Ich habe, zugegebenermaßen, keine Ahnung, wer den dieser seltsame Herr ist. Noch nie gehört (Insider und Fans dürfen ruhig lachen). Mir wurde nur berichtet, auf welchem Terrain er sich bisher bewegt haben soll. Was ich mir also vorstellen kann, ist, dass dieses Zauberwerk mit seinen bisherigen bricht. Und was ich weiß, dass ich gefangen bin. Solo Piano ist wörtlich zu nehmen. Und das ist gut so. Sehr gut sogar. Sechszehn eher kleinlaute, melancholisch angehauchte Stücke, die uns mal klassisch, mal jazzig, mal fast schon funky entgegenkommen. Aber eben immer unaufdringlich und zurückhaltend. Zugleich dennoch so intensiv, dass man sich zwangsläufig verlieben muss. Hier besteht also nicht nur die Gefahr der Abhängigkeit, hier ist sie garantiert. Musik, die über jeden musikalischen Zweifel (und über jedes musikalische Genre) erhaben ist.