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Soloalbum - Der Film [VHS]
 
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Soloalbum - Der Film [VHS]

Matthias Schweighöfer , Nora Tschirner , Gregor Schnitzler    Freigegeben ab 12 Jahren   Videokassette
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

So wie man Benjamin Stuckrad-Barres Bestseller Soloalbum durchaus als kleinen literarischen Bruder von Nick Hornbys Pop-Roman High Fidelity sehen kann, so ist auch Gregor Schnitzlers Filmversion des Soloalbums eine Art Nachzügler. Allerdings folgt er weniger dem Beispiel von Stephen Frears' Hornby-Adaption, seine Vorbilder liegen eher im Bereich der deutschen Teen- und Twen-Komödien. Doch selbst diese Entscheidung, einem Genre zu folgen, das berüchtigt ist für seine infantilen Auswüchse, aber eben auch schon einige wirklich hervorragende Coming-of-Age-Geschichten hervorgebracht hat, betont noch einmal die Nähe zwischen den beiden Romanen.

Letztlich lassen sich weder High Fidelity noch Soloalbum direkt in einen Film umsetzen. In beiden Fällen braucht man eine Idee oder einen Ansatz, der den endlosen Monologen und Reflexionen der Icherzähler der Romane eine Form und eine Dramaturgie gibt. In High Fidelity ist es John Cusack, der Hornbys Porträt eines Mannes, der sich weigert, erwachsen zu werden, als Hauptdarsteller ein emotionales Zentrum und eine erstaunliche Reife gibt. Doch dieser Weg über einen Star und seine Präsenz stand Schnitzler kaum offen. Dafür ist der Held von Soloalbum, der Musikjournalist Ben, eine viel zu pubertäre Figur. Und so ist es fast schon ein genialer Kniff, die Geschichte von Bens traurig-komischen Eskapaden, nachdem seine Freundin Katharina (Nora Tschirner) per SMS mit ihm Schluss gemacht hat, fest in dem Genre zu verankern, dem Stuckrad-Barres Roman im Endeffekt näher ist als der wahren Pop-Literatur, wie sie etwa von Rainald Goetz' Texten repräsentiert wird.

Wie in den meisten anderen Teen- und Twen-Komödien zündet auch in Soloabum längst nicht jeder Gag. Manchmal gehen Schnitzler und sein Drehbuchautor Jens-Frederick Otto schlichtweg zu weit. So kann man kaum darüber lachen, wenn Ben (Matthias Schweighöfer) in den Wagen eines vermeintlichen Nebenbuhlers pinkelt und dabei sein bestes Stück einklemmt. Doch zum Glück sind solche extrem infantilen Scherze eher die Ausnahme als die Regel in Soloabum. --Sascha Westphal

Kurzbeschreibung

"Der 24-jährige Ben führt ein Leben, von dem andere nur träumen. Er ist umjubelter Redakteur beim angesagtesten Musikmagazin Berlins, Dauergast auf den coolsten Partys der Stadt und mit den Stars der Branche auf Du und Du. Doch die Herrlichkeit verblasst schlagartig, als Freundin Katharina mit ihm Schluss macht! Nach dreijähriger Beziehung!! Per SMS!!! Eine solche Abfuhr geht selbst an Ben nicht spurlos vorüber. Unterstützt von seinen zwei besten Freunden Christian und Alf versucht er, sein Leben künftig als "Soloalbum" zu bestreiten. Doch das ist gar nicht so einfach! Ben unternimmt alles Mögliche, um Katharina zu vergessen - und gleichzeitig alles Unmögliche, um sie zurückzugewinnen. Denn eines hat er nun begriffen: Katharina war wohl doch die Richtige!"

