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Solaris
 
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Solaris

George Clooney , Natascha McElhone , Steven Soderbergh    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (129 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,10 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: George Clooney, Natascha McElhone, Viola Davis
  • Regisseur(e): Steven Soderbergh
  • Komponist: Cliff Martinez
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Spanisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Twentieth Century Fox Home Entert.
  • Erscheinungstermin: 28. Juni 2003
  • Produktionsjahr: 2002
  • Spieldauer: 94 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (129 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000093UUV
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 8.161 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Solaris ist das Remake des gleichnamigen russischen Films von Andrej Tarkowski (oft das "sowjetische 2001" genannt), der selbst eine Verfilmung des Romans von Stanislaw Lem war, und ist alles andere als ein typisch amerikanischer Science-Fiction-Film. Der Psychologe Chris Kelvin (George Clooney) wird zu einer Raumstation geschickt, die den möglicherweise lebenden Planeten Solaris umkreist, um deren abgebrochene Kommunikation mit der Erde zu untersuchen. Von der ursprünglichen Besatzung findet er nur noch zwei Überlebende -- einen frei assoziierenden Neurotiker (Jeremy Davies) und einen Kontrollfreak (Viola Davis) -- zusammen mit einigen Leichen und den Spuren von kürzlicher Gewalt.

Kelvin ist entsetzt, als er neben seiner Frau Rhea (Natascha McElhone) aufwacht, die Jahre zuvor auf der Erde Selbstmord begangen hatte. Er behandelt sie wie einen von einem Alien besessenen toten Körper und entsorgt das Wesen, indem er es in den Weltraum hinaus befördert. Aber sie kehrt zurück, und Kelvin erkennt, dass sie doch kein auf ihn angesetztes seelenloses Monster ist, sondern ein selbstbewusstes Wesen, das aus seinen eigenen Erinnerungen entstanden war. Obwohl er davor gewarnt wurde, versucht Kelvin eine Beziehung mit dieser nichtmenschlichen Frau aufrechtzuerhalten und hofft, diesmal nicht die Fehler zu wiederholen, die damals zu Rheas Tod geführt hatten.

Steven Sonderbergh, der wohl vielseitigste und unvorhersehbarste Regisseur Hollywoods, inszeniert -- total fasziniert von dem roten Planeten -- einige großartige Weltraummomente. Meist konzentriert er sich jedoch auf die von einer Bergman-esken Strenge geprägten Interieurs, in denen Clooney und McElhone ihren ganz eigenen Raum einnehmen und tiefe emotionale Träume durchleben, während sie gleichzeitig echte Ausbrüche vermeiden. Für den regulären Zuschauer ist das wohl eine Spur zu verinnerlicht, aber bei dieser kürzeren Version von anderthalb Stunden dürfte das für den nicht eingefleischten Solaris-Fan durchaus erträglich sein -- verglichen mit den drei Stunden des Originals. --Kim Newman

Solaris Solaris Solaris
Solaris Solaris Solaris

Produktbeschreibungen

SOLARIS ist ein mystischer, suspense-geladener Science-Fiction-Thriller, "ein Kunstwerk des modernen Kinos", titelte das Filmmagazin Cinema. Wie der Planet Solaris zieht der Film den Zuschauer unwiderstehlich in seinen Bann: SOLARIS nimmt den Betrachter mit auf eine Reise bis an den äußersten Rand des Universums - und was man dort findet, ist man selbst. "Es gibt keine Antworten, nur Entscheidungen", sagt eine der Figuren im Film - und auch dem Betrachter bleibt Raum, sich wie Dr. Chris Kelvin (George Clooney) sein eigenes Bild von dem mysteriösen Planeten und der gefährlichen Mission zu machen.

