Solaris und über 1,5 Millionen weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle. Erfahren Sie mehr

Gebraucht kaufen
Gebraucht - Gut Informationen anzeigen
Preis: EUR 4,84

oder
 
   
Jetzt eintauschen
und EUR 0,10 Gutschein erhalten
Eintausch
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
Keine Abbildung vorhanden

 
Beginnen Sie mit dem Lesen von Solaris auf Ihrem Kindle in weniger als einer Minute.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Solaris [Sondereinband]

Stanislaw Lem
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (73 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition EUR 7,99  
Sondereinband --  
Taschenbuch EUR 8,95  
Audio CD, Audiobook --  
Pappbilderbuch --  

Kurzbeschreibung

1. Juli 2006
Im trüben Licht am Ufer des zähflüssigen Ozeans landet eine kleine Raumkapsel. Der Planet Solaris war den Raumforschern aufgefallen, weil er sich mit seiner Umlaufbahn nicht an die Gesetze der Physik zu halten schien. Man hat eine Raumstation errichtet, und nun ist der Wissenschaftler Kelvin von der Erde hergeschickt worden, um nach seinen Kollegen auf Solaris zu sehen. Aber niemand steht zu seinem Empfang bereit. Als er behutsam in die Station vordringt, stößt er auf Anzeichen von Chaos und Auflösung.
Die zwei Besatzungsmitglieder verhalten sich merkwürdig, wirken verstört. In den kahlen Gängen tauchen Gestalten auf, die aus einem Traum zu stammen scheinen. Kelvin begegnet seiner verstorbenen Frau. Realität oder eine Wahnvorstellung?
Allmählich erkennt er, dass die Menschen hier nicht mehr forschen und experimentieren, sondern selbst erforscht und zum Objekt von Experimenten gemacht werden.
Dieser Roman ist Lems berühmtestes Buch, ein Klassiker, vielleicht sogar der Klassiker der Science-Fiction-Literatur.

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Sondereinband: 237 Seiten
  • Verlag: Dtv (1. Juli 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423101776
  • ISBN-13: 978-3423101776
  • Größe und/oder Gewicht: 18,5 x 11,7 x 1,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (73 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 93.514 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Es gibt Science-Fiction, die Technik vorwegnimmt. Stanislaw Lem hat Gedanken vorweggenommen.«

(Gero von Randow Die Zeit ) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Solaris
OT Solaris OA 1961 DE 1972Form Roman Epoche Moderne
Solaris, der einzige Roman von Stanislaw Lem, der eine Liebesgeschichte enthält, gehört zu den bekanntesten Sciencefiction-Werken des 20. Jahrhunderts. Das Buch wurde in über 30 Sprachen übersetzt. Es ist der erste Roman des Autors, der die für ihn typische Erörterung erkenntnistheoretischer, anthropologischer oder kosmologischer Fragen mittels des fantastischen Genres konsequent durchführt.
Inhalt: Der Planet »Solaris« ist fast vollständig von einem »Ozean« umgeben, der so sonderbare Eigenschaften und Hervorbringungen aufweist, dass man ihn als lebendig und wohl auch als intelligent betrachten muss. Seit Jahrzehnten schlagen alle Versuche fehl, mit diesem Wesen Kontakt aufzunehmen. Der auf der Solaris-Station eintreffende Forscher Kris Kelvin findet eine desolate Mannschaft vor. Der Ozean hat begonnen, aus schuldbeladenen Erinnerungsspuren im Unbewussten der anwesenden Menschen die Schuldobjekte zu rekonstruieren und als »Gäste« in die Station zu schleusen.
So wird Kelvin mit seiner früheren Geliebten Harey konfrontiert, die sich vor 20 Jahren das Leben nahm, als er sie verlassen wollte. Kelvin verliebt sich in dieses Kunstgebilde »Harey«. Nachdem Kelvins Kollegen an Bord, Snaut und Sartorius, den Ozean mit harten Röntgenstrahlen bombardieren, die von einem Enzephalogramm Kelvins moduliert wurden, hört die Produktion der »Gäste« auf. Zur gleichen Zeit lässt sich »Harey« durch Antimaterie annihilieren. Der Unmöglichkeit einer Liebe zwischen Kelvin und Harey korrespondiert die Unmöglichkeit der Kommunikation mit dem Ozean.
Aufbau: In den chronologischen Ereignisablauf baut der Autor als zweite Ebene die Geschichte der »Solaristik«, der Wissenschaft vom Planeten Solaris ein. Dies geschieht in der Form von Reflexionen des Protagonisten Kelvin bei Besuchen der Bibliothek in der Raumstation. Diese fiktiven Buchparaphrasen, die ein häufiges Stilmittel des Autors (»Metaliteratur«) darstellen, sind mit ihren leeren Klassifizierungen, ihrem Erzeugen von Schulen und Außenseitern auch als Ironisierung der Wissenschaft zu lesen.
Wirkung: Der sowjetische Regisseur Andrei Tarkowski verfilmte das Werk 1971 und gewann 1972 beim Filmfestival in Cannes den Spezialpreis der Jury. Eine zweite Verfilmung durch Steven Soderbergh wird im Jahr 2002 vorbereitet. Die im Buch durchgeführte Methode der Verknüpfung »seriöser« Fragestellungen mit dem sonst meist trivialen Thema der interstellaren Raumfahrt hat im Genre nur zögerlich Nachahmer gefunden. Literaturtheoretische Interpretationen von Solaris reichen von ihrer Lektüre als antistalinistische Kritik an Eingriffen in selbst organisierende Systeme bis zur Interpretation des Ozeans als Chiffre für die in Lems Werk verdrängte weibliche Sexualität. R.H. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Nach einer anderen Ausgabe dieses Buches suchen.
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Auszug | Rückseite
Hier reinlesen und suchen:

