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Something Like Summer
 
 

Something Like Summer [Kindle Edition]

Jay Bell
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

Digitaler Listenpreis: EUR 4,11 Was ist das?
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Love, like everything in the universe, cannot be destroyed. But over time it can change.

The hot Texas nights were lonely for Ben before his heart began beating to the rhythm of two words; Tim Wyman. By all appearances, Tim had the perfect body and ideal life, but when a not-so-accidental collision brings them together, Ben discovers that the truth is rarely so simple. If winning Tim’s heart was an impossible quest, keeping it would prove even harder as family, society, and emotion threaten to tear them apart.

Something Like Summer is a love story spanning a decade and beyond as two boys discover what it means to be friends, lovers, and sometimes even enemies.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 747 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 290 Seiten
  • Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Englisch
  • ASIN: B004I6DKPY
  • Text-to-Speech (Vorlesemodus): Aktiviert
  • X-Ray: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #26.420 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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5.0 von 5 Sternen DAS schwule Sommer-Buch 2011... 3. Juni 2011
Von komkon2
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Der Roman beginnt mit den Worten "This is not a coming-out story". Das ist arg geschummelt. Zwar hat der 16jährige Protagonist Ben da sein Coming-Out schon zwei Jahre hinter sich (und erduldet stoisch die schulischen Hänseleien). Das Objekt seiner Obsession, Tim, der Junge mit den blauen Turnschuhen, ist dagegen noch völlig ahnungslos von der Möglichkeit einer anderen sexuellen Identität. Bens nicht eben behutsame Beharrlichkeit verändert schließlich beider Leben, wenn auch viel später und anders, als Ben sich das anfangs vorgestellt hatte.

Unter der Flut schwuler Erotika sind ernstgemeinte Coming-Out-Romane eher selten geworden. Das Genre leidet an Klischees (der schwule Außenseiter, die beste Freundin, der verklemmte erste Freund, verständnisvolle und gehässige Lehrer, die religiösen Eltern...). (In dieses bekannte Muster verfallen bei aller literarischen Raffinesse etwa auch die im letzten Jahr erschienenen Romane Sprout von Dale Peck und The Vast Fields of Ordinary von Nick Burd, während Ben Monopoli mit The Cranberry Hush erstmals ein bisexuelles Coming-Out schildert.) In diesem Roman sind die Klischees alle vorhanden, jedoch durch die Wahl von Bens Perspektive in gewisser Weise auf den Kopf gestellt - manchmal tut einem Tim fast leid wegen des emotionalen Wirbelsturms, der über ihn hereinbricht. Und schließlich überschreitet der Roman die Grenzen des Highschool-Coming-Outs, indem er nach etwa der Hälfte des Buchs die Geschichte des Protagonisten und seiner ersten Liebe über 12 Jahre weiterverfolgt.

Bei alledem ist das Buch witzig und anrührend geschrieben, spart auch nicht an bitteren Empfindungen. Erotische Stellen gehören zur Geschichte, stehen aber nie im Fokus (und erinnern eher realistisch an das eigene Herumgefummel in den ersten Beziehungen und weniger an den Hochglanz-Sex der erwähnten Erotika). Einige Rezensenten auf der amerikanischen Amazon-Seite (wo sich der Roman derzeit unter den Top-100 schwulen Büchern befindet) haben sich über die Schnelligkeit der Entwicklungen im letzten Teil des Romans beschwert, ich empfehle, die letzten 20 Seiten einfach langsamer zu lesen... Unbedingt 5 Sterne!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz großes Kino in Buchform 26. September 2012
Von Hartwig
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Something Like Summer ist weniger eine Coming Out Story als vielmehr ein Coming of Age Roman im besten Sinne, der die Hauptfiguren über eine Spanne von zwölf Jahren begleitet.

Ben Bentley lebt mit seiner Familie in den Woodlands nördlich von Houston, Texas. In seiner Highschool ist er weder ein bunter Vogel noch sonstwie durchgeknallt, sondern gehört eher zu den uncoolen, unpopulären Typen - er ist offen schwul, er schreibt, singt, dichtet, schert sich meistens nicht darum, was andere von ihm denken, und ab und zu steht er mal voll im Rampenlicht, als wäre auch dies ganz normal. Zuhause geht es bei ihm öfters zu wie bei den Weasleys, und auch seine Eltern lassen ihn meistens einfach machen, was er will. Von einem Roman, der im konservativ geprägten Texas spielt (noch dazu in den späten 90ern beginnt), könnte man alle möglichen Klischees erwarten – Ben und sein Umfeld wollen keinem davon entsprechen. Eine Wohltat beim Lesen.

