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27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine totale Überraschung..,, 15. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Ruhet in Frieden, Soldaten! Wie Politik und Bundeswehr die Wahrheit über Afghanistan vertuschten (Broschiert)
Nachdem ich 2003 selber in Afghanistan war und viel erlebt habe,war ich erst sehr skeptisch,weil ich mir im Leben nicht vorstellen konnte,dass zwei Reporter von der "Bildzeitung" einen wirklich kreativen Beitrag schreiben konnten.Aber es ist wirklich ein faszinierendes Buch. Dieses Buch deckt gnadenlos die Mißstände in der Bundespolitik und in den Militärstäben auf.Die Reporter klagen die Politiker im Namen der Gefallenen und ihrer Familien an und zeigen,wie uns die Verteidigungsminister vor von Guttenberg belügten und den Soldaten im Einsatzland die nötige Unterstützung fehlen ließen. Warum ist die deutsche "Straßenverkehrsordnung" in Kunduz,Masar-i-Sharif,Kabul oder Faizabad wichtig,anstatt den Soldaten die Waffen zu geben,die sie zur Erfüllung ihrer Aufträge brauchen. Das war auch zu meiner Zeit mein inneres Gefühl.Ausgelöst durch die Bombardierung der beiden von Taliban gestohlenen Tanklaster,wo sich erstmals offiziell deutsche Truppen offensiv an Kampfhandlungen mit Tötungen gegnerischer Soldaten,wurde die Politik gezwungen endlich Farbe zu bekennen.Schluss mit heuchlerischen Worten wie "vernetzte Sicherheit","einsatzbedingt ums Leben gekommen" oder "militärische Lagen ergeben können,in denen der Einsatz tödlich wirkender Waffen unumgänglich ist"...In Afghanistan herrscht Krieg und es fallen leider deutsche Soldaten.Und sie müssen auch töten,um zu überleben bzw. ihren Auftrag zu erfüllen. Ich kann jedem nur empfehlen dieses Buch zu lesen.Wir Deutschen müssen umdenken im Umgang mit unseren Soldaten und sie voll unterstützen,vor allem moralisch... Bitte kauft euch dieses Buch und lest es.Und fordert alle unsere Politiker auf ihren Dornröschenschlaf endlich zu beenden und alles zutun,dass unsere Soldaten nicht "umsonst fallen" müssen....
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40 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
zwei Reporter berichten in schonungsloser Offenheit, Politiker tun dies leider nicht, 17. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Ruhet in Frieden, Soldaten! Wie Politik und Bundeswehr die Wahrheit über Afghanistan vertuschten (Broschiert)
Viel zu lang gaukelten unsere Politiker uns das Märchen vom Friedenseinsatz der Bundeswehr in Anghanistan vor. Zu gern haben wir an deutsche Soldaten geglaubt, die Brunnen bohren und Schulen für Mädchen bauen. Die Zeit ist lange vorbei. Inzwischen heißt der Friedenseinsatz Krieg. Ich lese im vorliegenden Buch den Satz eines deutschen Soldaten: "Wir bauen hier keine Schulen, wir kämpfen um unser Leben." In diesem Buch schreiben zwei mutige Reporter die Wahrheit, die sie in Afghanistan erlebt haben. Sie erzählen uns aus erster Hand was unsere Politiker gern vertuscht hätten. Mit der Waffe in der Hand Totale Transparenz Das ist Partisanenjagd Wir können sie nicht beschützen Du sollst nicht stehlen Ruhet in Frieden, Soldaten! Dieses Buch unterscheidet sich in seinen Aussagen so sehr von Pressekonferenzen unserer Politiker, dass ich dieses Buch in einem Atemzug verschlingen musste. Zum Teil hören sich die Aussagen der beiden Autoren so unglaublich an, dass bei mir nur noch Wut und Zorn auf unsere Politiker regiert. Bücher dieser Art brauchen wir mehr in Deutschland, auch zu anderen Themen. Hier an diesem Beispiel wird sichtbar wie wichtig gute Journalisten für ein Volk sind.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Leider alles wahr, 27. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Ruhet in Frieden, Soldaten! Wie Politik und Bundeswehr die Wahrheit über Afghanistan vertuschten (Broschiert)
Aus persönlicher Betroffenheit kann ich die Aussagen von Julian Reichelt und Jan Meyer nur bestätigen - leider ist alles wahr. Ein Buch, das die Augen der "Höflich Desinteressierten" in der Gesellschaft öffnet, wer "dahinter schauen" will, sollte es unbedingt lesen und auch an "Stammtischparoler" verschenken. Ein Plädoyer für die Soldaten, die ungefragt ihre Gesundheit und ihr Leben aufs Spiel setzen müssen - ein Armutszeugnis in die Richtung der verantwortlichen Politiker. Auch der Blick in die Befindlichkeiten so manch eines "hochdekorierten Uniformträgers" lässt einen nur fassungslos und wütend werden, vor allem, weil man weiß, auch dies ist wahr. Großartige Recherche der beiden Journalisten!
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