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Soldaten: Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben [Taschenbuch]

Sönke Neitzel , Harald Welzer
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 12,99 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

20. September 2012
Dieses Buch legt auf einer einzigartigen Quellengrundlage erstmals eine überzeugende Mentalitätsgeschichte des Krieges vor. Auf der Grundlage von 150.000 Seiten Abhörprotokolle deutscher Soldaten in britischer und amerikanischer Gefangenschaft wird das Wissen um die Mentalität der Soldaten auf eine völlig neue Basis gestellt. In eigens eingerichteten Lagern wurden Kriegsgefangene aller Waffengattungen und Ränge heimlich abgehört. Sie sprachen über militärische Geheimnisse, über ihre Sicht auf die Gegner, auf die Führung und auch auf die Judenvernichtung. Das Buch liefert eine Rekonstruktion der Kriegswahrnehmung von Soldaten in historischer Echtzeit - eine ungeheuer materialreiche Innenansicht des Zweiten Weltkriegs durch jene Soldaten, die große Teile Europas verwüsteten.

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Soldaten: Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben + Abgehört: Deutsche Generäle in britischer Kriegsgefangenschaft 1942-1945 + Täter: Wie aus ganz normalen Menschen Massenmörder werden
Preis für alle drei: EUR 36,93

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Produktinformation


Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Sönke Neitzel, geboren 1968, Lehrtätigkeit in Mainz, Karlsruhe und Bern; 2010 Senior Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen, ist seit 2012 Inhaber eines Lehrstuhls für International History an der London School of Economics (LSE). Bekanntgeworden ist Neitzel mit »Abgehört. Deutsche Generäle in britischer Kriegsgefangenschaft 1942–1945« (2005). Zuletzt erschien von ihm und Harald Welzer in den Fischer Verlagen der Bestseller »Soldaten. Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben« (2011).

Harald Welzer, geboren 1958, ist Direktor von Futurzwei – Stiftung Zukunftsfähigkeit, Professor für Transformationsdesign an der Universität Flensburg. Daneben lehrt er an der Universität Sankt Gallen. In den S. Fischer Verlagen sind von ihm erschienen: ›»Opa war kein Nazi«. Nationalsozialismus und Holocaust im Familiengedächtnis‹ (zus. mit S. Moller und K. Tschuggnall, 2002); ›Täter. Wie aus ganz normalen Menschen Massenmörder werden‹ (2005), ›Soldaten. Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben‹ (zus. mit Sönke Neitzel, 2011), Der FUTURZWEI- Zukunftsalmanach 2013 (2012) und zuletzt ›Selbst Denken‹ (2013). Seine Bücher sind in 21 Ländern erschienen.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine neue Sicht vom Krieg 5. Januar 2013
Obwohl ich schon sehr viel über die Geschichte des Zweiten Weltkriegs gelesen habe, ist Soldaten eines dieser seltenen Bücher, die das eigene Wissen zumindest ins Wanken bringen.
Die Details dürften bekannt sein: In diesem Buch wurden erstmals ca. 150.000 Abhörprotokolle deutscher Soldaten in Kriegsgefangenschaft ausgewertet und analysiert. Das Resultat ist insofern eine neue Sicht auf den Krieg als dass der Leser hier ausnahmsweise wirklich mal relativ nahe an die Innenansicht deutscher Landser, Piloten und U-Bootfahrer herankommt. Während Briefe an die Daheimgebliebenen aus gutem Grund Themen wie Angst, Prositution und Vergewaltigungen nicht wirklich thematisieren, kommt man in der Analyse der Alltagskommunikation deutscher Soldaten diesen Themen deutlich genauer auf den Grund.

Soldaten räumt einmal mehr auf mit der These: Opa hat einfach nur gekämpft, von Kriegsverbrechen hat er nichts gewusst. Gewusst scheint fast jeder alles zu haben, wenn man dem Buch glauben schenken darf. Aber genau hier macht das Buch eine äußerst wichtige Entdeckung. Relevant für die Verbrechen, die geschahen, ist immer auch der Bezugsrahmen, in dem man lebt, arbeitet und eben auch kämpft. So benannte praktisch kein Soldat dieser Zeit Kriegsverbrechen als Kriegsverbrechen. Und natürlich waren willkürliche Erschießungen Aktionen gegen Partisanen.

