Das Pinguinpaar Floe und Fin bebrüten abwechselnd ihr Ei und begeben sich auf Futtersuche ins Meer. Nachdem das Küken Solo geschlüpft ist, wird es von seinen Eltern mit Fischöl und Fisch versorgt. Doch eines Tages kehrt der Vater Fin nicht von der Futtersuche zurück. Mutter Floe muss Solo am Brutplatz zurücklassen, um Futter zu besorgen. Doch die anderen Pinguine machen sich gleich über das Pinguinmädchen her - und Solo erschreckt so sehr, dass sie flüchtet. Auf ihrer Suche nach ihrer Mutter wird sie fast von einer Raubmöwe getötet, doch im letzten Augenblick rettet sie ihr Vater Fin, der sich in einem Fischernetz verfangen hatte. Gemeinsam kehren sie an den Brutplatz zurück und nach einiger Zeit stößt auch Mutter Floe wieder zu ihnen.
"Solo" ist ein wunderschön illustriertes Bilderbuch, das kein bisschen kitschig ist. Das Leben in der Antarktis wird in kräftigen Farben (z.B. Sonnenuntergang) ins Bild gesetzt, ohne aufgesetzt zu wirken. Kinder erfahren etwas über das Leben der Pinguine - und spannend ist die Geschichte auch. Die Szenen, in denen der Vater nicht zurückkehrt und Solo alleine umherirrt, sind schon sehr traurig. Aber es geht ja gut aus :) Unserem Sohn hat das Buch auch sehr gut gefallen.