Movieman.de

Moviemans Kommentar zur DVD: Die Bildwerte in der Artefaktfrage lassen leider auch trotz der satten Ausstattung keine bessere Gesamtwertung zu. Aber Gesichter, die sich auflösen, sollten doch wirklich der Vergangenheit angehören. "Soloalbum" ist die Verfilmung des gleichnamigen Stuckrad-Barre-"Romans", eines Autoren also, der einen ja gerne ´mal verklagt, wenn man etwas Böses über ihn schreibt (wie er es mit dem Satire-Magazin "Titanic" tat). Ein Grund, den Kerl nicht zu lesen und deswegen bleibt der Verdacht, dass der Film besser als die Vorlage ist nicht überprüfbar, aber: Der Film ist eine temporeiche Szene-Komödie, die zuweilen einn gewißes Maß an Wortwitz entwickelt, auf jeden Fall aber von Mathias Schweighöfers Darstellungskraft getragen wird. Der Mann kann wunderbar grimassieren und scheint seine Filmfigur zu lieben. Neben all den nervenden Klischees hat der Film fabelhafte Nebencharaktere (etwa den jungen Apotheker, der immer das richtige Arznei-Fläschchen parat hält) und ist in der Lage, auch Berufsfilmseher stellenweise zu erheitern oder gar zu überraschen. Sehenswert.

Bild: Auf den ersten Blick sieht das Bild glatt und tiefenscharf aus. Aber das ist leider nur eine Seite der Medallie, denn die Disc hat ein erhebliches Artefakt-Problem, das sich besonders bei der Abbildung von Gesichtern zeigt. Das Mastering kommt mit Bewegungen nicht klar und so lösen sich Gesichter , besonders in dunklen Szenen, oft ins Weichliche auf und verschwimmen für lange Momente (00.07.25). Dazu gesellt sich dann auch gerne noch ein Mattscheibeneffekt und so wird die ansonsten angenehme und eigentlich scharfe, wenn auch etwas farbschwache, Optik, oft zur Qual.

Ton: Die sensible Tonmischung schafft eine sehr feingezeichnete Kulisse und ist mit allerlei kleinen, stimmungschaffenden Effekten gespickt (01.02.15 Büro-Atmo). Dabei fallen die gut voluminierten Stimmen und die breite Muisikmischnung auf (00.36.08, Becken des Schlagzeuges). Alle Umweltgeräusche sind bestens ortbar und auch wenn nichts explodiert, weist der Ton eine saubere Dynamik auf. --movieman.de

VideoMarkt

Der Berliner Musikredakteur Ben ist cool und selbstverliebt und zutiefst gekränkt, als ihn seine Freundin Katharina verlässt. Von nun an unternimmt der von Liebeskummer Gepeinigte alles Mögliche und Unmögliche, um mit Hilfe seiner besten Freunde Alf und Christian, Musik, Alkohol und diverser "Soloprojekte" Katharina zu vergessen - oder vielleicht doch zurück zu gewinnen. Aber trotz gut gemeinter Ratschläge wie Genuss von innovativen Drogen oder wildem Sex wird Ben weiter von einer existenziellen Krise bedroht.

Video.de

Freie Adaption des gleichnamigen Bestsellers von Benjamin von Stuckrad-Barre, die "Was tun, wenn's brennt"-Regisseur Gregor Schnitzler als aberwitzige Teenie-Liebeskomödie über Einsam- und Zweisamkeit inszeniert hat. Lässige Sprüche, ein eingängiger Soundtrack und vor allem das Spiel von Grimme-Preisträger Matthias Schweighöfer und MTV-Moderatorin Nora Tschirner machen die Verfilmung zu einem kurzweiligen Filmerlebnis für Jugendliche mit ansprechendem Kinoeinspiel.

Blickpunkt:

