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Solo: Ein James-Bond-Roman: 8 CDs [Audiobook, Ungekürzte Ausgabe] [Audio CD]

William Boyd , Dietmar Wunder , Patricia Klobusiczky
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Kurzbeschreibung

1. Oktober 2013

Ein brandneuer James Bond-Roman - gesprochen von der Stimme Daniel Craigs.

1969. Ein altgedienter Geheimagent. Ein einsamer Auftrag. Eine Lizenz zum Töten. William Boyd, Meister der Täuschung und des doppelten Spiels, gilt seit seinem Roman Ruhelos als Großer der Spionageliteratur und führt nun erstmals 007 selbst auf Abwege. Von Ian Fleming Publications auserkoren, der berühmtesten Agentenfigur der Welt neues Leben einzuhauchen, hat William Boyd ein raffiniert-verwickeltes Bond-Abenteuer geschrieben. Klassisch, voll unerwarteter Wendungen, mit zwei enigmatischen Bondgirls und endlich wieder einem 007, der Wodka Martini trinkt, geschüttelt, nicht gerührt William Boyd, 1952 in Ghana geboren, gehört zu den überragenden europäischen Erzählern unserer Zeit. Er schreibt Romane, Kurzgeschichten und Drehbücher und wurde vielfach ausgezeichnet. William Boyd lebt mit seiner Frau in London und Südfrankreich Dietmar Wunder ist Dialogbuchautor, Synchronsprecher und -regisseur. Er leiht Stars wie Robert Downey Jr. und Jude Law, vor allem aber James-Bond-Darsteller Daniel Craig seine Stimme.

Gelesen von Dietmar Wunder, 8CDs


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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: OSTERWOLDaudio (1. Oktober 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3869521821
  • ISBN-13: 978-3869521824
  • Größe und/oder Gewicht: 13,3 x 13,3 x 2,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 405.473 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

William Boyd, 1952 in Ghana geboren, gehört zu den überragenden europäischen Erzählern unserer Zeit. Er schreibt Romane, Kurzgeschichten und Drehbücher und wurde vielfach ausgezeichnet. William Boyd lebt mit seiner Frau in London und Südfrankreich.



Dietmar Wunder ist Dialogbuchautor, Synchronsprecher und -regisseur. Er leiht Stars wie Robert Downey Jr. und Jude Law, vor allem aber James-Bond-Darsteller Daniel Craig seine Stimme.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

