Ihren Artikel jetzt
eintauschen und
EUR 2,12 Gutschein erhalten.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Ruhet in Frieden, Soldaten! Wie Politik und Bundeswehr die Wahrheit über Afghanistan vertuschten Broschiert – 10. Juni 2010


Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Broschiert
"Bitte wiederholen"
EUR 40,98 EUR 7,89
1 neu ab EUR 40,98 14 gebraucht ab EUR 7,89

Hinweise und Aktionen

  • Amazon Trade-In: Tauschen Sie jetzt auch Ihre gebrauchten Bücher gegen einen Amazon.de Gutschein ein - wir übernehmen die Versandkosten. Hier klicken

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Produktinformation

  • Broschiert: 217 Seiten
  • Verlag: Fackelträger (10. Juni 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3771644666
  • ISBN-13: 978-3771644666
  • Größe und/oder Gewicht: 14,1 x 2,5 x 21,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 326.161 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über die Autoren

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Julian Reichelt, geboren 1980 in Hamburg, ist Chefreporter für die bundesweite Ausgabe der Bild. Seit über fünf Jahren bereist er die Krisen und Kriegsgebiete dieser Welt. Für seine Reportage über US-Fallschirmjäger wurde er 2008 mit dem Axel-Springer-Preis für junge Journalisten ausgezeichnet. Zuletzt erschien von ihm bei Fackelträger das Buch Kriegsreporter (2009). Jan Meyer, geboren 1968 in Göttingen, ist Korrespondent im Berliner Hauptstadtbüro der Bild. Zusammen mit Julian Reichelt recherchierte er die Hintergründe des Luftangriffs in Kunduz am4. September 2009, die die Affäre um Oberst Klein mit ihren höchst politischen Folgen erst ins Rollen brachten.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

4.8 von 5 Sternen
5 Sterne
19
4 Sterne
4
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Alle 23 Kundenrezensionen anzeigen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andreas (Media-Mania) TOP 1000 REZENSENT am 15. Dezember 2010
Format: Broschiert
"Ruhet in Frieden, Soldaten!" stellt zweifelsohne eine investigative Leistung dar, deren Lektüre sich lohnt. Man lernt viel über den Krieg in Afghanistan und den deutschen Beitrag. Die Mängel, Irrtümer und Fehlleistungen der Bundeswehr wie der Politik sind, da haben die Autoren recht, in Anbetracht der Folgen, die sie für die einfachen Soldaten im Kampfeinsatz haben, schockierend. Wer Soldaten in einen Krieg schickt, sollte ihnen auch die Möglichkeit geben, ihn führen zu können.

