Solaris 2003

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(137)
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Der Psychologe Dr. Chris Kelvin soll in Erfahrung bringen, was hinter dem merkwürdigen Verhalten der Wissenschaftler auf der "Prometheus" steckt - einer Raumstation im All!

Darsteller:
Ulrich Tukur,Jeremy Davies
Laufzeit:
1 Stunde, 38 Minuten

Verfügbar auf unterstützten Geräten

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Details zu diesem Titel

Genre Drama, Romantik, International
Regisseur Steven Soderbergh
Darsteller Ulrich Tukur, Jeremy Davies
Nebendarsteller Viola Davis, Natascha McElhone, George Clooney
Studio FOX
Altersfreigabe Freigegeben ab 12 Jahren
Verleihrechte 48 Stunden Nutzungszeitraum. Details
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von gobe-19 am 16. Mai 2010
Format: DVD
Dieser Film und seine Umsetzung ist viel besser als die vielen 'Ein-Sterne' Rezensionen vermuten lassen. Zuerst war ich abgeschreckt, von den schlechten Bewertungen und natürlich auch wegen dem eigenen Vorurteil: George Clooney und die US Filmindustrie wollen Solaris neu inszinieren?
Nun, ich für meinen Teil wurde positiv überraschst!
Zuerst: warum immer so negativ, wenn ein Produzent sich nicht exakt an eine Vorlage hält? So manche gescholtene Neuverfilmung schuf einen neuen und interessanten Film. Als Filmfan wünsche ich mir genau das!
Und Solaris fordert dazu geradezu heraus! Es gibt nicht DIE Lösung für die Verfilmung von Lem, sondern es gibt eben mehrere Alternativen. Und Soderbergh hat für mich das Kunststück fertiggebracht, das Breite Publikum anzusprechen ohne dabei auf die Wurzeln von Solaris zu vergessen. Dabei verwendet er auf sehr emotionale Weise die Beziehung von Kelvin und Rheya um den Zuschauer in die Welt von Solaris zu entführen. Hervorzuheben: Die Schauspieler laufen in diesem Film zur Höchstform auf (Gordon [Viola Davis - irdisch gut], Snow [Jeremy Davis - GENIAL!], Kelvin [Clooney - Respekt, hätte ich ihm nicht zugetraut] und Rheya [Natascha McElhone - überirdisch]) haben großen Anteil daran, dass Soderbergh diese Alternative gelungen ist.
Stanislaw Lem hat mich schon immer fasziniert, für mich damals der Einstieg in die Welt der Science Fiction. Ich besitze auch die DVD von Tarkowskij und auch dort sind zumindest die Elemente über Sterben, Tod und Liebe bzw. die Fragen der menschlichen Existenz vordergründig. Deshalb ist die Wahl, eine Liebesgeschichte und die fantastische Möglichkeit diese neu zu Leben, in den Mittelpunkt zu stellen, durchaus eine zulässige Interpretation.
Natürlich, hinzugefügt mit Happy End, so wie es sich für Hollywood gehört. Aber wünschen wir uns das nicht alle?
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von docfred am 10. Dezember 2013
Format: DVD
Ich schreibe diese Rezi aufgrund der vielen negativen Kommentare, die ich über dieses Werk hier im Forum gelesen habe.
Zunächst - ich finde den Film als solchen sehr gut von Soderbergh umgesetzt. Das bezieht sich sowohl auf das Handwerkliche als auch auf Drehbuch und Cast. Ich mag besonders Soderberghs Hang zu "low key" Stimmungen. Ich liebe es wenn die Akteure halb im Schatten verschwinden und das Sichtbare umso deutlicher wahrgenommen wird. Das Spiel mit "Licht und Schatten" will gekonnt sein. Nicht jeder Regisseur beherrscht dies.
Als ich die vielen negativen Rezensionen las, fragte mich, was wohl die Hauptantriebsfeder bei manchen für das Zerreissen des Flics gewesen sein könnte. Auch wenn es vermessen klingt, viele der negativen Rezensionen fand ich auch ein wenig naiv. Oder ging es bei so manchem schlicht um des Meckerns willen?
Viele mockierten sich daran, wie sehr der Film die Buchvorlage verzerrte.
Dabei lässt sich doch einwandfrei feststellen, dass Stanislaw Lem sein Buch nicht mit dem Hintergedanken an eine Verfilmung seines Buches geschrieben hatte. Er wollte in erster Linie einen guten Roman schreiben. Eine Verfilmung hingegen kann nie ein reines Substitut der Buchvorlage werden! Es muss immer eine Dramaturgische Angleichung geben. Ausserdem wurde das Buch in einer ganz anderen "Epoche" mit ganz anderen gesellsch. "Sorgen" geschrieben. Wenn man nun ein Unterhaltungsprodukt für die aktuelle Zeit schaffen will (dass auch kommerziell erfolgreich sein soll), muss man da nicht zwangsläufig angleichen? Und muss man da nicht zwangsläufig auch Interpretatorisch vorgehen? Dinge neu bewerten?
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53 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von A. Schlaphorst am 3. Februar 2004
Format: DVD
Vor langer, langer Zeit, gab es mal eine Zeit in der Science Fiction Filme häufig philosophisch angehaucht waren und statt der vordergründigen Technik der Zukunft ganz andere Fragen über Moral, Liebe und Tod stellten. Diese Zeit ist nun schon mindestens 20 Jahre vorbei. Die wichtigsten Filme dieser Zeit waren wohl "2001" von Stanley Kubrik und die alte Fassung von "Solaris" von Andrej Tarkowskij. Während der erste Regisseur sich nur in "2001" mit diesem Genre beschäftigte, waren philosophische Fragen in der Science Fiction das Hauptthema sämtlicher Tarkowskij-Filme. Doch - wie gesagt - diese Zeit ist von all den "Star Wars" und "Star Treks" verdrängt worden; die Erwartungen des Publikums hatten sich einfach geändert.
Umso erstaunlicher ist die Neufassung von Solaris. Nicht nur, dass Steven Soderbergh, der durch Erfolge wie Ocean's Eleven glänzte, einen Film machte, bei dem von Anfang an klar war, dass er kein Kassenschlager werden würde, auch die Aufgabe ein so schweres und anspruchsvolles Thema als Remake zu verfilmen und dabei noch gegen ein beinahe unerreichbares Original anzutreten, sind als mutige Entschlüsse hervorzuheben. Wie auch in der alten Fassung weicht der Film an einigen Stellen stark vom Buch ab, macht ihn deswegen aber keineswegs schlecht. Vielmehr konzentriert sich der Regisseur auf einen kleinen Themenbereich, den er dafür aber ausführlicher als im Buch behandelt: Die Vorgeschichte der beiden Hauptdarsteller und die Liebe zwischen den beiden.
In einer älteren Rezension hieß es, der Film sei eine Ergänzung zum Buch, was ich genau so sehe. Das Ende finde ich jedoch nicht platt sondern für einen Film noch besser geeignet als das Buchende.
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