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
72 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniestreich 12. August 2006
Format:Taschenbuch
Im Zentrum von Lems Roman "Solaris" steht der gleichnamige, von einem vermutlich intelligenten Ozean bedeckte Planet, der sich seit Jahrzehnten der Erforschung widersetzt. Kris Kelvin, ein Psychologe und Erzähler der Geschichte, findet bei seinem Eintreffen auf der Station die Mannschaft, die mit schmerzhaften Erinnerungen und verdrängten Bildern ihres Unbewussten konfrontiert wird, in entsprechend desolater Verfassung vor. Auch Kelvin hat nach kurzer Zeit Erscheinungen in Form seiner Geliebten Harey, die sich vor Jahren das Leben nahm, als er sie verlassen wollte. Obwohl er die Künstlichkeit dieser "Harey" erkennt, empfindet Kelvin etwas für sie und versucht, eine Beziehung zu ihr aufzubauen, die letztlich genauso wenig Erfolg hat wie der Versuch, in Kontakt mit dem Ozean zu treten.

Lems zu recht weltberühmter Roman ist heute quasi ein Synonym für Science Fiction und stellt die Möglichkeiten dieser Literaturgattung eindrucksvoll unter Beweis. Philosophisches Kernstück ist die Frage, wie der Mensch mit Dingen umgeht, die zu begreifen er nicht im Stande ist bzw. die sich seinem Verständnis bewusst entziehen. Die Reaktionen, von denen berichtet wird, reichen von Flucht über Rückführung auf vermeintlich Bekanntes bis zum Versuch der Vernichtung. Interessanterweise scheint diese Fragestellung einigen Interpreten entgangen zu sein: Wenn etwa Theweleit unter dem Ozean eine Metapher "weiblicher Sexualität" verstanden wissen will und darüber Rückschlüsse über den Autor zieht, folgt er genau dem Muster, dass einige der Forscher in Bezug auf den geheimnisvollen Planeten praktizierten.
Lesen Sie weiter... ›
War diese Rezension für Sie hilfreich?
34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Science Fiction als Kammerspiel 3. November 2005
Format:Gebundene Ausgabe
Allen Kinogängern sei es vorweg gesagt: weder Soderberghs Verfilmung von 2002 noch die Tarkowskijs von 1970 schaffen es, das Buch zu bewältigen. (Tarkowskij gelang immerhin noch eine eigenständige und sehenswerte Bearbeitung des Themas.) Das Buch entspricht in seinem Aufbau einem Theaterstück. Es lebt ganz von den Personen und ihren Monologen und Dialogen. Die Schwierigkeit des Menschen, Unbekanntes zu interpretieren und die Unlösbarkeit mancher Rätsel hinzunehmen, ist das eigentliche Thema des Buches. Wer lieber Abenteuer und Action in der Science Fiction sucht, sollte die Finger davon lassen.
Stanislaw Lem ist eine detaillierte und vielschichtige Parabel gelungen; eine Parabel darüber, dass der Mensch immerfort nach Wissen strebt und Neues erkundet, sich aber niemals sicher sein kann, dass er auch v e r s t e h t , was er findet. Selbst der Wissenschaftler schafft es nie, objektiv zu sein; seine unbewussten Sehnsüchte und psychischen Wunden mischen sich immer in seine Interpretation mit ein.
Das Buch bietet keine „Auflösung" der Rätsel (zum Glück!); der Planet Solaris bleibt mysteriös. Die Forscher in der Raumstation haben statt dessen etwas über sich selbst erfahren; über ihre eigenen Grenzen, über die Grenzen der Wissenschaft und über die nötige Ethik des Wissenschaftlers.
Fazit: ein spannender psychologischer Roman, der nachdenklich macht und auch einige unbequeme Fragen aufwirft (z.B.: kann man in einer unmenschlichen Situation noch nach den erlernten „menschlichen" Normen handeln?).
Ich lege das Buch vor allem Naturwissenschaftlern und Theologen ans Herz.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
80 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unerträgliche Übersetzung 31. März 2008
Format:Taschenbuch
Mag auch der Inhalt des Buches zu Recht als Klassiker gelten: sprachlich ist jedenfalls die deutsche Fassung geradezu unterträglich. Durchweg finden sich merkwürdige Satzstellungen ("Ich blieb stehen wie angewurzelt."), schiefe Übersetzungen ("- Nichts. - sagte er und klapperte schnell mit den Liddeckeln." - gemeint sind Augenlider, mit denen hier 'geklappert' wird; "Ich wartete einigemal zehn Sekunden Stille ab..."; "Sie war von rückwärts beleuchtet."; "Harey fand sich auch ein Buch."), die falsche Verwendung von Verben ("Wo der Korridor umbog, wandte sie sich seitwärts..."), Rechtschreibfehler ("Reagentien" statt 'Reagenzien'), Substantivierungen ("...ich fühlte noch die weiche Tastempfindung in den Fingerspitzen verfließen."; "Kann eine solche Vorspiegelung einen solchen Grad von Wahrhaftigkeit erreichen?"), orthographische Inkonsistenz (S. 31: "Eine Zeit lang roch..."; S. 49: "Eine Zeitlang aßen wir...") u.s.w. Es entsteht oft der Eindruck, als habe die Übersetzerin nur die Kompaktausgabe eines Sprachlexikons zur Hand genommen und dabei Wort für Wort übersetzt ("...einer fast _unausgesetzt_ von Nebelstreifen überlagerten wogenden Wüste") und keinerlei Sprachgefühl gehabt, so dass Sätze entstehen wie: "Die Reihe kam an Berichte über die bereits durchgeführten Experimente." Von einer 'Übersetzung' kann man da wirklich kaum noch sprechen! Und diese Mängel muss man nicht erst mühsam suchen, das Buch strotzt nur so davon. Es ist mir ein Rätsel, wie man das Buch angesichts dieser Unzulänglichkeiten noch als 'gut' bezeichnen kann. Das geht wohl nur mit einem Höchstmaß an sprachlicher Leidensfähigkeit.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Sehr spannend
Mir hat das Buch gut gefallen. Das ist der Klassiker der SF Literatur schlechthin. Es wird erzählt in diesen, wie auch in andern Werken, wie unmöglich ein Kontakt mit... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von ich-kauf-mir-was veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Buch aber auf die Übersetzung achten.
Hallo zusammen,

