... und gleichermaßen zu empfehlen sind die ersten drei CD`s von Landmarq (Solitary Witness, Infinity Parade und The vision pit) auf denen Damian Wilson (auch Sänger der ersten und dritten Threshold-CD`s an den Vocals zu hören ist).
Es handelt sich um melodiösen, poppigen, eigentlich recht abwechslungsreichen Neo-Prog, Vergleichbar vielleicht mit Jadis, oder den Sachen, bei denen Clive Nolan (hier Produzent) seine Finger im Spiel hat. Mir persönlich gefallen Landmarq noch einen kleinen Tick besser als die meisten anderen englischen Vertreter des Neo-Progs, liegt wohl an Wilsons Gesang und starken Stücken wie auf dieser CD z.B. Terracotta Army oder Tippi Hedren (ja, die aus den Hitchcock-Filmen). Stücke wie Forever Young oder Borders sind sehr poppig und könnten auch Fans von normalem Melodic Rock oder AOR gefallen. Ein Einstieg in den harmloseren Neo-Prog bieten Landmarq auf jeden Fall, da hier nichts so unzugänglich oder schwer nachvollziebar ist wie bei vielen Prog-Bands, die für den Alltagsgebrauch für viele Leute einfach zu kompliziert oder anstrengend sind, oder für Leute, die nicht Zeit und Lust haben sich intensiv mit einer CD auseinanderzusetzen. Hier geht alles schnell ins Ohr und verläßt selbiges auch kaum wieder-Ohrwurmgefahr!!! Nach der dritten Scheibe hat Tracy Hitchings den Part am Mikro übernommen, diese CD (Science of conscidence) hat mir persönlich nicht so zugesagt, andere wiederum haben in ihr eine Steigerung erkannt. Ich habe die Gruppe allerdings aus den Augen verloren. Was bleibt sind drei CD`s die ich gut zum relaxen, nebenbeihören laufen lassen kann, die aber trotzdem weit mehr Niveau als das typische Radiogedudel bieten.