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Ruhet in Frieden, Soldaten! Wie Politik und Bundeswehr die Wahrheit über Afghanistan vertuschten [Broschiert]

Julian Reichelt , Jan Meyer
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

10. Juni 2010
Es ist schon jetzt der längste Krieg, in den die Bundesrepublik seit 1945 involviert ist. Ein Krieg, in dem deutsche Soldaten töten und getötet werden. Dieses Buch erzählt davon, wie die Wahrheit über den brutalen Alltag in Afghanistan von der Politik seit Jahren vertuscht wird. Wie Journalisten bedroht werden, damit sie nicht von »Krieg« schreiben. Wie die Bundeswehr in Afghanistan eine bürokratische Fantasiewelt geschaffen hat, inklusive Geschwindigkeitskontrollen, Mülltrennung, deutschem Bier und Currywurst. Wie die deutsche Politik den Soldaten der Bundeswehr schwere Waffen verwehrte, weil die allzu sehr nach Krieg aussehen würden. Und wie den Soldaten der Mund verboten wurde, damit sie nicht die Wahrheit über die blutigen Gefechte mit den Taliban erzählen. Als der deutsche Oberst Georg Klein im September 2009 zwei Tanklaster bombardieren ließ und dabei bis zu 142Menschen getötet wurden, darunter zahlreiche Zivilisten, zerbrach die Fantasiewelt mit einem Schlag. Hinzu kommt, dass die Bundeswehr heute in Afghanistan von den Alliierten immer dringlicher aufgefordert wird, diesen Krieg auch tatsächlich als Krieg zu führen. Und das alles, obwohl er wie jeder weiß nicht mehr zu gewinnen ist.


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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Julian Reichelt, geboren 1980 in Hamburg, ist Chefreporter für die bundesweite Ausgabe der Bild. Seit über fünf Jahren bereist er die Krisen und Kriegsgebiete dieser Welt. Für seine Reportage über US-Fallschirmjäger wurde er 2008 mit dem Axel-Springer-Preis für junge Journalisten ausgezeichnet. Zuletzt erschien von ihm bei Fackelträger das Buch Kriegsreporter (2009). Jan Meyer, geboren 1968 in Göttingen, ist Korrespondent im Berliner Hauptstadtbüro der Bild. Zusammen mit Julian Reichelt recherchierte er die Hintergründe des Luftangriffs in Kunduz am4. September 2009, die die Affäre um Oberst Klein mit ihren höchst politischen Folgen erst ins Rollen brachten.

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4.8 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine totale Überraschung.., 15. August 2010
Von Sven Schirmer VINE-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert|Verifizierter Kauf
Nachdem ich 2003 selber in Afghanistan war und viel erlebt habe,war ich erst sehr skeptisch,weil ich mir im Leben nicht vorstellen konnte,dass zwei Reporter von der "Bildzeitung" einen wirklich kreativen Beitrag schreiben konnten.Aber es ist wirklich ein faszinierendes Buch.
Dieses Buch deckt gnadenlos die Mißstände in der Bundespolitik und in den Militärstäben auf.Die Reporter klagen die Politiker im Namen der Gefallenen und ihrer Familien an und zeigen,wie uns die Verteidigungsminister vor von Guttenberg belügten und den Soldaten im Einsatzland die nötige Unterstützung fehlen ließen.
Warum ist die deutsche "Straßenverkehrsordnung" in Kunduz,Masar-i-Sharif,Kabul oder Faizabad wichtig,anstatt den Soldaten die Waffen zu geben,die sie zur Erfüllung ihrer Aufträge brauchen.
Das war auch zu meiner Zeit mein inneres Gefühl.Ausgelöst durch die Bombardierung der beiden von Taliban gestohlenen Tanklaster,wo sich erstmals offiziell deutsche Truppen offensiv an Kampfhandlungen mit Tötungen gegnerischer Soldaten,wurde die Politik gezwungen endlich Farbe zu bekennen.Schluss mit heuchlerischen Worten wie "vernetzte Sicherheit","einsatzbedingt ums Leben gekommen" oder "militärische Lagen ergeben können,in denen der Einsatz tödlich wirkender Waffen unumgänglich ist"...In Afghanistan herrscht Krieg und es fallen leider deutsche Soldaten.Und sie müssen auch töten,um zu überleben bzw. ihren Auftrag zu erfüllen.
Ich kann jedem nur empfehlen dieses Buch zu lesen.Wir Deutschen müssen umdenken im Umgang mit unseren Soldaten und sie voll unterstützen,vor allem moralisch...
Bitte kauft euch dieses Buch und lest es.Und fordert alle unsere Politiker auf ihren Dornröschenschlaf endlich zu beenden und alles zutun,dass unsere Soldaten nicht "umsonst fallen" müssen....
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38 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Christian Döring HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert
Viel zu lang gaukelten unsere Politiker uns das Märchen vom Friedenseinsatz der Bundeswehr in Anghanistan vor. Zu gern haben wir an deutsche Soldaten geglaubt, die Brunnen bohren und Schulen für Mädchen bauen.

