Solaris 2003

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(133)
In HD erhältlich

Der Psychologe Dr. Chris Kelvin soll in Erfahrung bringen, was hinter dem merkwürdigen Verhalten der Wissenschaftler auf der "Prometheus" steckt - einer Raumstation im All!

Darsteller:
Ulrich Tukur, Jeremy Davies
Laufzeit:
1 Stunde 38 Minuten

Verfügbar in HD auf unterstützten Geräten

Solaris

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Details zu diesem Titel

Genre Drama, Romantik, International
Regisseur Steven Soderbergh
Darsteller Ulrich Tukur, Jeremy Davies
Nebendarsteller Viola Davis, Natascha McElhone, George Clooney
Studio FOX
Altersfreigabe Freigegeben ab 12 Jahren
Verleihrechte 48 Stunden Nutzungszeitraum. Details
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

3.1 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von gobe-19 auf 16. Mai 2010
Format: DVD
Dieser Film und seine Umsetzung ist viel besser als die vielen 'Ein-Sterne' Rezensionen vermuten lassen. Zuerst war ich abgeschreckt, von den schlechten Bewertungen und natürlich auch wegen dem eigenen Vorurteil: George Clooney und die US Filmindustrie wollen Solaris neu inszinieren?
Nun, ich für meinen Teil wurde positiv überraschst!
Zuerst: warum immer so negativ, wenn ein Produzent sich nicht exakt an eine Vorlage hält? So manche gescholtene Neuverfilmung schuf einen neuen und interessanten Film. Als Filmfan wünsche ich mir genau das!
Und Solaris fordert dazu geradezu heraus! Es gibt nicht DIE Lösung für die Verfilmung von Lem, sondern es gibt eben mehrere Alternativen. Und Soderbergh hat für mich das Kunststück fertiggebracht, das Breite Publikum anzusprechen ohne dabei auf die Wurzeln von Solaris zu vergessen. Dabei verwendet er auf sehr emotionale Weise die Beziehung von Kelvin und Rheya um den Zuschauer in die Welt von Solaris zu entführen. Hervorzuheben: Die Schauspieler laufen in diesem Film zur Höchstform auf (Gordon [Viola Davis - irdisch gut], Snow [Jeremy Davis - GENIAL!], Kelvin [Clooney - Respekt, hätte ich ihm nicht zugetraut] und Rheya [Natascha McElhone - überirdisch]) haben großen Anteil daran, dass Soderbergh diese Alternative gelungen ist.
Stanislaw Lem hat mich schon immer fasziniert, für mich damals der Einstieg in die Welt der Science Fiction. Ich besitze auch die DVD von Tarkowskij und auch dort sind zumindest die Elemente über Sterben, Tod und Liebe bzw. die Fragen der menschlichen Existenz vordergründig. Deshalb ist die Wahl, eine Liebesgeschichte und die fantastische Möglichkeit diese neu zu Leben, in den Mittelpunkt zu stellen, durchaus eine zulässige Interpretation.
Natürlich, hinzugefügt mit Happy End, so wie es sich für Hollywood gehört. Aber wünschen wir uns das nicht alle?
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53 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von A. Schlaphorst auf 3. Februar 2004
Format: DVD
Vor langer, langer Zeit, gab es mal eine Zeit in der Science Fiction Filme häufig philosophisch angehaucht waren und statt der vordergründigen Technik der Zukunft ganz andere Fragen über Moral, Liebe und Tod stellten. Diese Zeit ist nun schon mindestens 20 Jahre vorbei. Die wichtigsten Filme dieser Zeit waren wohl "2001" von Stanley Kubrik und die alte Fassung von "Solaris" von Andrej Tarkowskij. Während der erste Regisseur sich nur in "2001" mit diesem Genre beschäftigte, waren philosophische Fragen in der Science Fiction das Hauptthema sämtlicher Tarkowskij-Filme. Doch - wie gesagt - diese Zeit ist von all den "Star Wars" und "Star Treks" verdrängt worden; die Erwartungen des Publikums hatten sich einfach geändert.
Umso erstaunlicher ist die Neufassung von Solaris. Nicht nur, dass Steven Soderbergh, der durch Erfolge wie Ocean's Eleven glänzte, einen Film machte, bei dem von Anfang an klar war, dass er kein Kassenschlager werden würde, auch die Aufgabe ein so schweres und anspruchsvolles Thema als Remake zu verfilmen und dabei noch gegen ein beinahe unerreichbares Original anzutreten, sind als mutige Entschlüsse hervorzuheben. Wie auch in der alten Fassung weicht der Film an einigen Stellen stark vom Buch ab, macht ihn deswegen aber keineswegs schlecht. Vielmehr konzentriert sich der Regisseur auf einen kleinen Themenbereich, den er dafür aber ausführlicher als im Buch behandelt: Die Vorgeschichte der beiden Hauptdarsteller und die Liebe zwischen den beiden.
In einer älteren Rezension hieß es, der Film sei eine Ergänzung zum Buch, was ich genau so sehe. Das Ende finde ich jedoch nicht platt sondern für einen Film noch besser geeignet als das Buchende.
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29 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Markus Schmidl auf 17. Oktober 2006
Format: DVD
Die zweite Verfilmung des Sci-Fi-Klassikers von Stanislaw Lem lebt von starken visuellen Effekten und einer straffen geschlossenen Handlung. Der Film ist von Regisseur Soderbergh auf den Hauptdarsteller George Clooney zugeschnitten und beide schaffen es den Stoff modern zu verfilmen... aber leider liegt hier auch ein großer Teil daran, daß der Film nicht zu 100 % funktioniert.

Die Handlung dürfte jeden halbwegs gebildeten Sci-Fi-Fan bekannt sein und das Buch läßt sich mit einem Satz zusammenfassen: Der Weltraumpsychologe Chris (richtig Kris) Kelvin nimmt mit dem Wesen Solaris Kontakt auf (gemeint ist der Ozean und nicht der gesamte Planet). Die Geschichte die hier erzählt wird spart die psychologischen Aspekte fast vollkommen aus und zeigt nur einen Teil der inneren Zerrissenheit des Hauptprotagonisten Kelvin, der nach Jahren immer noch den Tod seiner Frau nicht verwunden hat und deshalb die Mission zum Planeten Solaris antritt.

Soderbergh amerikanisiert die Geschichte zu sehr und versucht vor allem die positiven Seiten des Roman-Klassikers herauszuarbeiten, was bereits die Kulissen des Filmes zeigen. Es wird eine moderne Raumstation gezeigt, anstelle eines fast vollkommen verlassene Schrotthaufens auf dem einst 85 Wissenschaftler arbeiteten und jetzt nur noch Kelvin und Kollegen nebenher dahin vegetieren. Die Originalnamen wurden dabei genauso ins amerikanische übertragen, soll heissen ersetzt. Die Verfremdung der Originalstory gipfelt aber in das sehr postive, sinnfreie Ende der Geschichte, die mit Lems Buchvorlage nichts mehr zu tun hat.
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