Selten eine so starke Scheibe gehört. Zum einen die Brecher "Burning Times", "Stand alone" und "Dsiciples of the lie", die an die ersten Veröffentlichungen der Band erinnern. Die ruhigeren Stücke "Melancholie" und "Watching over me" sind sehr eigängig und bilden auch in ihrer Anordnung auf dem Album eine gelungene Abwechslung. Über "Consequences" schweig ich mich mal aus, das Stück grenzt an kommerzieller Denkweise. "My own Saviour" ist eher wieder einer der typischen Iced Earth-Songs, der gut abgeht. "Reaping Stone" kommt wahnsinnig geil und düster rüber und erinnert daran, dass Mastermind Schaffer Black Sabbath-Fan ist. Das Instrumental "1776" ist fantastisch komponiert und bildet einen grandiosen Auftakt zum letzten Teil des Albums. Der Höhepunkt schlechthin. Erst die grandiose Fan-Hymne "Blessed are you", die mein Favorit ist und durch die wechselnden Parts von ruhig auf gewaltig, einen der genialsten Songs der Band überhaupt darstellt.
Und dann noch der Beginn der "Something wicked"-Saga, die langsam erzählt, wie "Something wicked" entsteht. Genial komponiert und mit einem Matthew Barlow in Hochform bilden diese 3 Songs schon fast einen Heavy Metal Meilenstein. Für jeden Power Metaller besteht Kaufpflicht!!