1. Im Traum beginnt Verantwortung James Bond träumte. Seltsamerweise wusste er auf Anhieb, wo und wann der Traum sich abspielte – es war im Krieg und er war sehr jung und lief allein auf einem eingesunkenen Feldweg in der Normandie, inmitten von dichten Schlehenhecken. In seinem Traum bog Bond ab und erblickte in einem flachen Graben am Rand des schlammigen Pfads die durchnässten, zusammengedrängten Leichen von drei britischen Fallschirmjägern. Schockiert hielt er inne – der leblose Haufen schien auf eigenartige Weise Teil des Erdreichs zu sein, er erinnerte eher an ein aufkeimendes Gewächs als an menschliche Wesen –, aber von hinten kam wütendes Gebrüll, er solle weitergehen. Jenseits des Grabens schritt ein Bauer hinter seinem Kaltblütergespann einher und pflügte geschäftig seinen Acker, als fände der Krieg nicht statt und als hätten diese toten Männer und die kleine Kommandopatrouille, die bang und wachsam seinen Wirtschaftsweg entlangging, absolut nichts mit seinem Alltag zu tun – Bond fuhr aus dem Schlaf hoch. Der Traum hatte ihn durch seine ungeheure Anschaulichkeit und gespenstische Präzision nachhaltig verstört. Sein Herz pochte vernehmlich, als liefe er immer noch zielstrebig über diesen schlammigen Weg an den toten Fallschirmjägern vorbei. Er dachte über den Zeitpunkt nach: Er konnte ihn genau benennen – es war am späten Vormittag des 7. Juni 1944 gewesen, einen Tag nach der Invasion in Frankreich – am Tag nach dem D-Day. Warum träumte er vom Krieg? Bond verirrte sich nur selten in den finsteren Wald seiner Erinnerungen an damals. Mit beiden Händen fuhr er sich durchs Haar und schluckte. Er hatte Halsschmerzen. Zu viel Alkohol am Vorabend? Er griff nach dem Wasserglas auf seinem Nachttisch und trank ein paar große Schlucke. Dann legte er sich wieder hin, um über die Ereignisse vom 7. Juni 1944 zu sinnieren. Mit einem grimmigen Lächeln stand er schließlich auf und ging nackt ins Bad. Das Dorchester verfügte über die besten Duschen ganz Londons, mit kraftvollem Wasserstrahl, der seine Haut auf fast schmerzhafte Weise zum Prickeln brachte, während die traumatischen Erinnerungen an jenen Tag im Jahr 1944 langsam fortgespült wurden. Die letzten zwanzig Sekunden duschte er kalt. Allmählich wurde es Zeit für das Frühstück. Sollte er es im Zimmer oder unten im Speisesaal einnehmen? Unten, beschloss er, dort würde alles frischer sein. Bond rasierte sich und schlüpfte in einen Anzug aus dunkelblauem Kammgarn, kombiniert mit einem hellblauen Hemd und einer schwarzen Seidenstrickkrawatte. Als er den Knoten festzog, fielen ihm unwillkürlich weitere Details ein. Damals war er neunzehn Jahre alt, Leutnant im Sicherheitsdienst der Marine-Freiwilligenreserve und als »Beobachter« der BRODFORCE zugeteilt, die zur 30 Assault Unit gehörte, einem Elitekommando, das Geheimnisse der Gegenseite – Dokumente, Akten und Verschlüsselungsgeräte – aufspürte und alle Plünderungen, die nach der Schlacht zulässig sind, durchführte. Tatsächlich hielt Bond Ausschau nach einer neuen Version der Chiffriermaschine, die die Wehrmacht benutzte, und wollte durch rasches Eingreifen den Feind überrumpeln und jede Gegenwehr von vornherein ausschließen. Am D-Day und am Tag danach landeten verschiedene kleine Untereinheiten der 30 AU an den Stränden der Normandie. BRODFORCE war die kleinste, nur zehn Kommandosoldaten, mit einem Offizier, Major Niven Brodie – und Leutnant Bond. Eine Stunde nach Sonnenaufgang hatten sie im Jig-Sektor von »Gold Beach« ihr Landungsboot verlassen und wurden in einem Armeelaster nach Sainte Sabine gebracht, einem Provinzstädtchen unweit des Chateau Malflacon, Hauptquartier der SS in dieser Region. Von dort aus rückten sie gemeinsam mit einem Vorstoßtrupp der Kanadischen Infanterie zu Fuß über die tiefen, schmalen Wege der normannischen Bocage vor. Der Vorstoß vom »Gold Beach« ins Hinterland war so schnell erfolgt, dass es keine richtige Front gab. BRODFORCE eilte den britischen und kanadischen Einsatzkräften voraus, um sich so schnell wie möglich die Beute einzuverleiben, die sie im Chateau Malflacon vorfinden würden. Und als sie unterwegs die toten Fallschirmjäger gesehen hatten, war es Major Brodie höchstselbst, der Bond angeherrscht hatte, er solle weitergehen … Bond kämmte sich und strich die widerspenstige Locke zurück, die ihm ständig in die