Soll Und Haben (Kommentierte Gold Collection) und über 1 Million weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle . Erfahren Sie mehr

Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Soll und Haben
 
 
Beginnen Sie mit dem Lesen von Soll Und Haben (Kommentierte Gold Collection) auf Ihrem Kindle in weniger als einer Minute.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Soll und Haben [Gebundene Ausgabe]

Gustav Freytag
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition EUR 4,33  
Sondereinband EUR 9,95  
Gebundene Ausgabe, 30. Oktober 2009 --  
Taschenbuch EUR 28,99  
Unbekannter Einband --  

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 895 Seiten
  • Verlag: Anaconda (30. Oktober 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866474261
  • ISBN-13: 978-3866474260
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 13 x 5,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 424.202 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Gustav Freytag
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Gustav Freytag auf Amazon

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Beamtensohn Anton und der gleichaltrige, mittellose jüdische Jüngling Veitel Itzig, beide aus Ostrau stammend, beginnen in Breslau eine Kaufmannslehre. Während der redliche Anton Karriere macht, ruiniert sich der überehrgeizige Itzig. Jahre später begegnen sie sich im Haus des Freiherrn von Rothsattel wieder, und fortan scheinen ihre Lebenswege auf dramatische Weise miteinander verwoben. Mit seinem imposanten, ganz seiner Zeit verhafteten bürgerlichen Roman »Soll und Haben« avancierte Gustav Freytag (1816-1895) zu einem der meistgelesenen deutschen Autoren seines Jahrhunderts.

Autorenporträt

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)
Freytag, Gustav dt. Schriftsteller * 13.7.1816 Kreuzburg (Schlesien) †30.4.1895 Wiesbaden Soll und Haben, 1855 Gustav Freytag gilt neben Theodor R Fontane und Theodor R Storm als bedeutendster Vertreter der deutschsprachigen Erzählliteratur des bürgerlichen Realismus und zählte bis ins 20. Jahrhundert zu den meistgelesenen Autoren Deutschlands. Sein Hauptinteresse galt der kritisch-ironischen Schilderung der bürgerlichen Gesellschaft in den Jahrzehnten nach der deutschen Revolution von 1848. Freytag, der einer angesehenen Familie entstammte - der Vater war Arzt und Bürgermeister -, schlug nach dem Studium der Philologie die Laufbahn des Hochschullehrers ein. Mit Übernahme der Schriftleitung der Zeitschrift Die Grenzboten begann seine erfolgreiche Karriere als Journalist. Vor dem Hintergrund der gescheiterten Revolution von 1848 trat Freytag für eine bürgerlich-liberale Erneuerung Deutschlands und die Gründung eines deutschen Einheitsstaats ein. Parallel zur schriftstellerischen Tätigkeit, die sich zunächst auf das Theater (Die Journalisten, 1852), später auf kulturhistorische Themen konzentrierte (Bilder aus der deutschen Vergangenheit, 5 Bde., 1859-67), engagierte sich Freytag nach seiner Ernennung zum Hofrat (1854) verstärkt in der Politik. Nachdem er 1867-70 als Abgeordneter im Reichstag des Norddeutschen Bundes amtiert hatte, seine nationalliberalen Vorstellungen jedoch wenig Gehör fanden, zog er sich ins Privatleben zurück und widmete sich - nach der Teilnahme als Berichterstatter am Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 - seinem literarischen Alterswerk (Die Ahnen, 6 Bde., 1872-80). Autobiografie: G. Freytag, Erinnerungen aus meinem Leben, 1996. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Sondereinband .

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Nach einer anderen Ausgabe dieses Buches suchen.
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Auszug | Rückseite
Hier reinlesen und suchen:

Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 

 

