SOME VOICES ist eines jener "kleinen grossen" Filme und handelt von einem schizophrenen Mann, der aus der Anstalt entlassen wird und bei seinem Bruder in dessen Restaurant einen Job annehmen darf. Die zwei sind sich nicht sonderlich nahe, jedoch wird hier die Menschlichkeit immens gross geschrieben. Nie entspricht die Beziehung irgendwelchen schwarz/weiss US-Klischees.
Craig spielt den psychisch verletzten Mann, und er kriegt dies phantastisch auf die Reihe. Als Craig für den neuen Bond ausgewählt wurde, war ich wohl der einer der wenigen, die sich heimlich ins Fäustchen gelacht hat ob all der negativen Erwartungen. Dieser Typ ist ein verdammt brillianter Darsteller.
Die Story handelt davon, wie dieser Mann eine Beziehung zu einer Frau eingeht und mit einer leichten Ungewissheit seine Medikamente absetzt. Dies geht nicht lange gut, denn die Stimmen in seinem Kopf werden wieder erhört. Schräge, kleine Ideen bereichern den Film, beispielsweise als er eine Tablette heimlich in den Salat eines Päärchens mischt und sich über die Folgen amüsiert. Auf der anderen Seite erwarten den Zuschauer höchst dramatische Momente und ein Ende, das man nicht so schnell vergessen wird.