Frei nach Motiven von Benjamin von Stuckrad-Barres Bestseller 'Soloalbum' aus dem Jahre 1998 inszeniert Regisseur Gregor Schnitzler ('Was tun wenn's brennt?') eine lockere Comedy über männlichen Liebeskummer und seine vertrackten Folgen. Dabei verzichtet er größtenteils auf die im Buch starken Beobachtungen zur Popkultur, macht aus dem Narziss einen Sprücheklopfer, der im Großstadtrevier nach Anerkennung jagt und dabei nur an die Verflossene denkt, die ihm per SMS den Laufpass gegeben hat. [BR][BR]Als 23-Jähriger begeisterte Benjamin von Stuckrad-Barre mit seinem semibiografischen Bestseller nicht nur das Feuilleton, 300 000 Leser verschlangen seinen umstrittenen Einblick in die Szene. Kein leichtes Unterfangen, den Abgesang auf die Popkultur unterhaltend auf die Leinwand zu bringen. Gregor Schnitzlers Filmversion beschränkt sich auf das Thema Liebeskummer und Beziehungsstress. Held Ben ist cooler Redakteur im angesagtesten Berliner Musikmagazin und sonnt sich im Ruhm: Ein Daumenheben oder -senken von Mr. Wichtig beeinflusst ganze Musikerkarrieren. Als er seine Freundin Katharina an ihrem Geburtstag versetzt und statt dessen sich mit einem Partyluder amüsiert, schickt sie ihm per SMS das Aus, verziert mit einer Songzeile von den Smashing Pumpkins: 'The killer in me is the killer in you'. Erst einmal zieht sich der Egomane beleidigt in seine vermüllte Wohnung zurück, redet sich später ein, Katharina sei sowieso ein Fehlgriff und treibt's mit verschiedenen Damen. Dazwischen mal als Kick ein Fläschchen Hustensaft vom Feinsten. Doch irgendwann kapiert der Solist, er liebt das Weib. Und übt sich in nicht gerade subtilen Methoden der Rückgewinnung. [BR]Die Aufwertung von Bens Kumpel - der ständig neue Drogencocktails mixende Alf und der verklemmte Oasis-Experte Christian - dämpfen die Egozentrik der ursprünglichen Romanfigur, der sich in Selbstmitleid suhlende Film-Ben zieht wenig Sympathie auf sich, Jungmime Matthias Schweighöfer wirkt gegen die flott aufspielenden 26-jährigen Oliver Wnuk und Christian Näthe gar seltsam blass. In zehn Kapiteln bzw. unter zehn schematischen Regeln (von Nr. 1: 'Liebeskummer bloß nicht zulassen', bis Regel Nr. 10 'Den Tiefpunkt zum Wendepunkt machen!') stolpert der Verlassene durch sämtliche Stationen unglücklicher Liebe und Eifersucht. Die Lacher sind programmiert, wenn das Frustbündel dem vermeintlichen Nebenbuhler ins Auto pinkelt und dabei sein bestes Teil einklemmt, welches auch schon mal bei der falschen Frau den Dienst verweigert oder bei einer anderen nur ziemlich ramponiert aufersteht. [BR]Wie bei einer Sitcom folgen die Sketche Schlag auf Schlag, leider manchmal auch ins Wasser. Das sollte ein junges Zielpublikum aber nicht von diesem harmlosen Vergnügen abhalten. Da der Buchautor und frühere Gagschreiber von Harald Schmidt kurz vor Kinostart seine Trennung von Anke Engelke öffentlich verkündet und sich so wieder ins Gespräch gebracht hat, steigt auch der mediale Aufmerksamkeitsfaktor. Vom provozierenden Kultroman der Popliteratur ist zwar nicht viel übriggeblieben, aber bei Liebeskummer kann jeder mitleiden. Und mit der Musik von Oasis bis zum Titelsong 'Ans Ende denken wir zuletzt' der Sportfreunde Stiller punktet 'Soloalbum' zusätzlich. Einem Kassenerfolg steht also potenziell nichts im Wege. mk.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Verfilmung des gleichnamigen Romans von Benjamin von Stuckrad-Barre: Ein junger Mann wird von seiner Freundin verlassen und versucht sich mit Musik, Alkohol und eben "Soloprojekten" zu trösten.

Kurzbeschreibung

Der 24-jährige Ben führt ein Leben, von dem andere nur träumen. Er ist umjubelter Redakteur beim angesagtesten Musikmagazin Berlins, Dauergast auf den coolsten Partys der Stadt und mit den Stars der Branche auf Du und Du. Doch die Herrlichkeit verblasst schlagartig, als Freundin Katharina mit ihm Schluss macht! Nach dreijähriger Beziehung!! Per SMS!!!

Eine solche Abfuhr geht selbst an Ben nicht spurlos vorüber. Unterstützt von seinen zwei besten Freunden Christian und Alf versucht er, sein Leben künftig als "Soloalbum" zu bestreiten. Doch das ist gar nicht so einfach!

Ben unternimmt alles Mögliche, um Katharina zu vergessen - und gleichzeitig alles Unmögliche, um sie zurückzugewinnen. Denn eines hat er nun begriffen: Katharina war wohl doch die Richtige!
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