Die Autoren arbeiten sehr gut heraus, wie manche Entscheidungen von den Befehlshabern vor Ort unmittelbare Folge der mangelnden Ausrüstung sind - so auch der Luftschlag auf die gestohlenen Tanklaster letztes Jahr, durch den 142 Menschen durch den Befehl eines deutschen Oberst umgekommen sind. Aufgrund mangelnder Aufklärungsmöglichkeiten, zu wenig Personal und keiner wirksamen Artillerie, deren Einsatz eine Alternative zu einem Luftschlag hätte sein können, hatte der Oberst keine andere Wahl in dem Moment, in dem er die Tanklaster als Gefahr für das deutsche Lager ausgemacht hatte.
So recht die Autoren aus einer militärtheoretischen Perspektive haben, so Unrecht haben sie aber, wenn es um grundsätzliche Erwägungen bezüglich des Krieges geht. Sie gehen beispielsweise davon aus, dass der Oberst den Befehl zum Luftschlag geben musste. Die Gefahr erschien ihm angesichts der ständigen Angriffe auf deutsche Soldaten in den Monaten zuvor real. Dass der Oberst die Lage vielleicht falsch eingeschätzt habe, wäre für sie auch nur eine Folge der mangelnden Möglichkeiten der Truppen vor Ort.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sven Schirmer VINE-PRODUKTTESTER am 15. August 2010
Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Nachdem ich 2003 selber in Afghanistan war und viel erlebt habe,war ich erst sehr skeptisch,weil ich mir im Leben nicht vorstellen konnte,dass zwei Reporter von der "Bildzeitung" einen wirklich kreativen Beitrag schreiben konnten.Aber es ist wirklich ein faszinierendes Buch.
Dieses Buch deckt gnadenlos die Mißstände in der Bundespolitik und in den Militärstäben auf.Die Reporter klagen die Politiker im Namen der Gefallenen und ihrer Familien an und zeigen,wie uns die Verteidigungsminister vor von Guttenberg belügten und den Soldaten im Einsatzland die nötige Unterstützung fehlen ließen.
Warum ist die deutsche "Straßenverkehrsordnung" in Kunduz,Masar-i-Sharif,Kabul oder Faizabad wichtig,anstatt den Soldaten die Waffen zu geben,die sie zur Erfüllung ihrer Aufträge brauchen.
Das war auch zu meiner Zeit mein inneres Gefühl.Ausgelöst durch die Bombardierung der beiden von Taliban gestohlenen Tanklaster,wo sich erstmals offiziell deutsche Truppen offensiv an Kampfhandlungen mit Tötungen gegnerischer Soldaten,wurde die Politik gezwungen endlich Farbe zu bekennen.Schluss mit heuchlerischen Worten wie "vernetzte Sicherheit","einsatzbedingt ums Leben gekommen" oder "militärische Lagen ergeben können,in denen der Einsatz tödlich wirkender Waffen unumgänglich ist"...In Afghanistan herrscht Krieg und es fallen leider deutsche Soldaten.Und sie müssen auch töten,um zu überleben bzw. ihren Auftrag zu erfüllen.
Ich kann jedem nur empfehlen dieses Buch zu lesen.Wir Deutschen müssen umdenken im Umgang mit unseren Soldaten und sie voll unterstützen,vor allem moralisch...
Bitte kauft euch dieses Buch und lest es.Und fordert alle unsere Politiker auf ihren Dornröschenschlaf endlich zu beenden und alles zutun,dass unsere Soldaten nicht "umsonst fallen" müssen....
3 Kommentare War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von mariam am 27. August 2010
Format: Broschiert
Aus persönlicher Betroffenheit kann ich die Aussagen von Julian Reichelt und Jan Meyer nur bestätigen - leider ist alles wahr. Ein Buch, das die Augen der "Höflich Desinteressierten" in der Gesellschaft öffnet, wer "dahinter schauen" will, sollte es unbedingt lesen und auch an "Stammtischparoler" verschenken. Ein Plädoyer für die Soldaten, die ungefragt ihre Gesundheit und ihr Leben aufs Spiel setzen müssen - ein Armutszeugnis in die Richtung der verantwortlichen Politiker. Auch der Blick in die Befindlichkeiten so manch eines "hochdekorierten Uniformträgers" lässt einen nur fassungslos und wütend werden, vor allem, weil man weiß, auch dies ist wahr.
Großartige Recherche der beiden Journalisten!
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
38 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christian Döring HALL OF FAME REZENSENTTOP 50 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 17. Juni 2010
Format: Broschiert
Viel zu lang gaukelten unsere Politiker uns das Märchen vom Friedenseinsatz der Bundeswehr in Anghanistan vor. Zu gern haben wir an deutsche Soldaten geglaubt, die Brunnen bohren und Schulen für Mädchen bauen.

Die Zeit ist lange vorbei. Inzwischen heißt der Friedenseinsatz Krieg. Ich lese im vorliegenden Buch den Satz eines deutschen Soldaten: "Wir bauen hier keine Schulen, wir kämpfen um unser Leben." In diesem Buch schreiben zwei mutige Reporter die Wahrheit, die sie in Afghanistan erlebt haben. Sie erzählen uns aus erster Hand was unsere Politiker gern vertuscht hätten.

Mit der Waffe in der Hand

Totale Transparenz

Das ist Partisanenjagd

Wir können sie nicht beschützen

Du sollst nicht stehlen

Ruhet in Frieden, Soldaten!

Dieses Buch unterscheidet sich in seinen Aussagen so sehr von Pressekonferenzen unserer Politiker, dass ich dieses Buch in einem Atemzug verschlingen musste. Zum Teil hören sich die Aussagen der beiden Autoren so unglaublich an, dass bei mir nur noch Wut und Zorn auf unsere Politiker regiert.

Bücher dieser Art brauchen wir mehr in Deutschland, auch zu anderen Themen. Hier an diesem Beispiel wird sichtbar wie wichtig gute Journalisten für ein Volk sind.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Die neuesten Kundenrezensionen