Die Geschichte beginnt mit einem ungewöhnlichen Auftrag:
Der Psychologe Dr. Chris Kelvin (George Clooney) soll in Erfahrung bringen, was hinter dem merkwürdigen Verhalten der Wissenschaftler auf der "Prometheus" steckt: einer Forschungsstation, die in den Weiten des Weltalls einsam um den Planeten Solaris kreist und den Kontakt zur Erde vollständig abgebrochen hat.
Kelvin begibt sich auf die Raumstation, nachdem er eine Videoaufzeichnung seines engen Freundes Gibarian (Ulrich Tukur), dem Missionsleiter an Bord der Prometheus, gesehen hat. Er bittet Kelvin, ihm zu Hilfe zu kommen - mehr kann oder will er nicht erklären. Chris Kelvin weiß, dass seine Analyse der Lage das Schicksal der Raumstation beeinflussen wird. Doch was er bei seiner Ankunft dort vorfindet, übertrifft seine schlimmsten Erwartungen: Gibarian hat Selbstmord begangen, die beiden verbleibenden Wissenschaftler sind aus unerklärlichen Gründen völlig verstört. Hat der Planet Solaris etwas damit zu tun?
Schneller als er es ahnt, wird Kelvin selbst von den mysteriösen Ereignissen gefangen genommen. In gewisser

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Kundenrezensionen

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Akamas TOP 1000 REZENSENT
Format:DVD
"Solaris" von Steven Soderbergh versteht sich selber nicht als Remake des Tarkovski Films, sondern als eine andere Art der Interpretation des Romans. (siehe dazu das sehr fundierte Making of auf dieser DVD) Dementsprechend werden hier auch andere Faktoren mehr betont und einiges wurde geändert um sich von Tarkovskis Klassiker abzugrenzen.
Soderberg liefert eine sehr kompakte Version der Geschichte um den lebenden Planeten und fokussiert dabei ganz auf die menschliche Komponente. Dabei liegt seine Stärke in einer sehr passenden Bildsprache, die es schafft schwierige Emotionen mit wenigen Szenen eindrücklich darzustellen. Auch George Clooney liefert in diesem Kontext eine überzeugende Leistung ab. (auch wenn man unfreiwillig manchmal an Kaffee denken muss, wofür der Film aber nichts kann! Schauspieler sollten sich aus der Werbung raushalten! Zumindest wenn sie sonst in so ernsthaften Filmen mitwirken.)

Chris Kelvin ist ein Psychologe der nach dem Tod seiner Frau jegliche Freude am Leben verloren zu haben scheint. Als er zu einer Rettungsmission auf eine Raumstation in der Nähe des Planeten Solaris geschickt wird, wiederfahren ihm dort seltsame Dinge. Der Planet lässt Figuren aus den Träumen der Besatzung zur Wirklichkeit werden. So begegnet Chris erneut seiner Frau Rea. Doch ist ein derart erzeugtes Traumbild eine echte Person oder doch nur eine weitere Illusion?

Man bekommt einen wirklich ruhigen und nachdenklichen Film geboten, der auf äußerst kunstvolle Weise Rückblenden über die Ehe von Chris und Rea mit der Handlung auf der Raumstation verbindet. Dabei wird sehr eindrücklich vermittelt wie Kelvin immer weniger in der Lage ist zu entscheiden was real ist und was nicht. Spannung wird durch den Konflikt mit der "neuen" Rea erzeugt, die schon bald ihren eigenen Kopf entwickelt und natürlich den Konfrontationen mit den anderen Besatzungsmitgliedern, die eine andere Sicht auf die Dinge haben als Kelvin.

"Solaris" ist auf der einen Seite ein sehr emotionaler Film, der einen in die Seele eines von Schuldgefühlen und Sehnsucht geplagten Mannes sehen lässt. Andererseits ist er auch ein sehr philosophischer Film, der die Frage stellt, was Leben denn eigentlich ist.

Vielleicht hilft es, den Film mehr in Zusammenhang mit Soderberghs sonstigen Werk zu sehen und nicht so sehr mit Lem oder Tarkovski. In der Eindringlichkeit mit der die Beziehung zwischen Rea und Chris hier gezeigt wird, ist der Film nämlich durchaus verwandt mit dessen anderen Filmen ("Sex, Lügen und Video" oder "The Good German") Dennoch kommt aber auch die Science Fiction Komponente nicht zu kurz. Die geniale Atmosphäre der Raumstation und des Planeten oder die subtile Musik überzeugen auf ganzer Linie.