Stirn fiel. Vielleicht sollte er sich anders frisieren, so wie dieser Fernsehfritze – wie hieß er doch gleich? –, mit einem kurzen Pony, ganz ohne Scheitel, wie es jetzt Mode war. Nein, dachte er, pas mon style. Wieder schluckte er – er hatte wirklich Halsschmerzen. Er verließ das Zimmer, schloss die Tür ab und ging zum Lift. Während er den Knopf drückte, dachte er, ja, Rührei mit Speck, jede Menge Kaffee, eine Zigarette, dann wäre alles wieder im Lot – Die Lifttüren öffneten sich. »Guten Morgen«, sagte eine Frauenstimme von drinnen. »Morgen«, erwiderte Bond mechanisch und trat hinein. Den Duft erkannte er auf Anhieb – die Vanille- und Irisnoten von Guerlains Shalimar. Ein unvergesslicher Duft, den seine Mutter früher benutzt hatte. Ihm war, als hätte er die Tür zu seiner Kindheit geöffnet. So vieles aus seiner Vergangenheit stürmte heute auf ihn ein, dachte Bond und blickte zu der Frau, die in der Ecke lehnte. Sie lächelte ihm zu, mit einer fragend hochgezogenen Augenbraue. »Alles Gute zum Geburtstag?«, sagte sie. »Woher wissen Sie, dass ich Geburtstag habe?« Bond gelang es mit einiger Mühe, nicht allzu überrascht zu klingen. »War bloß geraten«, erklärte sie. »Es ist mir nicht entgangen, dass Sie gestern Abend gefeiert haben. Genau wie ich – das merkt man sofort. Feiernde unter sich.« Bond räusperte sich, die Hand am Krawattenknoten, und rief sich den Vorabend in Erinnerung. Die Frau hatte ebenfalls im Speisesaal gesessen, ein paar Tische von ihm entfernt. »Stimmt«, sagte er etwas zerknirscht. »Ich habe Geburtstag …« Er spielte auf Zeit, sein Verstand kam nur langsam in Gang. An diesem Morgen war er definitiv nicht auf dem Posten. Der Lift surrte nach unten in die Lobby. »Und Sie … was haben Sie gefeiert?«, fragte er. Jetzt fiel es ihm wieder ein – sie hatten beide Champagner getrunken und einander von fern zugeprostet. »Den vierten Jahrestag meiner Scheidung«, antwortete sie trocken. »Das ist mittlerweile ein festes Ritual. Ich gönne mir Cocktails, ein festliches Abendessen, Jahrgangs- champagner und eine Nacht im Dorchester – und dann schicke ich ihm die Rechnung.« Die Frau war hochgewachsen, langgliedrig, Bonds Schätzung nach etwa Mitte dreißig, sie hatte ein schönes, markantes Gesicht und dicke, honigblonde Haare, schulterlang und in einer schwungvollen Welle nach außen frisiert. Blaue Augen. Skandinavierin? Sie trug einen einteiligen Hosenanzug aus marineblauem Jersey mit einem auffälligen goldenen Reißverschluss, der knapp oberhalb der Lenden ansetzte und bis zum Hals reichte. Der enganliegende Stoff brachte ihre vollen Brüste zur Geltung, wie Bond anerkennend registrierte. Für den Bruchteil einer Sekunde flackerte Lust in seinen Augen auf, ein bewusstes Signal, das von seinem Gegenüber sofort erwidert wurde: Botschaft angekommen. Die Lifttüren gingen mit einem »Ping« auf – Erdgeschoss. »Einen schönen Tag noch«, sagte sie lächelnd und entschwand in die weitläufige Lobby. Im Speisesaal bestellte Bond eine große Portion Rührei und dazu ein halbes Dutzend Scheiben grünen Speck, gut durchgebraten. Während er auf sein Frühstück wartete, nahm er einen tüchtigen Schluck starken, schwarzen Kaffee und steckte sich die erste Zigarette des Tages an. Man hatte ihm den gleichen Tisch zugewiesen wie am Vorabend. Die Frau hatte zu seiner Linken gesessen, drei Tische weiter in der Ecke, so dass Bond den Kopf nur leicht zu drehen brauchte, um eine perfekte Sicht zu haben und ihr eine ebenso perfekte Sicht zu bieten. Vor dem Essen hatte Bond zwei Dry Martinis im Fielding’s getrunken, dem privaten Spielkasino, wo er beim Chemin de fer binnen zwanzig Minuten fast hundert Pfund verlor, aber davon wollte er sich auf keinen... -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Polizeiruf 110 10. Oktober 2013
Von Sommerwind TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Das war wohl nichts, Boyd. William Boyd. Mit "Ruhelos", einem atmosphärischen Kriminal- und Gesellschaftsroman hatte sich der englische Romancier 2006 vielen als legitimer Ian-Fleming-Nachfolger empfohlen. "Solo" ist aber nichts anderes als eine lustlos abgesonderte Auftragsarbeit. Uninspiriert, niveaulos und so aufregend wie ein "Polizeiruf 110" am Sonntagabend. Derlei Sendungen werden von Spiegel Online immer nach einem bestimmten Raster bewertet. Das versuche ich hier auch einmal.