Soldaten hilft sehr stark dabei, ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie der kämpfende Max Mustermann im Zweiten Weltkrieg dachte, handelte und woran er sich orientierte. Dass das Buch dabei auch aus sprachwissenschaftlicher Sicht ein inhaltlicher Schatz ist, ist fast ein Nebeneffekt.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut wichtiges Buch. 19. Februar 2013
Von RoBeat
Verifizierter Kauf
Sehr gut beleuchtet. Nicht sensationsgierig sondern fundiert psychologisch analysiert. Es wird deutlich, dass Manipulation von Massen auch heute wieder möglich ist und in gewissem Rahmen auch stattfindet - wenngleich mit anderen Zielen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr zu Empfehlen 15. Dezember 2012
Von got_Milk?
Auf der Grundlage von 150.000 Seiten Abhörprotokolle wird die Realität sowie die Mentalität der deutschen Soldaten während der Zeit des 2.Weltkrieges wiedergegeben. Detaillierte Gespräche sowie Erklärungen der unterschiedlichen Situationen und der äußeren Einflüsse (der sogenannte "Referenzrahmen" der Soldaten) vermitteln ein aufschlussreiches Bild. Meiner Meinung nach sehr zu empfehlen, nicht nur für interessierte Leser von Historischen Werken.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Innenansicht des Krieges 13. Dezember 2012
"Wenn man aufhört, Gewalt als Abweichung zu definieren, lernt man mehr über unsere Gesellschaft und wie sie funktioniert, als wenn man ihre Illusionen über sich selbst weiter teilt. (...)Das Vertrauen der Moderne in ihre Gewaltferne ist illusionär. Menschen töten aus den verschiedensten Gründen. Soldaten töten, weil das ihre Aufgabe ist." (S.422)
Das ist wohl, kurz und prägnant zusammengefasst, die Hauptlehre, welche sich aus dem Buch ziehen lässt.
"Soldaten" geht der Frage nach, welcher Motivation die Soldaten von Wehrmacht, Marine, Luftwaffe und SS im Krieg folgten. Da aber alle Bewertung und Interpretation unserer Umwelt auf subjektiver Basis erfolgt, wird zur Einführung zunächst der sog. "Referenzrahmen" der Männer abgesteckt, d. h. man lernt den Krieg und die Welt allgemein durch die Augen der Soldaten sehen und erfährt ihre Bewertungsgrundlagen wie z. B. ihre Sozialisation innerhalb der damaligen Gesellschaft, den hohen Stellenwert militärischer Werte innerhalb der damaligen Gesellschaft allgemein und im Denken der Soldaten im besonderen etc. Denn nur durch diese Verschiebung des Blickpunktes werden uns Heutigen unfassbar erscheinende Taten und Verhaltensweisen ernsthaft verständlich gemacht.
Entscheidend für das Verhalten der Truppe war dabei, so dürften wohl die meisten Leser überraschend erfahren, kaum die Indoktrination durch das NS- System oder die "nationalsozialistische Weltanschauung", sondern v. a. der allgemein hoch eingeschätzte Wert militärischer Tugenden und Verhaltensformen wie Disziplin, Härte, Tapferkeit, etc. und- ausgehend von der eigenen Truppe als dem jeweiligen Hauptbezugspunkt des einzelnen Soldaten- v. a.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, aber nicht sehr gut 24. April 2013
Hier handelt es sich um eine etwas anders angelegte Betrachtung des gleichen Themas wie in Hauptautor Neitzels erstem Buch über die britischen Protokolle, "Abgehört".
Vorab, "Abgehört" hat mir besser gefallen. In "Soldaten" sind prozentual erheblich weniger Originalgespräche wiedergegeben, noch dazu von meist niederrangigen Soldaten, die bei weitem nicht so sehr informiert waren wie die Generale in "Abgehört", und weniger fähig, zu reflektieren. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, das die Autoren nur einen sehr kleinen, einen zu kleinen Teil der über 100.000 Protokolle gelesen haben. Wenn das, was in diesem Buch steht, das "Beste", das "Aufsehenerregendste" sein soll, was protokolliert worden ist, dann gab es doch sehr wenige Soldaten, die wirklich an Kriegsverbrechen teilgenommen haben, und wenige ausgesprochene Antisemiten. Sehr wenige wirklich Kriminelle, wie der Kerl, der über selbst erlebte, selbst begangene Vergewaltigungen in Russland erzählt. Aber vielleicht haben die Verbrecher auch nur zum Großteil die Klappe gehalten.
