Kurzbeschreibung
Solomon Cutner war einer der großen Pianisten des 20. Jahrhunderts und doch geriet sein Name nach einer schweren gesundheitlichen Krise in den fünfziger Jahren langsam in Vergessenheit. Der 1902 in London geborene Musiker, der sich als Künstler stets nur mit seinem Vornamen nennen ließ, war ein echtes Wunderkind, das in seinen frühen Jahren von einer Schülerin Clara Schumanns ausgebildet worden war. Bereits mit acht Jahren debütierte er in der Londoner Queen´s Hall und als Solomon zwölf Jahre alt war gehörten zu seinem Konzertreperoire über ein Dutzend Klavierkonzerte, Recitalprogramme und Kammermusik. Auf dieser Zusammenstellung ist er mit Werken seiner Komponisten Beethoven und Brahms zu erleben. Daneben erklingen meisterhafte Interpetationen von Klavierstücken und -konzerten Mozarts, Chopins, Schumanns und Griegs. Die frühesten Aufnahmen stammen aus dem Jahr 1932, die spätesten aus dem Schicksalsjahr 1956, in dem ein Schlaganfall die Pianistenkarriere Solomons beendete und ihn für die verbleibenden 32 Jahre zu künstlerischem Schweigen zwang.