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Produktinformation
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Sombo lebt in einem kleinen afrikanischen Dorf. Jeden Tag geht sie den langen Weg zur Schule. Sie liebt die Schule und bewundert den Lehrer, der so viel weiß. Sombo erzählt, wie sie für ihre Geschwister sorgen muss und wie gerne sie im kühlen Fluss badet oder schwimmen geht. Abends hört sie den Geschichten ihres Großvaters zu. Doch Sombo hat viele Fragen, und es gibt vieles, worüber sie nachdenken muss. Warum dürfen die Männer nicht mehr auf Elefantenjagd gehen und warum soll Wimes Großmutter plötzlich eine Hexe sein? Dann muß Sombo ins Mukanda, die Busch-Schule für Mädchen, wo sie lernt, was sie als erwachsene Frau wissen muss. Eine Zeit, die ihr wie ein langer Traum vorkommt.
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Sombo lebt in einem armen Dorf in Afrika, genauer in Sambia. Sie ist ein wissbegieriges und neugieriges Mädchen, das sehr gerne zur Schule geht. Als älteste Tochter hilft Sombo ihrer Mutter bei der Betreuung ihrer kleineren Geschwister. Die Schule ist für sie das grösste und später will sie in eine grosse Stadt um zu studieren.
Doch dann kommt aber alles anders: als sie ihre erste Blutung bekommt muss sie für zwei Monate in das Mädchen-Makambo-Camp um zu lernen wie man sich als erwachsene Frau zu verhalten hat. Doch in dieser Zeit muss sie der Schule fernbleiben, damit sie keinen Kontakt zum männlichen Geschlecht haben kann, so wie es das Ritual verlangt.
Da ihre Mutter weiss wie wichtig gute Noten für Sombo sind, setzt sie sich dafür ein, dass Sombo trotz des Camps zur Schule gehen kann, wobei sie sich jedem männlichen Wesen fernzuhalten hat.
Das Makambo-Camp kommt Sombo wie ein langer schrecklicher Traum vor. Auch die Entscheidung ob sie nach dem Camp allein in eine Hütte ziehen soll oder bei ihren Grosseltern leben will bereitet ihr Kopfzerbrechen. Sie darf nach der rituellen Ausbildung zur Frau nicht mehr bei ihren Eltern wohnen.
Mit der Unterstützung ihrer Freundin und Verwandten bewältigt sie aber auch diese schwierige Phase in ihrem leben und kommt ihrem Ziel zu studieren immer näher
Meine Meinung
Dieses Buch war sehr spannend zu lesen, da man viele interessante Details über das Leben und den Alltag einer jungen Frau in Afrika erfährt.
Es ist erschütternd wie die Menschen dort heute noch leben, ihre Nahrungsgrundlage, das Jagen, wurde ihnen verboten und auch dadurch sind ihre Felder schutzlos den wilden Tieren ausgeliefert. Das Hauptthema in diesem Buch ist die traditionelle Erziehung zur Frau im Mädchen-Makambo-Camp, und Sombos Wunsch in der Stadt zu studieren.
Es werden Situationen geschildert die in einem kleinen Dorf in Afrika normal sind, bei uns aber unvorstellbar. Zum Beispiel das Fehlen in der Schule weil ein Elternteil krank ist.
Besonders spannend waren die Rituale im Camp zu lesen, wobei ich erstaunt war, dass jeglicher Kontakt zu einem Mann oder Jungen während der Zeit im Makambo untersagt ist.
Ich könnte mir nicht vorstellen unter solchen Umständen leben zu müssen und doch scheinen die betroffenen Menschen meist glücklicher zu sein als unsereins.
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