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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Solomon Blue,
Von Anna Alt "Reader" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Solomon Blue. Bei den Inselbewohnern Papua-Neuguineas (Gebundene Ausgabe)
Unnachahmlich versteht es die Autorin mich auf ihre Reise mitzunehmen und in den Bann der Insel Panayata und ihren Bewohnern zu ziehen. Der Wunsch von Milda Drüke ist es ein Kanu zu bauen. Die Erfüllung geht weit darüber hinaus. Ein Leben mit Menschen die nicht über Geld reden. Das würde sie zu Bettlern abstempeln. Jeder gibt was er will oder hat. Das Kennenlernen von anders ausgerichteten Werten und Lebensweisen. Auch auf dieser entlegenen Insel wird nach Reichtum und Gütern gestrebt. Reichtümer wie Muschelgeldketten, Tontöpfen und Schweinen. Aber auch: dieses reich sein verleiht nicht nur Ansehen. Reich sein verpflichtet. Zum Teilen. Zur Solidarität. Eindrucksvoll beschrieben erlebe ich mit, wie die Kanubauer ihre Tätigkeit mit einem sensiblen Gespür für Schönheit und Qualität ausführen. Rituale und Geschichten begleiten das Entstehen. Bewegend erzählt das Buch den Alltag und die Lebenswege der Inselbewohner Panayatas. Eben doch erkennend - nicht nur Paradies am anderen Ende der Welt. Die feinfühligen Beschreibungen der Autorin lassen erkennen, dass sie ihre Augen und ihr Herz weit geöffnet hatte. Und auf wunderbare Weise hat sich das beim Lesen übertragen. Mich hat 'Solomon Blue' unglaublich fasziniert, tief ergriffen und zum Über-Denken angeregt!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
wunderschön auch für Nichtsegler,
Von Kaktus "magic-toraja" (Ammersee/Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Solomon Blue. Bei den Inselbewohnern Papua-Neuguineas (Gebundene Ausgabe)
Eigentlich hatte ich das Buch gar nicht für mich gekauft und war am Anfang sehr skeptisch, da ich mit Segeln nichts am Hut habe...Wenn man über die ersten Seiten bis zur Ankunft auf der Insel drüber ist kann mann richtig schön eintauchen. Nicht die Entstehung des Bootes steht im Vordergrund, sondern die Beziehungen unter den Menschen; ihre gesellschaftlichen Verwebungen, man bekommt eine Ahnung dieser Kultur und ihrer Menschen. Man fühlt sich als wäre man selbst dabei, da Frau Drüke auch über ihre eigenen Gefühle spricht. Alles sehr reell. Es hat riesigen Spass gemacht sich in eine andere Welt zu begeben und teilzuhaben. Zu meiner Überraschung waren die Inselbewohner nicht so "wild" wie ich sie aus Erzählungen kenne. Dieses Buch macht Lust auf mehr. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
"Zeit ist nur ein Ort auf dem Zifferblatt",
Von
Rezension bezieht sich auf: Solomon Blue. Bei den Inselbewohnern Papua-Neuguineas (Gebundene Ausgabe)
Milda Drüke, die zuvor als Autorin, Fotografin und in der Werbung gearbeitet hatte, segelte 1996 bis 2000 um die Welt."Spontan beschloss ich meine Firma zu verkaufen. Im Frühjahr 1986 setzten wir uns zum Ersten Mal mit der Absicht in mein Auto, in Frankreich ein gebrauchtes Schiff zu finden. Im Sommer unterzeichneten wir einen Vertrag für den Kauf einer 12 Meter langen Stahlyacht. Ich verkaufte bis auf weniges alles, was ich hatte. Am 15. August 1986 stiegen wir in La Rochelle auf unser Schiff, die "African Queen", Ende offen, wir hatten keine Deadlines mehr." aus: Die Gabe der Seenomaden. Bei den Wassermenschen in Südostasien Im dritten von bisher vier Büchern erzählt sie, wie sie in Papua-Neuguinea ein Ausleger-Kanu in Auftrag gab, nicht um es zu besitzen und damit zu segeln, sondern um den Bau zu beobachten und dabei über die Kultur der Inselbewohner zu lernen. Milda Drüke hat eine ungewöhnliche Begabung dafür, eng mit Naturvölkern zusammenzuleben und sich dabei mit bemerkenswertem Mut ihren Gastgebern anzuvertrauen. Für den Kanubau gelten auf dem Archipel strenge Riten. Gezahlt wird in Naturalien, der Auftraggeber muss die Bootsbauer und Schnitzer beköstigen und beschenken; denn das Sprechen über Geld würde Unglück bringen. Solomon Blue sind die Thunfischkonserven, die auf der Insel zum Statussymbol wurden. Frischer Fisch ist hier etwas Alltägliches, deshalb wird in Fischkonserven, Tabak und Schnupftabak gezahlt. Da die Auftraggeberin keinen Gemüsegarten auf der Insel hat und der kleine Laden vom Anlegen oder Ausbleiben des Versorgungsschiffs abhängig ist, muss sie für die Fianzierung ihres Projekts auf Ratschläge der Dorfbewohner und die Unterstützung ihrer Gastgeberin Lilian vertrauen. Die Besucherin lässt sich zunächst voller Vertrauen auf ein kompliziertes Geflecht von Tauschhandel und gegenseitigen Gefälligkeiten ein und respektiert Lebenstempo und die Sitten der Insel. Ein Baum für den Bau des Rumpfs wird gefällt, Planken eingetauscht, die für ein anderes Bootsprojekt schon in Salzwasser gelagert waren, und schließlich Lianen für die Verbindung der Teile beschafft. Drüke hatte nie vor, das Boot mit nach Europa zu nehmen, weil sie die Erfahrung gemacht hat, dass Gegenstände aus anderen Kulturen als Ausstellungsstücke ihre Seele verlieren. Das traditionelle Boot wird sie am Ende verschenken. Aber sie möchte "ihr" Boot wenigstens ein Mal in voller Fahrt sehen, bevor sie die Insel verlassen muss, um ihren Rückflug nach Europa zu erreichen. Lillian, die die Autorin während ihrer Zeit auf der Insel betreut, wird die engste Vertraute. "Dimdim", die Weiße, kann durch ihren Einblick in das harte Leben der Frauen hinter die Kulisse des edlen Naturvolks sehen. Diplomatisch zu schweigen, wenn jemand misshandelt oder betrogen wird, fällt ihr nicht leicht. Entscheidend für Drükes Verständnis der Kultur wird ein Inselbewohner, der bereits auf einer größeren Insel mit Australiern zusammen gearbeitet hat und weiß, über was in der westlichen und der pazifischen Kultur gesprochen werden darf und über was man besser schweigt. Milda Drüke berührt auch in diesem Bericht mit ihrem Einfühlungsvermögen in eine uns fremde Kultur. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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