Ansonsten das, was auch der kürzliche ZDF-Dreiteiler "Unsere Mütter, unsere Väter" deutlich macht: Krieg verroht, etliches was vorher und nachher als Verbrechen gesehen wurde, sieht im Krieg anders aus. Welcher einfache Soldat hat schon daran gezweifelt, das die Gruppe Russen, die er da erschiessen soll, Partisanen waren, die vorher Kameraden grausam getötet haben? Und selbst wenn er Kriegsverbrechen sah - die meisten waren in guter Überzeugung, Stalin's Russland wäre noch viel schlimmer (war bis 1941 de fakto auch so).
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Buch soweit ok
Nicht genau beschrieben , da hinterer büchrücken Schnitt durch Umschlag .
Sonst tadellos konnte ich mit tesa kleben . Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Badboy 13 veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen mehr erhofft
Der Inhalt entspricht nicht immer der Wahrheit, wie sie von Zeitzeugen wiedergegeben wird. Es ist schade, dass wir immer noch als "Tätervolk" dargestellt werden...
Vor 4 Monaten von Antje Vogt veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Blödsinn!
So ein lausiges Buch habe ich schon lange nicht mehr gelesen.
Ich gehe mal davon aus, dass ohne die riesen Diskussion über den Schinken, das Buch ein Ladenhüter... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Kurt veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Die Sicht der Soldaten
Sönke Neitzel versteht es, die für den Leser sehr brutalen Aussagen zu den Gewaltverbrechen im zweiten Weltkrieg in das Umfeld des "Nazi Zeitgeistes" und des... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von weile veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen mißverständlicher Titel
Es handelts sich hier nicht um Protokolle, sondern
(in der Summe vielleicht 40 Seiten) um Auszüge, teilweise einzelne Sätze,
Worte oder Antworten aus in der... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Konstantinus veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Zuviel von den Autoren und zuwenig von den Soldaten
Für viele Interessierte, ist es ein spannendes Thema mit welchem sich das Autoren Duo in diesem Buch befasst hat. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von André Reichert veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Soldaten
Es war und ist ein schwieriges Leseerlebnis, aber unglaublich wichtig fuer alle, die ueberhaupt einen Sinn fuer humane Orientierung (Giordano) besitzen.
Vor 9 Monaten von MHBoston U3A veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Gute sozialwissenschaftliche Einbettung, tendenziell aber ideologisch...
Die Einbettung der Protokolle in einen sozialwissenschaftlichen Rahmen ist im Grunde gut gelungen, auch die Darstellung der Faktoren, die diesen Rahmen beeinflussen, ist in dieser... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Klaus Roch veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Jaegerlatein usw
Ich muss ja immer lachen wenn ich dieses Buch sehe. Die Autoren haben sich anscheinend kaum Gedanken darueber gemacht dass (a) die Soldaten ja auch nicht doof waren und mindestens... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Gerald veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Klasse!
Alles zu meiner Zufriedenheit abgewickelt worden. Bin sehr auf den Inhalt des Buches gespannt, da es mir als authentische Berichterstattung empfohlen wurde.
Vor 15 Monaten von Muenstar veröffentlicht
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