Bens heimliche (und bald unheimliche) Schwäche ist jedoch sein neuer Mitschüler Tim Wyman, in den er sich – wie soll es auch anders sein – unsterblich verliebt. Obwohl der Roman stets dicht an Ben dranbleibt, während alle anderen Figuren immer wieder auf- und abtauchen, ist Tim Wyman die eigentliche Hauptfigur der Geschichte: ein durchtrainierter, gutaussehender Typ mit mexikanischem Einschlag, der sich gern mit einem Mädchen an seiner Seite zeigt, sich mit zweifelhaften Freunden umgibt, vorzugsweise im schwarzen Sportwagen vorfährt, den er mal eben von seinen Eltern zum Geburtstag geschenkt bekommt, und der ansonsten lächelnd, manchmal auch grinsend, über allen Dingen zu stehen scheint. Tim ist weder homophob noch grobschlägig, sondern verkörpert auf nahezu erschreckende Weise einen Charakter, der einfach sein Coming Out ums Verrecken nicht hinbekommt und sich dabei selbst so weh tut, dass es scheint, als würde er den Dreh niemals kriegen und der Zug Richtung Glück für ihn bald abgefahren sein.

Für zwei so unterschiedliche Typen wie Ben und Tim ist das einsetzende und dann fortschreitende Chaos geradezu vorprogrammiert. Die Geschichte bleibt dabei trotz einiger Vorhersehbarkeiten spannend und die Charaktere sind so realitätsnah beschrieben, dass es schwerfällt, das Buch zwischendurch mal wegzulegen, weil man einfach wissen will, wie es weitergeht und was aus den Figuren wird, egal ob persönlich oder beruflich.

Selten hat mich ein Buch so beeindruckt. Die Charaktere wirken absolut nicht konstruiert, sondern durch und durch real. Besonders die grandios geschriebenen Dialoge sind bewundernswert. Jay Bell gestattet dem Leser, Ben und Tim auf äußerst unterhaltsame Weise kennenzulernen, ohne dabei ins Sentimentale oder Schnulzige abzurutschen. Die leichten und schweren Elemente halten sich dabei auf bittersüße Weise die Waage, und an dem Punkt, an dem schließlich Jace, die dritte Hauptfigur im Bunde, mit Wucht und ganzem Charme auf der Bildfläche erscheint und keinen Zweifel daran lässt, dass er es mit Ben Bentley in jeglicher Hinsicht ernst meint, egal was für Konsequenzen es mit sich bringt, kann man einfach nur noch staunen.

Von der Story selbst will ich hier nichts weiter verraten. Dieses Buch zu lesen und selber auf sich wirken zu lassen ist einfach ein Muss. Something Like Summer ist einer der besten schwulen Romane überhaupt. Und wem es am Ende noch nicht genug ist – noch in diesem Jahr erscheint Something Like Winter, halb verzahnt, halb Fortsetzung dieser Geschichte. Und das Beste überhaupt: Something Like Summer wird verfilmt. Das hat Jay Bell’s Geschichte mehr als verdient!
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5.0 von 5 Sternen Eine zu Träne rührende Geschichte 17. Mai 2012
Von inktvis
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen. Inhaltlich hat er bereits alles gesagt. Dieses Buch ist wunderschön, mitreißend und jedem wärmstens zu empfehlen.

Eine Beobachtung habe ich gemacht, die Erwähnung finden sollte: Das Thema Safer Sex wird an einer Stelle von der Mutter des Protagonisten angerissen. Es steht also definitiv im Raum. Trotzdem scheint der Protagonist ausschließlich ungeschützten Verkehr zu haben. Auch mit zwei wechselnden Partnern. In "Schärfer als Wasabi" hat der Autor es geschafft, die Sex-Szenen sinnlich und realistisch zu gestalten, ohne Safer Sex völlig außen vor zu lassen.

Das ändert natürlich nichts daran, daß sie Story der absolute Hammer ist. Die Charaktere sind so natürlich geschrieben: Man fühlt sich, als würde man sie richtig kennen. Einfach traumhaft!
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