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
52 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein verkanntes Meisterwerk 26. September 2005
Format:Sondereinband
Gustav Freytags Roman "Soll und Haben" ist der meistgelesene deutschsprachige Roman in der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts. Dass dieses Werk heute weitgehend unbekannt ist, ist eine Folge des Missbrauchs des Buches durch die Nazis im 3. Reich.
Dass ein Jude der Schurke in einem Roman ist, sieht heute - aus der Rückblende auf die schreckliche deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert - antisemitisch aus. Aber man übersieht dabei, dass der Roman 1855 erschienen ist, also ein ganzes Lebensalter vor der Machtergreifung durch Hitler und seine Schergen. Es ist ein ganz anderes Denken, auf dem der Roman basiert. Auch ist es keinesfalls so, dass DIE Juden im Buch die Bösen wären, es gibt Schurken aller Colour, es gibt den im Grunde sehr anständigen jüdischen Kaufmann Hirsch Ehrental und mit dessem Sohn Bernhard den Guten schlechthin im Buch.
Gustav Freytag als Antisemiten bezeichnen kann nur, wer seine Biographie nicht kennt. Er war selbst mit einer Jüdin verheiratet und in einer Organisiation aktiv, die sich mit Nachdruck gegen antisemitische Tendenzen in Deutschland wandte.
Der literarische (und nicht der politische) Wert des Romans sollte allerdings von derlei Betrachtungen ohnehin unberührt bleiben. Mitreißend und in einer bildreichen Sprache schildert der Autor den Werdegang des Anton Wohlfart, der - von unterschiedlichen Wendungen des Schicksals gebeutelt - zum Mann wird und seinen Charakter in schwierigen Zeiten formt.
Der Roman war zu seiner Zeit auch von Kritikern hochgelobt; Fontane verglich ihn mit den Werken von Dickens, Thackeray und Cooper, Felix Dahn gar mit Goethes Wilhelm Meister.
Ein verkanntes Meisterwerk, das zu lesen sich wirklich überaus lohnt!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von P. Mayer
Format:Sondereinband
Da ich des Öfteren gerne mal Bücher lese, die zu Ende des 19. bzw zu Beginn des 20. Jahrhunderts geschrieben worden sind habe ich letzthin beschlossen mir "Soll und Haben" von Gustav Freytag zu kaufen und zu lesen.

Das Werk, heute oftmals als antisemitisch verschrien handelt vom Leben des Sohnes eines Kalkulators vom Lande der nach dessen Tod in die Großstadt zieht um eine Laufbahn als Kaufmann einzuschlagen.

Bis zum Ende der Geschichte erlebt er einige Abenteuer, Enttäuschungen und opfert sich nicht selten auf um anderen Menschen aus seinem Bekanntenkreis zu helfen.

Dabei ist er aber immer darauf bedacht, seinem guten und ehrlichen Wesen zu entsprechen und zu Handeln wie es ihm sein Gewissen befiehlt, auch wenn er dabei oft auf Unverständnis stößt und Undank erntet.

Wo Licht ist ist auch Schatten und wo ein Held ist ist immer auch ein Bösewicht.

Derer gibt es in diesem Buch viele, degenerierte Adelige, polnische Freischärler die die grenznahen Städte unsicher machen und - heute undenkbar - jüdische Schacherer die ihr Vermögen durch das Unglück in Geldnot geratener Bürger vermehren.

Allerdings werden die jüdischen Akteure dieses Romans nicht pauschal typisiert und kollektiv verdammt, wie es während des dritten Reiches der Fall war.

Auch unter ihnen gibt es liebenswerte und hilfreiche Gestalten.

Das der Hauptbösewicht mit Namen Feitel Itzig ebenfalls ein Jude ist der durch Schacherei, Betrug und Pfandbriefe eine adelige Familie um ihren Besitz bringen will mögen geschichtlich weniger versierte Zeitgenossen als Antisemitismus werten, sieht man die Geschichte allerdings im Kontext der Zeit in der sie geschrieben wurde kann man dies so nicht stehen lassen.

Da die Majorität der Geldverleiher jener Zeit eben Juden waren, was sollten sie auch sonst machen, aus dem Handwerk waren sie ja weitgehend ausgeschlossen und an die Zinsgesetzgebung dieser Zeit nicht gebunden, waren die Geldgeschäfte mittes Schuldscheinen und Pfandbriefen nun mal ein jüdisches Steckenpferd.

Das bei diesen Geschäften selbstredend wenig Rücksicht auf den Schuldner genommen wurde liegt in der Natur der Sache.

Deshalb die Juden als Volk pauschal zu verurteilen war ein Fehler, den unaufgeklärtere Zeitgenossen früher einmal begangen haben, selbst unsere Nachbarländer ( vor allem Polen und Russen ) gingen am Vorabend des ersten Weltkrieges weit weniger zimperlich mit dieser Volksgruppe um als die Deutschen zu jener Zeit.

Wer Gustav Freytag aus Mangel an historischem Weitblick und aus Unverstand seines Romans wegen als Antisemit bezeichnet, handelt meiner Meinung nach ebenso falsch nur eben in die andere Richtung.