Die Zeit ist lange vorbei. Inzwischen heißt der Friedenseinsatz Krieg. Ich lese im vorliegenden Buch den Satz eines deutschen Soldaten: "Wir bauen hier keine Schulen, wir kämpfen um unser Leben." In diesem Buch schreiben zwei mutige Reporter die Wahrheit, die sie in Afghanistan erlebt haben. Sie erzählen uns aus erster Hand was unsere Politiker gern vertuscht hätten.

Mit der Waffe in der Hand

Totale Transparenz

Das ist Partisanenjagd

Wir können sie nicht beschützen

Du sollst nicht stehlen

Ruhet in Frieden, Soldaten!

Dieses Buch unterscheidet sich in seinen Aussagen so sehr von Pressekonferenzen unserer Politiker, dass ich dieses Buch in einem Atemzug verschlingen musste. Zum Teil hören sich die Aussagen der beiden Autoren so unglaublich an, dass bei mir nur noch Wut und Zorn auf unsere Politiker regiert.

Bücher dieser Art brauchen wir mehr in Deutschland, auch zu anderen Themen. Hier an diesem Beispiel wird sichtbar wie wichtig gute Journalisten für ein Volk sind.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leider alles wahr 27. August 2010
Von mariam
Format:Broschiert
Aus persönlicher Betroffenheit kann ich die Aussagen von Julian Reichelt und Jan Meyer nur bestätigen - leider ist alles wahr. Ein Buch, das die Augen der "Höflich Desinteressierten" in der Gesellschaft öffnet, wer "dahinter schauen" will, sollte es unbedingt lesen und auch an "Stammtischparoler" verschenken. Ein Plädoyer für die Soldaten, die ungefragt ihre Gesundheit und ihr Leben aufs Spiel setzen müssen - ein Armutszeugnis in die Richtung der verantwortlichen Politiker. Auch der Blick in die Befindlichkeiten so manch eines "hochdekorierten Uniformträgers" lässt einen nur fassungslos und wütend werden, vor allem, weil man weiß, auch dies ist wahr.
Großartige Recherche der beiden Journalisten!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Andreas Schmidt (Media-Mania) TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert
"Ruhet in Frieden, Soldaten!" stellt zweifelsohne eine investigative Leistung dar, deren Lektüre sich lohnt. Man lernt viel über den Krieg in Afghanistan und den deutschen Beitrag. Die Mängel, Irrtümer und Fehlleistungen der Bundeswehr wie der Politik sind, da haben die Autoren recht, in Anbetracht der Folgen, die sie für die einfachen Soldaten im Kampfeinsatz haben, schockierend. Wer Soldaten in einen Krieg schickt, sollte ihnen auch die Möglichkeit geben, ihn führen zu können.

