Musikexpress, September 2011
Thomas Klein ist ein feines Debüt gelungen. (...) Dass Klein sich durch sein Wirken bei Kreidler nicht vom Mutterschif abkoppeln kann oder will, schadet seinem Erstwerk überhaupt nicht. Eher ist es so, dass dieser Alleingang Kreidler neue Türen öffnen könnte.
Intro, September 2011
Das ist Instrumentalgedöns erster Güte. Unter den gegebenen Bedingungen ist allerdings bemerkenswert, wie klar umrissen der Raum bleibt, den Klein zwischen Klopfen und Abspacen aufmacht. Als Hörer fühlt man sich mitten reingestellt in ein sonisch präzise abgezirkeltes Areal. Das Klangbild von Sølyst ist sehr offen und zugleich unmittelbar, die einzelnen Sounds wirken, als könnte man sie jederzeit mit der Hand greifen, so eindeutig konturiert sind sie an ihren Platz gesetzt. Es scheint fast, als hätte sich Klein die Demystifikation der genreüblichen Kräuterbeweihräucherung zur Aufgabe gemacht. Ein überraschendes, überraschend gut funktionierendes Unterfangen – das noch dazu ein tolles Album abwirft.