Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein wunderbar poetischer Film über existenzielle Themen, 16. Dezember 2005
Von Ein Kunde
Mich HAT dieser Film umgehauen, und nachdem ich ihn zweimal im Kino gesehen habe, kaufe ich mir deshalb auch die DVD. Es geht nicht nur um eine simple Story, sondern es geht um eine Person, die verzweifelt versucht, irgendwo Fuß zu fassen, dabei abgewiesen wird, ausgenutzt wird, ein bisschen Hoffnung fasst, enttäuscht wird, aber am Ende doch erfährt, dass Menschen auch gut zueinander sein können. Und es geht um einen zweiten Menschen, der nicht weiß, was er will, zwischen grob und zärtlich pendelt und Gefühlswelten erlebt, die er vorher nicht zu ahnen glaubte. Es geht um Vertrauen, Hoffnung, Ausgeschlossensein, Erwachsenwerden, die Suche nach Liebe und die Suche nach sich selbst. Das alles erzählt in wunderbar poetischen Bildern, die man sich als Filmstill an die Wand hängen möchte. Unterstrichen wird dieser Eindruck noch von der suggestiven Musik von Decoder Ring, die nicht nur optimal die Stimmung des Films unterstreicht, sondern auch unabhängig davon funktioniert. für mich der zweitbeste Film nach "Drei Farben: Rot" von Kieslowski.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wunderschöner Film, 1. Mai 2008
Dieser Film hat es mir angetan, hätte nie gedacht, das der mich so berührt.
Die Schauspieler überzeugen in ihren Rollen. Abbie Cornish kenne ich schon aus Candy mit Heath Ledger. Sie spielt meist in sehr realistischen Filmen mit. Der Film wirkt auch besonders realistisch durch die Kameraführung, die sehr flexibel und sehr nahe Aufnahmen bis in die Unschärfe wiedergibt, so das man das Gefühl hat, mitten in der Szene zu sein.
Auch die Musik gefällt mir. Angetan hat es mir besonders der Song von Alvin Stardust- My Coo Ca Choo, zu hören, als Abbie Cornish für ihn tanzt.
Sehr schöner Film mit Tiefgang und melancholischer Note!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Winter der Gefühle, 9. November 2006
Dieser Film ist so gar nicht typisch für einen australischen Film, denn er zeigt uns Australien im Winter ganz im Gegensatz zu den vielen anderen Filmen von Down Under.
SOMERSAULT, was Salto oder Purzelbaum heißt, wurde in den Snowy Mountains gedreht.
Die Geschichte des Films ist im Grunde nichts Besonderes, manchmal etwas langweilig, daher nur 4 Sterne. Sie handelt von einem Mädchen, das zur Frau wird. Heidi ist sich ihrer erotischen Ausstrahlung bewusst und setzt diese auch gezielt ein.
Der Film dreht sich um Vergebung. Heidi alias Abbie Cornish lernt, dass eine Mutter ihrem Kind immer wieder vergeben wird. Man muss sich jedoch erst selbst verzeihen, bevor man den nächsten Schritt gehen und sich weiterentwickeln kann. Es geht im Film auch um Angst vor Nähe und um die Vielfalt der Beziehungen, die Menschen in ihrem Leben eingehen und aus denen sie jedes Mal verändert hervorgehen.
Beeindruckend sind nicht nur die Darsteller, sondern vor allem die Bilder, die der Kameramann Robert Humphrey eingefangen hat. Bilder, die Kälte und Leere ausdrücken, zeigt er durch einen Blaufilter. Emotionen, werden durch die Farbe Rot repräsentiert.
Dies macht den Film zu einem Genuss für die Augen. Auch die Details, die Humphreys mit seiner Kamera zeigt, nehmen einen gefangen.
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