. Zwar ist das ein gutes Feedback, ob die Tasche (noch) dicht ist und im Falle des Falles schwimmt sie mit der Cam, aber Luft im Sack macht die Bedienung sehr schwer ;)
Das manuelle Zoomen ist auch in der Tasche möglich, allerdings dauert es, bis man das Objektiv komplett ein- oder ausgefahren hat. Am besten mal stellt sich die Kamera vor dem Einpacken so ein, wie man sie dann später brauchen wird.
Ein kleiner Hinweis noch am Ende: Die Vermutung liegt nahe, daß das Material der Tasche Weichmacher enthält, ich konnte zumindest keine Hinweise finden, daß Ersatzstoffe für die Vinylhülle verwendet. Am besten so lang wie möglich an der frischen Luft "ausgasen" lassen, oder halt die Finger davon lassen. Leider kauft man halt wohl wieder ein Stück Sondermüll..