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5.0 von 5 Sternen
First-Class Songwriter, 30. Januar 2007
Dave Matthews, der Leader der gleichnamigen Band, wandelt auf Solo-Pfaden. Was soll man davon halten? Sehr, sehr viel... wenn man einen Fehler nicht macht, nämlich ein Album zu erwarten im Stile der Dave Matthews Band. Nur dann könnte man enttäuscht sein, weil es nun mal anders klingt (was aber logisch ist). Ansonsten kann es eigentlich nur ein Urteil geben: Weltklasse!! Dave outet sich hier als genialer Songwriter, der ein unglaublich vielfältiges und abwechslungsreiches Album präsentiert, dass vor allem durch perfekte Arrangements und dem bunten Stil-Mix überzeugt. Von klassischen, heiteren Songwriternummern, eingespielt mit Akkustikgitarren & Percussion , (z.B. "Oh" - sollte Jack Johnson Fans gefallen!), düsteren E-gitarrenlastigen ("Gravedigger" - Grammy-Award!), Reggae angehauchten Songs ("Up and away"), bis hin zu Liedern die sich stark an Blues und Soul anlehnen ("So damn lucky", "Grey blue eyes") umspannt "Some Devil" eine enorme Bandbreite ohne dabei anstrengend zu werden. Sogar auf Streicher und Orchester wird zurückgegriffen ('Too high' ' fantastisches Ende!!). Für jeden Liebhaber von handgemachter Musik in Songwriter-Manier wie Bob Dylan, Ben Harper, David Gray, John Cale u.a. ein absolutes Highlight.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Genial!, 24. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Some Devil (Limited Edition mit Bonus-CD) (Audio CD)
Das erste Soloalbum von Amerikas Vorzeigemusiker Nr.1 überzeugt auf der ganzen Linie. Von fröhlichen Pop-Nummern (So Damn Lucky) über nachdenkliche Songs (Dodo, Trouble, Stay or Leave) bis hin zu melancholischen-traurigen Klängen (Some Devil, Gravedigger, An' Another Thing) ist alles enthalten und besticht darüberhinaus mit toller instrumentaler Umsetzung, für die vor allem die Gitarristen Tim Reynolds (bekannt von seinen Solo-Akkustik Touren mit Dave) und Trey Anastasio (Phish) verantwortlich sind. Auch textlich stehen die Songs ihren "großen Brüdern" der Dave Matthews Band in nichts nach. Vor allem die Lyrics zum Titeltrack Some Devil, der übrigends durch seine geniale Einfachheit besticht, gehen unter die Haut. Große Pluspunkte sind weiterhin die tolle Streicher-Arrangements und nicht selten vorkommonde Rhytmus Wechsel (Stay or Leave, Baby). Einziger Wehrmutstropfen für mich ist das etwas vor sich hinplätschernde "Trouble". Bleibt nur zu hoffen, dass Dave bald mit seinen Musikern den Sprung nach Europa wagt!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Dave Mathews Solo !!!, 20. Januar 2006
Das erste komplette Solo-Album des DMB-Frontmanns DAVE MATTHEWS hat nun auch schon mittlerweile 2 Jahre auf dem Buckel. 24 Monate, in denen ich die Scheibe wirklich unzählige male gehört habe. Und selbst nach dieser verhältnismäßig langen Zeit kann ich mich immer noch nicht so richtig an das Album gewöhnen. Kaum zu glauben aber wahr ! „Some devil“ ist gut...sehr gut sogar ! Aber die CD ist halt kein gigantomanischer Überflieger wie z.B. „Under the table and dreaming“ , „Busted stuff“ oder „Before the crowded streets“. Allesamt Alben, die vor Ideenreichtum und musikalischer Finesse beinahe zu platzen drohten. Zeitlose Pop/Rock-Meisterwerke, die mich auch noch in 20 Jahren zu Begeisterungsstürmen hinreißen werden. Und auch nach dem x-ten Durchlauf von „Some devil“ habe ich das Gefühl, dass halt irgendwas fehlt. DAVE MATTHEWS zeigt auf den 14 Songs – auf denen er übrigens von einer Vielzahl von Gastmusikern unterstützt wird – vor allem seine ruhige emotionale Seite. Vergleiche zu DMB-Songs wie „Satellite“ , „Cry freedom“ , „Digging a ditch“ oder „Typical situation“ sind also nicht von der Hand zu weisen. Und vielleicht ist dies auch einfach der große Kritik-Punkt an der Scheibe. Es fehlt mir einfach die Abwechslung. Es fehlt mir die Variabilität ! Es fehlen mir einfach straighte Gute Laune-Rocker wie „Ants marching“ , „What would you say“ oder „Trippin’ billies“. Versteht mich nicht falsch, natürlich wissen bluesige Lovesongs wie „Dodo“ , „Grey blue eyes“ , „So damn lucky“ oder das tolle „Stay or leave“ durchaus zu überzeugen. Und in einigen Momenten kann der Großmeister sogar an die Werke seiner Hauptband anknüpfen. Am ehesten gelingt dies beim mit Gospel-Gesang aufgepeppten „Save me“ oder „Too high“, welches gegen Ende durch den Einsatz eines Orchesters so richtig Fahrt aufnimmt. Die ergreifende Singer/Songwriter Komposition „Some devil“ , bei der lediglich MATTHEWS und seine Steel-Guitar zu hören sind, ist Herzschmerz pur. Und die unter die Haut gehende Jahrhundert-Ballade „Gravedigger“ hätte ebenso gut auch auf „Busted stuff“ stehen können. Ihr merkt, das Solo-Debut von MATTHEWS hat also auch richtig tolle Momente zu bieten. Denn dort wo es Schatten gibt , gibt es bekanntlich auch Licht. Doch leider gibt es halt auch einige Songs, die selbst nach dem x-ten Durchlauf nicht zünden wollen (z.B. „Trouble“). Nette Liedchen, die es bei der DAVE MATTHEWS BAND wahrscheinlich noch nicht mal auf eine B-Seite gebracht hätten. Warum es von mir trotzdem 4 Sterne gibt ? Naja, weil man sich „Some devil“ ansonsten sehr sehr gut anhören kann. Eine schöne ruhige Pop-Scheibe, die deine Seele wärmen kann. Nur eben halt kein Klassiker !!!
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