Es ist außerdem nicht richtig zu sagen, Soderbergh hätte dem ganzen ein unpassendes Happy End verpasst. Tatsächlich ist sein Ende, wenn man darüber länger nachdenkt, gar nicht mal so verschieden von dem das Tarkovski verwendete. Man kann sich also über die übertriebene Kritik, die es teilweise in der Presse erhalten hat, eigentlich nur wundern. Entscheidend ist jedenfalls, dass Soderberghs Ende sehr gut funktioniert. Es passt gut zu dem emotionalen Schwerpunkt, den er den Film gegeben hat und ist sowohl tröstend als auch irritierend. Und in dieser scheinbar widersprüchlichen Kombination liegt die Stärke der Solaris Erzählung. Es wäre also höchte Zeit, dass der Film eine neutralere Neubewertung erfährt, die ihn nicht mehr so stark an Lem und Tarkovski misst, sondern als das sieht was er ist: Ein kleines modernes Meisterwerk über die Sehnsucht des Menschen.
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43 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Vor langer, langer Zeit, gab es mal eine Zeit in der Science Fiction Filme häufig philosophisch angehaucht waren und statt der vordergründigen Technik der Zukunft ganz andere Fragen über Moral, Liebe und Tod stellten. Diese Zeit ist nun schon mindestens 20 Jahre vorbei. Die wichtigsten Filme dieser Zeit waren wohl "2001" von Stanley Kubrik und die alte Fassung von "Solaris" von Andrej Tarkowskij. Während der erste Regisseur sich nur in "2001" mit diesem Genre beschäftigte, waren philosophische Fragen in der Science Fiction das Hauptthema sämtlicher Tarkowskij-Filme. Doch - wie gesagt - diese Zeit ist von all den "Star Wars" und "Star Treks" verdrängt worden; die Erwartungen des Publikums hatten sich einfach geändert.

Umso erstaunlicher ist die Neufassung von Solaris. Nicht nur, dass Steven Soderbergh, der durch Erfolge wie Ocean's Eleven glänzte, einen Film machte, bei dem von Anfang an klar war, dass er kein Kassenschlager werden würde, auch die Aufgabe ein so schweres und anspruchsvolles Thema als Remake zu verfilmen und dabei noch gegen ein beinahe unerreichbares Original anzutreten, sind als mutige Entschlüsse hervorzuheben. Wie auch in der alten Fassung weicht der Film an einigen Stellen stark vom Buch ab, macht ihn deswegen aber keineswegs schlecht. Vielmehr konzentriert sich der Regisseur auf einen kleinen Themenbereich, den er dafür aber ausführlicher als im Buch behandelt: Die Vorgeschichte der beiden Hauptdarsteller und die Liebe zwischen den beiden.
In einer älteren Rezension hieß es, der Film sei eine Ergänzung zum Buch, was ich genau so sehe. Das Ende finde ich jedoch nicht platt sondern für einen Film noch besser geeignet als das Buchende. Es fügt sich hervorragend in die Handlung dieses Films und führt die Geschichte zu einem passenden, wenn auch offenen Ende. Die Musik (oder Klanglandschaft) von Cliff Martinez ist wirklich gewöhnugsbedürftig, jedoch könnte ich mir keinen besseren Soundtrack zu den ästhetischen Bildern vorstellen.

Auffällig sind die vielen Details, die den Film ausmachen: So wurde zum Beispiel darauf geachtet, dass die Bilder auf der Erde in warmen, die auf der Raumstation, die um Solaris kreist, in kalten Farben gehalten sind. So ist auch dass "Gewirr" zwischen dem Jetzt und den Rückblenden zu entschlüsseln. Wer jedoch am Ende trotzdem nicht mitkommt: Das macht nichts! Es macht sogar eher Sinn, den Film so enden zu lassen, dass jeder seine eigene Meinung entwickeln kann/muss. Es war in diesem Genre üblich, die Filme unerklärt und unerklärlich aufhören zu lassen - man sehe sich nur die genannten Beispiele "2001" und das alte "Solaris" an!

Für alle die, die den Film als langweilig oder schlecht bezeichnen: Es handelt sich hierbei um ein Genre, was quasi ausgestorben ist. Und diese negativen Rezensionen sind genau der Grund dafür. Das allgemeine Publikum stellt sich unter Science Fiction das Gegenteil von diesem Film vor, nämlich Star-Wars-mäßig mit viel Action und Technik. Ich bin ganz ehrlich: Ich mag Star Wars, ich brauche auch ab und zu eine Ladung Action in einem Film und ich könnte mir auch nicht nur Filme im Stil von Solaris ansehen.
Aber das macht Solaris nicht schlecht! Science Fiction ist eben nicht gleich Science Fiction und das ist auch gut so!

Nun noch zum Schluss zu den Extras der DVD: Insgesamt etwas dürftig, ich würde mich über eine Special Edition sehr freuen. Es gibt zwei Hintergrundbrerichte, sowie einen Audiokommentar von Steven Soderbergh und Produzent James Cameron ("Titanic"), sowie Englisch, Deutsch und Spanisch als Sprache und Untertitel.

Jede/r sollte also überlegen, ob dieser Film etwas für sie/ihn ist. Falls das der Fall ist, rate ich zum Kauf.

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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Die zweite Verfilmung des Sci-Fi-Klassikers von Stanislaw Lem lebt von starken visuellen Effekten und einer straffen geschlossenen Handlung. Der Film ist von Regisseur Soderbergh auf den Hauptdarsteller George Clooney zugeschnitten und beide schaffen es den Stoff modern zu verfilmen... aber leider liegt hier auch ein großer Teil daran, daß der Film nicht zu 100 % funktioniert.

Die Handlung dürfte jeden halbwegs gebildeten Sci-Fi-Fan bekannt sein und das Buch läßt sich mit einem Satz zusammenfassen: Der Weltraumpsychologe Chris (richtig Kris) Kelvin nimmt mit dem Wesen Solaris Kontakt auf (gemeint ist der Ozean und nicht der gesamte Planet). Die Geschichte die hier erzählt wird spart die psychologischen Aspekte fast vollkommen aus und zeigt nur einen Teil der inneren Zerrissenheit des Hauptprotagonisten Kelvin, der nach Jahren immer noch den Tod seiner Frau nicht verwunden hat und deshalb die Mission zum Planeten Solaris antritt.

Soderbergh amerikanisiert die Geschichte zu sehr und versucht vor allem die positiven Seiten des Roman-Klassikers herauszuarbeiten, was bereits die Kulissen des Filmes zeigen. Es wird eine moderne Raumstation gezeigt, anstelle eines fast vollkommen verlassene Schrotthaufens auf dem einst 85 Wissenschaftler arbeiteten und jetzt nur noch Kelvin und Kollegen nebenher dahin vegetieren. Die Originalnamen wurden dabei genauso ins amerikanische übertragen, soll heissen ersetzt. Die Verfremdung der Originalstory gipfelt aber in das sehr postive, sinnfreie Ende der Geschichte, die mit Lems Buchvorlage nichts mehr zu tun hat. Bei Soderbergh geht Chris Kelvin am Schluß einer strahlenden Zukunft entgegen, während Kris Kelvin bei Lem eine zerrissene Person bleibt, die zwar weiß das richtige getan zu haben, aber mit dieser Entscheidung hadert.

Andrei Tarkowski gelang es wesentlich besser den Stoff des Buch filmisch umzusetzen und die Personen zu zeichnen. Ihm standen zwar 1971 nur beschränkte tricktechnische Mittel zu Verfügung, dafür verstand Tarkowski den psychologischen Stoff in seiner Aussage besser als der Amerikaner Soderbergh, der für das Popcorn-Kino-verwöhnte-Publikum unbedingt ein Happy-End zimmern wollte/mußte und dabei die eigentliche Aspekte der Geschichte nicht in seiner Gänze darstellen konnte.

Ich empfehlen jeden, den der Film gefallen hat und der unter Science Fiction mehr versteht als Laserschwertkämpfe und Schlachten mit Raumschiffen (Science Fiction übersetzt man schließlich nicht in das Wort Raumschlacht, sondern eher mit wissenschaftlicher Vermutung) die erste Filmversion von Andrei Tarkowski und natürlich unbedingt das Buch von Stanislaw Lem.

FAZIT: Der Film ist gut, aber Tarkowski war vor 30 Jahren um Lichtjahre besser...
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Was sagt man dazu?
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Veröffentlicht am 31. März 2010 von Sonnenkind
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