Die Autoren arbeiten sehr gut heraus, wie manche Entscheidungen von den Befehlshabern vor Ort unmittelbare Folge der mangelnden Ausrüstung sind - so auch der Luftschlag auf die gestohlenen Tanklaster letztes Jahr, durch den 142 Menschen durch den Befehl eines deutschen Oberst umgekommen sind. Aufgrund mangelnder Aufklärungsmöglichkeiten, zu wenig Personal und keiner wirksamen Artillerie, deren Einsatz eine Alternative zu einem Luftschlag hätte sein können, hatte der Oberst keine andere Wahl in dem Moment, in dem er die Tanklaster als Gefahr für das deutsche Lager ausgemacht hatte.
So recht die Autoren aus einer militärtheoretischen Perspektive haben, so Unrecht haben sie aber, wenn es um grundsätzliche Erwägungen bezüglich des Krieges geht. Sie gehen beispielsweise davon aus, dass der Oberst den Befehl zum Luftschlag geben musste. Die Gefahr erschien ihm angesichts der ständigen Angriffe auf deutsche Soldaten in den Monaten zuvor real. Dass der Oberst die Lage vielleicht falsch eingeschätzt habe, wäre für sie auch nur eine Folge der mangelnden Möglichkeiten der Truppen vor Ort.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Das Buch gibt einen guten Einblick
Julian Reichelt ist wieder ein gutes Buch gelungen, das verschiedene Seiten beleuchtet.
Mir hat es gut gefallen und ist jedem zu empfehlen, dem die Bundeswehr und ihre... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Dominik Kürten veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr interessant.
Das Buch ist nicht für Jedermann gedacht. Für einen Bundeswehrsoldaten ist es sehr interessant und könnte die Anschauung zu seinem Beruf verändern.
Vor 10 Monaten von A-kohl veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Gut so...
Aus meiner Sicht eine gute Zusammenfassung über "Lug und Trug" seitens der Politik in den Jahren bis 2011. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Baran Cortaz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Eine erschreckende Bilanz
Das afghanische Jahrzehnt der Bundeswehr - eine bittere Bilanz.

Ich habe dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen können und war über alle Maßen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Februar 2012 von B.T.
4.0 von 5 Sternen "Fünf Zwanziger, zwei Zehner. So seh ich das." (Zitat eines...
Das Buch lag seltsamer Weise für einen Euro auf einem Wühltisch. Da ich mich freizeittechnisch gesehen gerade unendlich langweile, weil mein Mann wieder einmal in... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Februar 2012 von Apicula
5.0 von 5 Sternen Die Wahrheit
sehr gutes Buch und leider die Wahrheit über das Leben da unten, der Mensch ist leider nur noch ein Gebrauchsgegenstand für Politiker
Veröffentlicht am 19. Oktober 2011 von Sternchen
5.0 von 5 Sternen Ein Muss
Dieses Buch ist von Anfang bis Ende fesselnd geschrieben.
Nicht nur für Soldaten ist dieses Buch ein Muss!! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Februar 2011 von RiPiaN
5.0 von 5 Sternen Leider die Wahrheit
Unglaublich, aber leider wahr!!!!
Solche Dinge sollten jeden Tag an die Öffentlichkeit gepostet werden, dass dieses langsam verdummende Volk endlich aufwacht und kapiert... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. November 2010 von Johannes
5.0 von 5 Sternen Erstlassig! Ohne jeden Abstrich!
Nachdem ich gelesen habe, dass das Buch von Springer- zw. BILD-Journalisten geschrieben wurde, wollte ich erst weiter zappen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. November 2010 von mc
5.0 von 5 Sternen Reichelts zweiter Brocken
Julian Reichelts erstes Buch "Kriegsreporter" war schon erschüttternd perfekt.
So auch "Ruhet in Frieden", bei dem erstmals Jan Mayer mitgewirkt hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Oktober 2010 von Toni Gold
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