GLAUBWÜRDIGKEIT

Geht so. Der Roman spielt in England, Afrika und den Vereinigten Staaten. Es geht um afrikanische Militärs, einen undurchsichtigen Millionär, zwielichtige CIA-Agenten, Öl, einen fiesen Söldner mit Handicap (das im Lauf des Romans noch größer wird) und Bonds ziemlich ernstgemeinte amouröse Abenteuer. Letztgenanntes ist NATÜRLICH unglaubwürdig. Ansonsten eine ziemlich hausbackene Story ohne Bösewichte im üblichen Bond-Format. Alles eher kleine Halunken, keine psychotischen Apokalyptiker. Der Titel rührt übrigens von Bonds Alleingang in Washington her. Aber das ist auch irgendwie egal. Das plötzliche und offene Ende wirkt unmotiviert, lässt aber befürchten, dass Boyd das Ganze als Fortsetzungsroman angelegt hat. Kann man das bitte noch verhindern?

KÖRPEREINSATZ

Spärlich. Aber wenn, dann gibt es ordentlich auf die Fresse. Geschossen wird auch, und der Fiesling hat eine üble Angewohnheit bezüglich feindlicher Kombattanten. Ansonsten erweist sich Bond als ziemliches, in die Jahre gekommenes Weichei …

HUMOR

Fehlanzeige. (Mehr braucht man dazu nicht zu sagen.)

SPANNUNG

Damit hat es eine ganz eigene Bewandtnis.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lizenz zum Schreiben: Boyd meets Bond 18. Oktober 2013
Von alasca
Format:Gebundene Ausgabe
Ian Flemings 1962 veröffentlichtes Rezept "Wie man einen Thriller schreibt" geht so: "Man muss es schnell tun", erklärt Fleming darin. "Geben Sie sich sechs Wochen. Schreiben Sie 2000 Wörter am Tag, so kommen Sie auf die erforderliche Länge. Halten Sie nicht inne. Zerbrechen Sie sich nicht den Kopf."

Von William Boyd ist man weit Anspruchsvolleres gewohnt, so dass ich überrascht war zu hören, dass er im Auftrag der Erben Flemings den neuesten Bond-Roman vorgelegt hat. Spannende Kombination, dachte ich: Bond meets Boyd, trash meets literature. Ich war neugierig, wie Boyd das Bond-Stereotyp veredeln, ihm neues Leben einhauchen würde.

Um es gleich zu sagen: Es ist ihm nicht gelungen.

Dabei lässt es sich durchaus gut an: Boyds Sprache ist gewohnt flüssig, aber keinesfalls anspruchslos. Der Plot ist wendungsreich und überrascht immer wieder. Napalm, Super Constellations, Afrofrisuren, Schlaghosen etcetera beschwören den Zeitgeist der späten Sechziger, und auch der Schauplatz Westafrika mit seinen Extremen kommt sehr farbig rüber.

Hardcore-Bondianer werden trotzdem mit diesem Bond hadern, denn der 007 dieses Buches kommt anfangs ungewohnt weichgespült daher. Warum betäubt er Gegenspieler, die er eigentlich töten müsste? Warum bleibt er so lange passiv-reaktiv? Auch der Gentleman hat Leistungspause: Bond als Spanner, Dieb und Lügner? Wir erleben einen Bond, der an seinem 45. Geburtstag über existenzielle Einsamkeit nachsinnt und von plötzlich aufkommenden Erinnerungsbildern aus dem Zweiten Weltkrieg heimgesucht wird; ein Bond, der an anderer Stelle erkennen muss, dass er unfähig ist, sein bekanntes Gefühlsterrain zu verlassen.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Minerva TOP 1000 REZENSENT
Format:Kindle Edition
Inhalt: Die Handlung spielt Ende der Sechziger Jahre des letzten "Jahrtausends". James Bond ist gerade 45 geworden. Er wird in ein afrikanisches Land geschickt, um den dort herrschenden Bürgerkrieg zu beenden, indem er die Rebellen unschädlich macht ...

Boyd schreibt diesen geradlinigen, recht gut konstruierten Thriller im Stile Ian Flemings ohne umfangreiche Beschreibungen mit einem ziemlich authentischen Bond und kopiert dabei keine Handlungskomponenten wie Sebastian Faulks. Der Roman bietet nach einem etwas action-armen Beginn die eine oder andere unerwartete Wendung und ist spannend bis zum Schluss. Zwei Sachen haben allerdings mich gestört: Zum einen hatte ich manchmal den Eindruck, die Menükarte eines Restaurants zu lesen, so häufig wurde beschrieben, was Bond isst und trinkt. Zum anderen empfand ich insbesondere im Bezug auf Bonds Undercover-Identitäten nicht alles glaubwürdig. Dafür einen Stern Abzug.

