3 Jahre sind seit Samaels letztem Output "Reign of light" ins Land gezogen, nun endlich beehren uns die Eidgenossen erneut mit einem starken Album. "Solar Soul" beginnt mit einer monotonen Drum-Computer Sequenz, bevor die für (neuere) Samael so typischen Gitarrenriffs einsetzen und Vorph mit seinem herrlich tiefen und knurrigen Gesang einsetzt... Solar Soul ist ein geschickt platzierter Opener, der den Hörer auf das gleichnamige Album sehr gut einstimmt. Der Drum-Computer wirkt optimal programmiert, ich persönlich kenne nicht viele Bands bei denen ein machinelles Schlagzeug so gut passt und präzise eingesetzt wird wie bei Samael. Das Keyboard ist wie schon bei den beiden vorangegangenen Alben "Reign of light" und "Eternal" hervorgehoben, bildet aber dennoch eine optimale Symbiose mit den präzisen Gitarrenriffs. "Promised Land", der zweite Song des Albums, hätte auch auf "Eternal" stehen können, was aber durchaus als Kompliment gemeint ist. Generell würde ich sagen dass das Album dem '99er Output "Eternal" näher steht als dem letzten Album. Die Songs sind im allgemeinen recht eingängig, leben von Vorphs prägnanter Stimme und den genialen Keyboard-Sounds und bekommen durch dezente Einflüsse von orientalischen Instrumenten (z.B. eine Sitar beim Track "Quasar Waves") eine geniale Atmosphäre. Diese lässt den Hörer auch nicht mehr los, bis das Album mit "Olympus" ausklingt und wieder mal beweist, wie gut Samael immer noch sind. Daumen hoch, bzw. 5 Sterne und eine Kaufempfehlung für jeden Samael-Fan! Anspieltipps: Solar Soul, Promised Land, On the rise & Quasar Waves.