Das geilste an diesem Release ist das Coverartwork, soviel sei schon mal vorweg genommen. Alles andere an der CD ist so vorhersehbar und ausgelutscht wie man es bei einem Best of 1980 bis 1989-Unterfangen nur erwarten kann. Nach dem schon wahnsinnig überflüssigen Release der Edward the Great-Best of. gibt es hier eine Zusammenstellung der offenbar besten Tracks zwischen den Alben Number of the beast und der Seventh son.... Die drei Tracks aus der DiAnno-Ära sind natürlich mal wieder nur in Liveversionen mit Dickinson am Mikro enthalten. Wahrscheinlich, weil man keine Tantiemen an Paule abdrücken will..!? However, statt so eine Best of. mal dazu zu nutzen, auch ein paar Überraschungen zu platzieren bzw. nicht ganz so totgenudelte Nummern zu präsentieren, reihen sich einmal mehr die üblichen Verdächtigen nebeneinander auf (The Trooper, Run to the hills, Number of the beast, Can I play with madness?, Hallowed be thy name, Iron Maiden, Aces high, 2 minutes to midnight, Wasted years....). Die Frage ist, warum kommen nicht mal, wenn es schon wieder eine Best of. sein muss, so Dinger wie Caught somewhere in time, Back in the village, Moonchild, Flight of Icarus, Killers, Rime of the Ancient Mariner, 22 Acacia Avenue, Sea of madness, Revelations, Where eagles dare oder The loneliness of the long distance runner zum Einsatz??? Einmal mehr verweise ich auf die Best of the Beast, die mit ihrer halbwegs ausgewogenen Mischung und dem Umstand einer Doppel-CD zum Thema Best of IRON MAIDEN sowohl in Auswahl wie Aufmachung alles gesagt hat, was gesagt werden musste. Die 2 Sterne gibt es auch nur wegen dem coolen Artwork und wegen dem MAIDEN-Bonus...