Produktinformation
|
Wer den ersten Satz von Op. 10 Nr. 3 als trivial ansieht, sollte sich einmal anhören, was Solomon daraus macht: Er behandelt das technisch so einfache Material mit solch liebevoller Sorgfalt, das auf einmal jeder Note ihr Stellenwert zugewiesen wird. In seinen Händen wird das Seufzermotiv des zweiten Satzes -- das so oft zum Anlass zu einer kitschigen Interpretation wird -- bis zu seinem kraftvollen Höhepunkt aufgebaut und klingt dann aus in ein Schweigen, so wie eine große Welle über uns dahin wogt. Solomon präsentiert die eigenwilligen Richtungswechsel des letzten Satzes wie wundersam beharrliche Gedankengänge: Die gleiche Wirkung, die er auch dem sonst so leicht übersehenen Zauber von Op. 27 Nr. 1 entlockt. --Michael Church
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
Über Solomons Interpretation der Hammerklaviersonate ist schon viel lobendes gesagt worden. Aber hören Sie sich mal die Mondschein an. Sie werden überrascht sein, wie wenig diese Sonate plötzlich mit lauer Nacht, Lieb, Romantik zu tun hat. Plötzlich wird einem kalt, einzelne Töne lassen es einem kalt den Rücken herunter laufen. Hier ist mehr vom Tod als vom Leben zu spüren, die Nacht kehrt sich zur Dunkelheit, zur Bedrückung, Solomon "spricht" von Leid und Sorge. Und das Finale ist kein Happy end, vielmehr ein rasender Alptraum, Ausweglosigkeit, Panik. Man frägt sich, wie es immer wieder Pianisten geben kann, die sich nach Solomon trauen, die Mondscheinsonate als simples Pflichtstück einzuspielen und als Gratest Hits-Kompilation auf den Markt bringen zu bringen.
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
|||||||||||||||||||||||||||||||
|