Der Autor ist sehr Detail verliebt außerdem schreibt er zu einem Guten Teil aus einer sehr wissenschaftlichen Perspektive, was definitiv... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Fabian Wilking veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Keine Poesie, keine allgültige Moral, wenig Spannung
zum Plot ist schon alles gesagt, kann auch bei Wikipedia inkl. des Endes nachgelesen werden. Der Film von Tarkowskij ist großartig, poetisch, überwältigend. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von elsavonbrabant veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Großartige Geschichte - Schreckliche Übersetzung
Stanislaw Lem ist sicherlich einer der beachtenswertesten Schriftsteller seiner Zeit.
Solaris begeistert auch heute noch und die phantastische Sci-Fi-Geschichte voller... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Cassiel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen hat mir sehr gefallen
Nicht der typische Science Fiction. Gut geschrieben und spannend. Hat mir sehr gefallen, nur das Ende hätte ich mir dann doch anders erwartet. Bleibt dennoch ausgezeichnet.
Vor 14 Monaten von Henry Kusian veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Solaris: Glaube, Liebe Hoffnung
** spoiler alert **

Über Solaris werden wir kaum etwas erfahren, aber vielleicht etwas über uns... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Michael Collin veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Solaris ist ein wirklich spannendes Buch
Die Geschichte ist gut erzählt und der Aufbau ist spannend. Ich habe es recht schnell durchgelesen und für jeden Science-Fiction-Fan ist Stanislaw Lem ein Muss. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Tine veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen gut
alles super, pünklich angekommen, Ware wie bei Amazon gesehen, nicht zuviel versprochen, werde wieder bei dem Händler einkaufen, ich kann Ihn weiterempfehlen.
Vor 16 Monaten von S. Koltermann veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen (Literarisch) Überbewertet
Auch wenn ich mir mit meinem Urteil nicht viele Freunde machen werde: "Solaris" ist als (1) Science-Fiction (2) Roman leider doch arg überbewertet. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Tiberias veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Grottenschlechte Übersetzung
Diese Übersetzung ist eine Zumutung für jeden Leser mit etwas Sprachgefühl. Es klingt wie Polnisch mit deutschen Worten, wobei auch diese öfters seltsam... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Cicerone veröffentlicht
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen
ARRAY(0x9d89b3cc)

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Gutes Buch? 1 07.08.2007
Alle Diskussionen  
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
   


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar