In dieser Art und Weise könnte man das Album von Arnaud Rebotini umschreiben, dass er uns hier serviert. Eingeklammert in 2 ruhige Titel am Anfang und am Ende, wovon der eine Titel eine Art Einführung zu dem kommenden ist und der letzte zum Kräfte sammeln und runter kommen gedacht zu sein scheint. Dazwischen geht dann ordentlich die Post ab. Beim Titel Another Time, Another Place noch etwas behäbiger und behutsam um den Hörer nicht gleich zu verschrecken wird bei Personal Dictator gleich die ganz große Keule ausgepackt und wunderschön in den Another Dictator übergleitet, der diese erste Pulserhöhung wunderbar wieder runter fährt. Danach geht es bis auf den letzten Titel im steten Wechsel zwischen erholsamen Breitwandmelodien und Geklöppel hin und her, wobei innerhalb der einzelnen Titel die Grenzen dazwischen auch mal verschwimmen können, wie bei Who Gonna Play this Old Machine?. Insgesamt spiegeln die Tracks 2-8 alle eine Oldschooltechnomasche wieder, wie man sie noch in den 90ern hören durfte. Kein Wunder bei den Klangmaschinen, die Rebotini für dieses Werk auffährt. Sehr schön ist auch das Gimmick, für die einzelnen Titel zu erklären welche dieser Maschinen er für den jeweiligen Track verwendet.
Für mich eines der Bretter dieses Jahr schlechthin...