FAZIT: Vielleicht nicht das Thriller-Highlight des Jahres, aber ein solider, schnörkelloser James-Bond-Thriller mit ansprechendem Plot und einem James Bond, wie er sein sollte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Missratene Aufragsarbeit 31. Januar 2014
Von il mostro gentile VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Die Story:
In einer jungen westafrikanischen Republik wurden Ölvorkommen von immensem Ausmaß entdeckt. Die beiden verfeindeten Volksstämme des Landes beanspruchen den Reichtum jeweils für sich. Einer der beiden Stämme löst sich aus dem Staatsgebilde und erklärt sich für unabhängig. Dar darauf folgende Bürgerkrieg gefährdet die wirtschaftlichen Interessen der Westmächte Großbritannien und USA. James Bond (Agent 007) erhält den Auftrag sich, als Journalist getarnt, Zugang zum Präsidenten des abtrünnigen Staatsteils zu verschaffen. Er soll diesen mit "allen Mitteln" zur Aufgabe bewegen.
Bond tut, wie ihm befohlen und gerät von einer Gefahrenquelle in die nächste, um am Ende als (unglücklicher?) Sieger dazustehen.

Meine Bewertung der Story:
Mäßig originelle Geschichte ohne wirkliche Spannungsmomente. Plätschert mehr oder weniger vor sich hin, ohne zu fesseln. Verdient maximal **

Schreibstil:
Für William Boyd-Kenner erschreckend schwach! Man erkennt sofort, dass der Autor sich dieser Auftragsarbeit absolut uninspiriert entledigt hat. Wer "Einfache Gewitter" oder auch "Ruhelos" gelesen hat, beginnt sofort daran zu zweifeln, dass hier ein und derselbe Autor geschrieben hat. Die Sprache ist leidenschaftslos. Es baut sich kein Spannungsbogen auf, der den/die Leser(in) in seinen Bann zieht, Die Beschreibung der Liebesszenen hat die erotische Spannung der Paarung von Nacktschnecken. Einzig der Rückblick in den männlichen Chauvinismus und das Macho-Gehabe der Sechzigerjahre erscheint authentisch.
Meine Bewertung des Schreibstils:
Weitestgehend inakzeptabel. Verdient gerade mal *

Gesamtfazit:
Aus meiner SUBJEKTIVEN Perspektive auf gar keinen Fall empfehlenswert. Für die rund 20,00€ des Kaufpreises kann man besser lecker essen beim Italiener oder sonst wo.
Deshalb insgesamt nur *
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4.0 von 5 Sternen Kalter Krieger mit Schattenseiten
SOLO spielt 1969, dem Jahr, in dem der Filmbond gerade in den Alpen weilte und dort seinem Erzfeind Blofeld auf die Schliche kam. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von BondandBeyond.de veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Spannend
William Boyd hat James Bond sehr gut dargestellt. 007 mit selbstzweifeln und einer angekratzten Psyche. So habe ich den Charakter noch nie erlebt. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Fabian Bielefeld veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen akzeptable Fortsetzung der Bond-Romane
„Der gute alte Bond“ möchte man nach der Lektüre dieses Romans sagen, denn irgendwie hatte man nach all den Romanen von Fleming das Bedürfnis danach, wieder den... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Krenberger veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen In Ansätzen nicht schlecht ...
William Boyd wollte die James-Bond-Romane zurück in die 60er Jahre bringen und somit direkt an Flemings James Bond anknüpfen. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von A.W. veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen 'Es war das erste Mal, dass er klipp und klar mit seiner eigenen...
'Es war das erste Mal, dass er klipp und klar mit seiner eigenen Sterblichkeit konfrontiert worden war, das erste Mal, dass er dem Tod ins Auge gesehen hatte. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von sabatayn76 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen ein Geschenk für mein Mann
Mein Mann hat sich sehr gefreut über das Buch und fand es äußerst spannend.
Sehr zu empfehlen wenn man Bond Fan ist.
Vor 6 Monaten von Marina Siebmann veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen ein klassischer James Bond
Mein erster Roman von Solo. Aber die Figur von J B kommt mir vertraut vor. James Bond hat den brittischen Charme von Sean Connery und die Agilität von Daniel Craig.
Vor 8 Monaten von Martini veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Typisch James Bond-Roman
Als James Bond Fan fand ich das Buch unterhaltsam, eben ein Bond.
Mehr habe ich auch nicht erwartet.
Wer mehr Action möchte, der muss woanders suchen.
Vor 8 Monaten von pististibi veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Schöne Zeitreise
Da das Buch Ende der 60. Jahre spielt, stellt es zugleich eine schöne Zeitreise in die damalige "gute alte Zeit" dar. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Mad Max veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Langweilig !!!!
In den 40 Jahren die ich jetzt Bücher lese ( Hauptsächlich Thriller, Kriminalromane etc.) war ich noch nie so enttäuscht wie nach diesem Buch. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Andreas Hennel veröffentlicht
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