Wer zu jenen Zeitgenossen gehört, die das (Tot-)Schlagwort "Antisemitismus" inflationär einsetzen um unbequeme Zeitgenossen aus der Gesellschaft zu fegen werden mit diesem Buch daher wenig anfangen können.

Wer gerne spannende, oftmals ein wenig romantisch angehauchte Geschichten aus einer Zeit liest in der man sich noch nicht politisch verdächtig machte wenn man die Worte Ehre und Treue gebrauchte und auf leicht altertümliche Redewendungen steht ( so wie ich ; ) der wird an diesem Buch sicher seine Freude haben!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Lothar Müller-Güldemeister TOP 500 REZENSENT
Format:Sondereinband
Der Held dieses Werks mit dem vielversprechenden Namen Anton Wohlfahrt ist und verhält sich von Seite 1 bis Seite 859 des Buches edel, wahrhaftig, ritterlich und zugleich kraftvoll, mannhaft und jeder Situation physisch, intellektuell und moralisch gewachsen. Dagegen sind die anderen: die Schacherer (zumeist Juden, allen voran "Veitel Itzig"), der degenierte deutsche Landadel, die polnischen Aufrührer lügnerisch, gierig, ehrlos oder feige, selbst die anderen Guten sind bestenfalls schwach, lebenssatt oder skurril. Das ist so schwarzweiß gezeichnet, wie es wohl in einem Roman sein muss, der im 19. Jahrhundert ein Bestseller wurde, weil sich jeder aus ihm (das ist bei heutigen Bestsellern nicht viel anders) je nach Gusto mit seinen höchstpersönlichen, aber auch zeitgemäßen Idealen, Vorurteilen oder Zwangsvorstellungen bedienen konnte. Gleichzeitig ist es aber auch etwas öde, wenn man es aus belletristischem, nicht aus soziologischem Interesse liest, denn diese Schwarzweißmalerei ist doch zu schnell durchschaut und man muss sich durch sie ebenso hindurchquälen wie durch die schwärmerischen, oft seitenlangen Natur- und Gesellschaftsschilderungen und -reflexionen. Der Handlungsbogen ist schwerfällig konstruiert und ächzt oft sehr unter seiner eigenen Last. Die einzige Frage, bei der der Autor den Leser angesichts des durchweg unangefochtenen Protagonisten mitzittern lässt, ist die, ob nicht irgendwann sein Heiligenschein anfängt zu drücken. Aber das ist wohl eher unbeabsichtigt. Schließlich hat man den Eindruck, dass der Autor vom Handel und Unternehmertum, von "Soll und Haben" nicht wirklich viel versteht, dazu erscheinen die Beschreibungen der Geschäfte insgesamt doch recht wolkig und naiv.

Das ist das, was ich gegen den Roman einzuwenden habe. Was andere vorgebracht haben: nämlich den Vorwurf des Antisemitismus, den sie Freytag wegen dieses Romans und des jüdischen Bösewichts Veitel Itzig gemacht haben und machen, lässt sich aus dem Roman jedoch ebensowenig erschließen wie aus Freytags Äußerungen und Verhalten außerhalb dieses Werks. Im Gegenteil macht Freytag an mehreren Stellen des Romans klar, welche Wurzeln der schlechte Charakter Itzigs hat (nämlich keine, die in seiner jüdischen Herkunft liegen) und es werden neben Itzig auch sympathsiche Gestalten jüdischer und abstoßende deutscher Herkunft geschildert. Obwohl Freytag an vielen Stellen seines Romans theoretische Reflexionen einflicht, findet sich nichts, dem sich eine grundsätzliche antisemitische Tendenz entnehmen ließe. Außerhalb dieses Romans hat sich Freytag darüberhinaus ausdrücklich gegen den Antisemitismus gestellt und war am Ende seines Lebens mit einer Jüdin verheiratet. Wer Freytag Antisemitismus unterstellt, muss sehr flüchtig gelesen haben. Dass die Nazis das Werk für ihre Zwecke glaubten missbrauchen zu können, kann man Freytag nicht vorwerfen. Ich habe keinen Zweifel daran, dass er ein erklärter Gegner Hitlers gewesen wäre.

Literaturhistorisch und -soziologisch ist dieser Text interessant; ein wirkliches Lese- oder intellektuelles Vergnügen hat er mir darüber hinaus nicht bereitet . Wer Romane des 19. Jahrhunderts mag, ist bei der englischen, französischen und russischen Literatur besser bedient.
War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:








Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar