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Solare Weltwirtschaft: Strategie für die ökologische Moderne
 
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Solare Weltwirtschaft: Strategie für die ökologische Moderne [Taschenbuch]

Hermann Scheer
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Jahre sind vergangen seit dem Klimagipfel von Rio, und die Ehrung von Hermann Scheer mit dem "Alternativen Nobelpreis 1999" ist ein guter Grund, sich all der Beschlüsse zu erinnern, die im wesentlichen wirkungslos geblieben sind. Auch in seinem neuen Buch plädiert Scheer für einen zunächst radikal anmutenden Wandel hin zu einer ökologisch geprägten Energiewirtschaft -- ein im Gegensatz zur Energiepolitik immerhin höchst konkreter Ansatz.

Scheer ist Vorstandsmitglied der SPD und weiß nur zu gut, daß effektive Werbung für seinen Weg zu einer solaren Weltwirtschaft den Kampf gegen Argumente zu führen hat, die sich aus den historisch gewachsenen Strukturen weltwirtschaftlicher Seilschaften ergeben. Eines der Stichwörter im Zusammenhang mit einer energiewirtschaftlichen Kehrtwende heißt Dezentralisierung -- ein Begriff, der zum aktuellen globalen Wettbewerb konträrer nicht sein könnte.

Während die Konzerne durch immer spektakulärere Fusionen zu "Global Players" werden, fordert eine ökologisch verträgliche Energieversorgung genau das Gegenteil. Scheer weiß genau, wovon er spricht und läßt man sich auf seine klugen Argumente ein, lösen sich die immer wiederholten Argumente von hohen Kosten, geringem Nutzen und schlechtem Wirkungsgrad flächendeckender Solarenergieversorgung in Luft auf, um in Gestalt einer dezentralen Versorgung ohne kostenintensive Aufbereitung und Infrastruktur aufzuerstehen. Beispiele aus dem Alltag beweisen dies. Solarbetriebene Uhren oder Telefonzellen sind kein technischer Schnickschnack. Es müßte vielmehr verwundern, mit welcher Hartnäckigkeit diesen Technologien der Durchbruch verweigert wird.

Die Auszeichnung von Hermann Scheer wird seine Ideen ein weiteres Mal in alle Welt tragen. Seine eigene Nähe zum Herzen der Macht in Berlin wird vielleicht zu eher gequälten Glückwunschbekundungen führen. Den Anforderungen an Weitsicht und Beherztheit sind angesichts der ständig wachsenden Wirtschaftsmonopole nur wenige Politiker gewachsen. Einer von ihnen sitzt zumindest im Vorstand der Regierungspartei. --J. Schüring -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Ich habe mich über den Alternativen Nobelpreis für Hermann Scheer ausnehmend gefreut; sein Buch ist von größter Wichtigkeit." (Günter Grass)
"Was Scheers Buch zu einem der wichtigsten dieses Jahres macht, ist die Vermittlung der Einsicht, dass die Entscheidung zwischen fossiler und solarer Wirtschaft viel mehr ist als nur eine energiepolitische Entscheidung. Scheer entfaltet auf 344 Seiten ein Programm, das den scheinbar unzeitgemäßen Solarwirtschaftler ziemlich jung und zukunftssicher aussehen lässt." (Christian Nürnberger, Süddeutsche Zeitung)

Kurzbeschreibung

Nur eine Weltwirtschaft, die auf erneuerbaren Energien fußt, kann langfristig die Selbstzerstörung aller Wirtschafts- und Lebensformen verhindern. In seinem Buch zeigt der Autor mögliche Wege in eine ökologische Moderne auf und entwirft konkrete politische Handlungskonzepte für die Nutzung der Sonnenenergie.

Autorenportrait

Hermann Scheer, geb. 1944, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler, ist seit 1988 Präsident von eurosolar, der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien. Er leitete zahlreiche wissenschaftliche Konferenzen über erneuerbare Energien, u.a. die Welt-Biomassekonferenz und die Europäische Photovoltaik-Konferenz. Er ist seit 1980 Mitglied des Deutschen Bundestages. 1998 erhielt Hermann Scheer den Weltsolarpreis, 1999 wurde er mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet, 2000 mit dem Weltbiomassepreis. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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